Wenn ich mal besser mal schlechter sehen kann, ist das wirklich der "Graue Star"?

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7 Antworten

Der graue Star tritt häufig im höheren Alter auf. Die Linse trübt sich ein, das Sehvermögen wird schlechter und manchmal wird das so beschrieben, als sehe man die Dinge undeutlich, wie durch einen Schleier - aber dieses Empfinden, besser oder schlechter zu sehen, scheint wirklich schwanken zu können, wie ich selbst von Betroffenen bereits hörte.

Wenn schon zwei Ärzte "Grauen Star" bei Ihnen diagnostiziert haben, werden Sie den vermutlich auch haben, nehme ich einfach mal an.

Eine Brille ändert nichts an den Symptomen, in diesem Fall, außer, dass Sie vielleicht auf unbestimmte Zeit, die man nicht voraussagen kann, etwas "besser" sehen, und sich besser im Alttag zurecht finden, als wenn Sie keine Sehhilfe hätten. Und vielleicht kann die Verwendung der Brille das ganze auch mit rauszögern (denn die Grauer Star-Entwicjklung kann womöglich über Jahre gehen) - aber keinesfalls heilen!

Der graue Star verschwindet dadurch nicht!

Die Linse, meist von beiden Augen, trübt sich im Laufe der Zeit immer weiter ein, und bleibt der graue Star unbehandelt, steht am Ende die Erblindung.

Als wirksamste Methode bleibt eine Op, bei der die natürliche Linse durch eine künstliche ausgetauscht wird, wie Sie ja bereits bestimmt wissen.

Immer wieder gibt es Meldungen in den Medien, dass bei manchen Patienten bestimmte Augentropfen den Grauen Star "in Schach" halten können.

...Ob so etwas jedoch Erfolg bei Ihnen zeigen würde, und wann der Richtige Zeitpunkt bei Ihnen für eine Op gekommen ist - solche Fragen kann nicht dieses Forum, sondern nur Ihr Augenarzt beantworten. Vermutlich wird er dabei womöglich auch Sie immer mal wieder fragen, wie gut Sie mit der derzeitigen Situation noch zurecht kommen, und gemeinsam mit Ihnen dann entscheiden.

Er ist für alle Fragen rund um dieses Thema der richtige Ansprechpartner - und leider nicht wir!

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Kommentar von YellowCherish
09.07.2017, 21:39

..Noch eine Berichtigung meinerseits:

Diese "bestimmten" Augentropfen, (betreffend den grauen Star, um evtl. den Verlauf zu verzögern), die immer mal durch die Medien geistern (und die ich auch erwähnte) scheinen sich allen Anschein nach derzeit immer noch in der Erprobungsphase zu befinden - und sind daher für den Fragesteller auch (noch) keine mögliche Option! 

Wären Sie bereits eine Option, würde diese Entscheidung, ob womöglicher Einsatz, oder nicht, auch der Augenarzt treffen müssen. Und selbst dann, gesetzt dieser Fall, wäre es nicht gesagt, dass ihr Einsatz beim Fragesteller auch gerechtfertigt wäre.

...Momentan gibt es als zufriedenstellende finale Endlösung wirklich nur die Op.

...Wollte das nur noch mal klar gestellt haben, dass da keine Missverständnisse aufkommen.

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Hier ist ein Laienforum. Wann operiert werden sollte, ist von Fall zu Fall völlig unterschiedlich. Bitte besprich medzinische Fragen mit deinem behandelnden Augenarzt. Wenn du möchtest und verunsichert bist, kannst du dir von einem anderen Arzt eine zweite Meinung einholen.

Es bringt dir nichts, hier Vermutungen von Laien zu lesen. Sie können richtig oder falsch sein. Das kannst du nicht beurteilen. Gehe mit deiner Sehfähigkeit kein Risiko ein, denn ein falscher Ratschlag kann eine Heilung verzögern und/oder sogar die Krankheit verschlimmern.

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Kommentar von studiogirl
09.07.2017, 17:02

Kann ich nur unterstützen. Der Arzt ist zuständig für medizinische Fragen.

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Kommentar von tibilo
09.07.2017, 17:10

War schon bei zwei Augenärzten, mit dem genannten Resultat. 

Aber werde noch einige aufsuchen, wenn es sein muss. Wollte nur mal andere Meinungen hören, bzw, Erfahrungen. 

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Das ist Blutdruckabhängig. Ich würde zu einem Termin in einer Augenklinik raten, wenn Du umfassend informiert werden möchtest.

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Willst du derartige gesundheitliche Aspekte wirklich in die Hand von Laien legen? Der Augenarzt sollte die Behandlung festlegen. 

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Kommentar von tibilo
09.07.2017, 17:05

War schon bei zwei Augenärzten, mit dem genannten Resultat. 

Aber werde noch einige aufsuchen, wenn es sein muss. Wollte nur mal andere Meinungen hören, bzw, Erfahrungen. 

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Warum lässt du dich nicht von deinen Augenarzt umfassend beraten?

http://www.onmeda.de/krankheiten/grauer_star.html

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Kommentar von tibilo
09.07.2017, 17:03

War schon bei zwei Augenärzten, mit dem genannten Resultat. 

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Du bringst hier zweifellos einiges durcheinander!

Man bekommt zur "Behandlung" eines Katarakts kein Kortison! und auch keine Augentropfen, das ist ganz grosser Unsinn. Kortison würde den Star sogar begünstigen.

Was ein grauer Star ist, ist eine Ermessensfrage. Die Trübung hat man nicht einfach so eines schönen Morgens, sondern über Jahre hinweg schleichend, bis es zu merkbaren Seheinbussen führt. Nur weil eine Trübung da ist, ist nicht gleich die OP angebracht, doch wenn die Sehprobleme kommen, dann auf jeden Fall. Und bei dir scheint es dieser Fall zu sein.

Nun vermute ich sehr stark, dass du entweder falsch informiert wurdest, oder uns hier einiges verschweigst. Oder schlimmstenfalls sind deine Augenärzte Idioten und du solltest zu einem anderen gehen.

Weder eine Brille, noch Medikamente, noch Stress haben Einfluss auf den Katarakt, und wenn, dann nur einen negativen. Die Trübung ist da, und eine OP ist unausweichlich. Und du wirst diese Probleme so lange haben, bis du die OP machen lässt, da gibt es keine Alternative

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Dringend zu einem professionellen Augenarzt der sich mit dem Thema auskennt!

Mein Vater hat das und da es durch einen inkompetenten Arzt früher erkannt worden wäre, dann wäre er jetzt nicht zu 60%Blind!

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