Wenn ich in einen VW einen Porsche Motor einsetze... ist es dann noch ein VW oder meldet man ihn dann als Porsche an?

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8 Antworten

Laut Gesetz entscheidend ist der Hersteller des Fahrgestelles. Beim Fahrgestell kommt es vor allem auf den Teil des Fahrgestelles an, wo die Fahrgestellnummer eingeschlagen bzw. das Typenschild aufgenietet ist.

Theoretisch würde ein 30 cm langes Stück vom Fahrgestellt mit Fahrgestellnummer genügen, um ein Auto zu identifizieren. Selbst wenn man die 99% rund um die Fahrgestellnummer erneuern (z.B. bei einer Restauration) oder völlig verändern würde (custom-car), bliebe das entstehende Auto das, was auf dem alten Typenschild steht. 

Wenn man also in einen VW einen Porschemotor einbaut und am Typenschild nichts ändert, bleibt es ein VW.

Hallo!

Das Fahrzeug bleibt ein VW, wobei der Motor in den Papieren eingetragen werden muss. Sonst erlischt der Versicherungsschutz gemeinsam mit der Betriebserlaubnis.

Eine der wenigen Ausnahmen war der Hartge 300E, der von BMW-Tuner Herbert Hartge 1988 einen BMW-Sechszylinder eingebaut bekam. Das Basisfahrzeug war ein Mercedes 300E W124, als Hersteller stand jedoch Herbert Hartge in den Fahrzeugpapieren. 

Eidolon150 19.05.2017, 09:19

Toll, dass Du den auch noch kennst! Hartge hatte es wirklich drauf!

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rotesand 19.05.2017, 10:18
@Eidolon150

Ich habe auch die originale Auto-Bild mit dem Testbericht von damals bzw. generell die Jahre 1986 bis 2004 komplett -----> mein Opa war Abonnement :)

Je länger ich mich mit alten BMWs befasse, umso größer wird die "Lust", so einen zumindest mal kurzzeitig zu besitzen.

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es bleibt nach wie vor ein vw und hat mit dem motor nix zu tun

Selbst wen es ein Porsche ist kann das Ding nicht den Namen Porsche tragen der 914 ist da ein Beispiel das ist ein VW porsche

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bf/Vw-porsche914-typenbezeichnung.JPG

Der Porsche 914 entstand aus einer Kooperation von Volkswagen und Porsche. 

Der von einem luftgekühlten Boxermotor angetriebene Roadster wurde von Herbst 1969 bis Anfang 1976 in knapp 120.000 Einheiten gebaut.

Die meisten 914 (115.631 Exemplare stellte Karmann in Osnabrück als VW-Porsche (914/4) her. 

Sie hatten einen 1,7-Liter-Vierzylinder-Boxermotor des VW Typ 4 mit 80 PS (59 kW), der hinter den Sitzen eingebaut war. 

Der Porsche 914/6 mit dem 110 PS (81 kW) starken 2,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor des Porsche 911 T

Es bleibt laut Fahrzeugschein ein VW.

Das Fahrzeug wird als das zugelassen, was in der Fahrgestellnummer bzw. Identifikationsnummer steht.

Versuche es doch als Vorsche oder Powagen.

DejaVu001 19.05.2017, 07:24

Definitiv Powagen

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AnyBody345 19.05.2017, 09:48

hahahhaha 😂 ich kann nicht mehr

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In Deutschland ist für die Identifizierung des Fahrzeug die FIN des Rahmens / der Karosserie entscheident.

Es bleibt also ein VW

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