Wenn ich ihr euch einen Hund anschaffen wollt, wo würdet ihr ihn holen?

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22 Antworten

Naja beim Tierheim kriegst du aber wenigstens grob gesagt woher das Tier stammt. Da hat manch Vermehrerwelpe vom Händler mehr durch, http://www.wuehltischwelpen.de/welpen-sind-keine-ware.html

Das die Hundehaltung allgemein ein teures Hobby ist, ist aber bekannt? Solch hohe Summen zahlst du zB beim Tierarzt auch, wenn der Hund mal operiert werden muss. Beim Golden Retriever auch gar nicht so unwahrscheinlich. 

Es gibt übrigens auch "gebrauchte Hunde" vom Züchter, bei vielen Zuchtvereinen gibt es auch Not Vermittlungen von Junghunden oder erwachsenen Hunden, die ihr zuhause verlieren. 

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Meine nächsten Hunde werden definitiv wieder aus dem Tierheim sein, ob aus Deutschland oder dem Ausland ist mir egal. Sollte ich wider erwarten einen (reinrassigen) Welpen wollen, kommt nur ein VDH-Züchter in Frage, auch wenn da ein Welpe 1.000 - 1.500€ kostet. Vermehrer oder gar die Welpenmafia würde ich nie freiwillig unterstützen! Außerdem, wenn der Hund keine FCI-Papiere hat, ist es ein Mischling und die bekomme ich auch für eine Schutzgebühr im Tierschutz. 

Das Welpen bei einem Züchter so "teuer" sind, hat durchaus seinen Sinn. Die Eltern und (Ur-)Großeltern sind frei von Erbkrankheiten und wurden zur Zucht zugelassen. Dadurch hat man die größte Chance einen gesunden Welpen zu bekommen (eine Garantie gibt es bei Lebewesen nicht). Damit mit den Hunden überhaupt gezüchtet werden darf, müssen sie auf Erbkrankheiten getestet werden, was nicht gerade billig ist. Golden Retriever neigen z.B. zu HD, ED, Augenerkrankungen und Epilepsie. Diese Krankheiten überspringen oft ein, zwei Generationen.Auch müssen die Züchter an diversen Seminaren über die richtige Welpenaufzucht oder Genetik teilnehmen. Diese ganzen Kosten sparen Vermehrer, die "günstige" Welpen verkaufen. 

Und ja, natürlich haben Hunde aus dem Tierschutz eine Vergangenheit, aber "Problemhunde" werden normalerweise nicht an Anfänger vermittelt! Viele Hunde werden aus Überforderung, wegen Zeit- und/oder Geldmangel oder weil die Besitzer umziehen und in der Wohnung keine Hunde erlaubt sind, abgegeben. Und selbst wenn ein Hund "Fehler" hat, kann man sie mit Geduld, Liebe, Konsequenz und ein wenig professioneller Hilfe (Hundeschule/trainer) relativ schnell in den Griff bekommen. Ansonsten gibt es für (fast) jede Rasse eine "in Not" Seite oder andere Vermittlungsseiten. 

Meine Familie hat(te) eigentlich immer Hunde aus dem Tierschutz (Deutschland und Rumänien), zu unseren Rassehunden sind wir eher zufällig gekommen. Keiner der Hunde war/ist mehr wert oder dankbarer als die anderen.

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Beim Privat Händler sollte man auf einiges achten

vorallem sollte man darauf achten, dass man bei Hundehändlern keinen Hund kauft! 

Hunde von Hundehändlern sind meist todkrank und leben nicht lange!

Seriöse Quellen sind Tierheim, oder Züchter die dem VDH angehören. 

Tierheimhunde kosten zwischen 250 und 350 EUR. Diese,Hunde sind geimpft, gechipt und meist auch kastriert. 

Bei einem Welpen aus seriöser Zucht muß man preislich immer mit 950 EUR aufwärts rechnen!   

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Ich habe meinen Rüden vom FCI Züchter.

Ich würde mir einen Vom FCI oder VDH holen.NACHDEM ich beim Tierheim war und kein passender Hund dort war.

Meiner hat zwar um die 1500-2000€ gekostet,aber ich (bzw meine Eltern)hole mir lieber einen teuren aber dafür gesunden Hund mit Papieren und allem drum und dran,bei dem ich im Jahr mal zum Tierarzt die Impfungen nachhole und fertig.

Anstatt mir einen für 400€ zu holen,der nichts hat und sein Leben lang Probleme hat und ich im Nachinein 3000€ für OP's und teure Medikamente ausgebe.

Ist doch egal was/wo der Hund früher war,Hunde leben im jetzt.Es gibt auch Junghunde mit 5 Monaten im Tierheim,auch öfter.Sowas finde ich schade :/ Wie jeder denkt die Hunde haben alle was schlimmes hinter sich. In unsere Hundeschule ging vor kurzem noch jemand (die sind schon die 10Stunden durch) mit einem 10 (!!) Jahre alten Hund,aus dem Tierheim,der war unerzogen,jedoch Mega lieb und nach 10 Stunden war es ein toller,perfekt erzogener Hund.

Wenn man es mit einem 10 Jährigen Hund hinbekommt,bekommt man es jawohl auch mit einem 0,5-2Jährigen hin.

Schaut doch wenigstens mal nach,da verliebt man sich sehr schnell :D Und freuen wird sich der Hund auch.Und ihr vielleicht auch ^^

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Denke bitte daran, dass du wenn du einen Hund holst, damit die Art  wie er gezüchtet oder vermehrt wurde unterstützt und damit dafür sorgst, dass es mehr Welpen geben wird, die genau so auf die Welt kommen.

Golden Retriever sind eine sehr beliebte Rasse mit allen damit verbundenen Nachteilen. Ein seriöser Züchter muss bei seinen Zuchthunden einige Erkrankungen ausschließen, erkundige dich und frage konkret nach. Mach dir deinen persönlichen Plan was du haben willst - vielleicht ist es dir wichtig mit dem Hund Sport zu machen, und willst dann einen Welpen von Elterntieren mit den Anlagen und mit besonders guten Hüften, vielleicht sogar mehr als was für die Rasse vorgeschrieben ist vom Verband.

Besuche die Hunde und guck dir den Lebensraum an. Leben sie im Zwinger oder ist es ein Hund mit vollem Familienanschluß wo auch die Welpen von Anfang an integiert sind? Lege viel Wert auf das Wesen des Elterntieres, das vererbt sich sehr stark. Trau deinem Bauchgefühl aber handle nicht aus Mitleid, nimm jemand alsEntscheidungshilfe mit und entscheide nicht vor einer Bedenkzeit, lass dich nicht unter Druck setzen.

Wenn du einen Hund den du genau willst aus zweiter Hand oder dem Tierheim bekommst - klar! Wenn du einen Hund mit unklarer oder schlechter Vergangenheit "retten" willst, sei dir bewußt, dass du manche Sachen auch mit der größten Liebe nicht reparieren kannst, das musst du wirklich wollen. Und für manche Strassenhunde aus dem Mittelmeergebiet ist die Umgebung hier eher Stress als das "Paradies", weil sie in einer ganz anderen Umgebung aufgewachsen sind und sich eventuell nie wirklich an das ganz andere Leben gewöhnen können, auch wenn es gut gemeint ist. (Für den letzteren Satz bekomme ich sicher Kritik ohne Ende, aber die Erfahrung zeigt das auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Es kann klappen oder auch nicht, wenn es nicht klappt ist es für alle Beteiligten eine echte Aufgabe ...)

Setz dich doch mal mit Leuten vom Retriever Club in deiner Gegend in Verbindung. Die wissen eventuell gute Tipps zu geben und du kannst schon Bekanntschaften knüpfen und Informationen sammeln.

 

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Im Tierheim hast du den Vorteil, dass die dort "nichts davon haben" die einen Hund zu vermitteln. Die Mitarbeiter dort können dir sagen ob dieser oder jener Hund zu dir passt (aktiv, verschmust, verspielt, ruhig, kann alleine bleiben, mag Katzen, etc.)
Ein Züchter, der davon lebt (!!) dass er Hunde verkauft, erzählt dir vielleicht eher nur was du hören willst ;-)

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Kommentar von friesennarr
11.09.2016, 10:46

Ein guter Züchter verweigert es einen Hund zu verkaufen, wenn ihm die Situation in der du lebst nicht gefällt.

Ein Züchter kann nicht davon leben, das er Hunde zieht, die meisten Züchter machen das wegen Rasseerhalt.

Ich züchte Friesenpferde und habe bis jetzt immer nur drauf gezahlt. Aber ich freue mich das ich neue Mensch - Tier Verbindungen geschaffen habe und alle meine Käufer sind glücklich mit ihren Tieren. Auch habe ich in jedem Kaufvertrag eine Rücknahme vereinbart - so wie die meisten Züchter von Hunden auch.

Ein Vermehrer, der davon lebt - Mixwelpe für 500 bis 800 Euro verkauft, der macht tatsächlich sogar Geld, weil er kaum unkosten hat, es sei den die Hündin hatte einen Kaiserschnitt und hohe TA kosten, ein Züchter verdient nicht viel, weil die kosten für Verband und TA schon so hoch sind.

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Kommentar von FinDev
11.09.2016, 11:11

Siehst du, deswegen schrieb ich ".. ein Züchter der davon lebt ..." und "sagt dir vielleicht .. was du hören willst", weil ich weiß, das es auch Ausnahmen gibt. Jedoch ist die Sache bei Tierheimen eindeutig: hier ist Geld verdienen nicht die Motivation.

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Immer aus dem Tierheim, gerade weil man nicht weiß, was er schon durchgemacht hat. Ich möchte ihm ein schöneres Zuhause geben.

Grüße

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Wenn dann aus dem Tierheim. da kann man Hunde auch vorher ausführen und es warten so viele auf ein neues zu Hause. Nicht alle sind Problemtiere. 

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Definitiv Tierheim.

Dort hast du sogar die Möglichkeit einen Hund erstmal ein paar mal auszuführen um seine Persönlichkeit kennen zu lernen und tust nebenbei noch was gutes für das Tierheim, selbst wenn du ihn dann doch nicht möchtest.

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Ich hab meine Dobermannhündin auf Quoka gefunden. Auf dem Foto war es Liebe auf den ersten Blick. Wir sind 350km gefahren und als ich dann sah, hab ich sie aus Mitleid mitgenommen. Sie war abgemagert und hatte an machen Stellen kein Fell mehr. Auf dem Foto sah man nur ihren Kopf und sie war zugedeckt.

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Wende dich an retriever in not. Die meisten hunde die abgegeben werden haben wohl kein grundsätzliches  verhaltensproblem, nur die menschen stellen plötzlich fest, dass gerade ein junghund ziemlich viel energie hat und arbeit macht. Besonders auch diese rasse. 

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1500 € für einen Rassehund ist ein akzeptabler Preis und für den Züchter keineswegs geeignet, um das große Geld zu verdienen.

Bei Händlern sollte man nicht "auf einiges achten", man sollte die Finger von ihnen und ihren billig importierten oder zuhauf vermehrten Welpen lassen, weil das ein ganz mieses Geschäft ist.

Einen Hund würde ich entweder von einem guten VDH/FCI-Züchter holen oder aus dem Tierheim bzw. einer anderen Vermittlungsstelle, wie z.B. Retriever in Not.

Und damit hat es sich. Keine Händler und keine Privatleute, die einfach drauf los Hunde in die Welt setzen, ohne sich wirklich Gedanken zu machen.

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Tierheim oder tierschutz . Ich habe Hunde aus dem Süden, aus einer finca in der sie eigentlich nach 21 Tagen getötet werden .

Diese Tiere sind so dankbar und du veränderst für dieses Tier die ganze Welt .lg

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Das kommt drauf an, was du willst.
Einen rassereinen Hund - nur beim Züchter. Allerdings musst du dann auch mit rassetypischen Krankheiten rechnen.
Einen Mischling eher im Tierheim oder - wenn du dir sicher sein kannst, dass die Bedingungen stimmen auch von Privat.

Meiner ist von einem mir bekannten Bauern, bei dem weiß ich, dass er kein "Vermehrer" ist und die Tiere vernünftig gehalten und sozialisiert werden sowie nur an bestimmte Leute abgegeben werden. Wichtig ist beim privaten auch die vollständige tierärztliche Dokumentation sowie Impfpass etc

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 Es ist aktiver Tierschutz Hunde bei FCI anerkannten Züchtern zu kaufen.

Gib Hundevermehrern keine Chance!

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Kommentar von eggenberg1
15.09.2016, 15:07

was hat  der tierschutz mit  hundevermehrern und  tierheimhunden zu tun?  auch hunde   von züchtern landen im tierheim  ,da kommt es  doch auch  auf die häusliche situation  an  ,wenn die tere abgegebn werden müssen-- und nich tjeder  züchter nimmt nach 6-8 jahren   seinenehemaligen welpen wieder zurück    auch dieses tier würde  dann im tiehreim landen.ich bin auch gegen das  hierherkarren von auslandhunden   --da muß  viel mehr  vor ort und politisch was getan werden..aber  ich bin nach  wie  vor der meinung, dass,  wenn der auslandboom  wegfällt--größtenteils , immer noch einem tierheimhund  den  vorrgang zu geben ist.

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Tieheim.
Nicht jeder hat Schlimmes Durchgemacht.
Diese Hunde sind sooo toll im Tierheim.!!

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wenn du dir einen welpen  vom züchter holst  und wenig bis keine ahnung von  welpenaufzucht und -erziehung hast,   weißt  du  auch nicht , wie sich das tier entwickelt . soviel zum thema  tierheimhunde..

nicht alle haben eine schlechte vergangenheit  hinter sich-- laß  dich einfach mal  drauf ein und geh in viel.mehrere tierheime und nimm dir  zeit  für  die suche-- es  gibt   genau  das tier , was zu dir passt-es muß  kein  goldi sein,lach !

und nutz  die zeit, um dich ausführlich  schlau zumachen über hundeerziehung und hundebedürfnissen  durch lesen von büchern   von clarissa  von reinhard

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Gehe in ein örtliches Tierheim - dort gibt es reinrassige Hunde sowie Mischlinge. Jeder hat eine zweite Chance verdient.

Übrigens: Nicht jeder Hund hat dort eine tragische Leidensgeschichte hinter sich. Viele wurden dort einfach nur abgegeben.

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Hi XXIXVII 

Ich kenne mich jetzt nicht so gut aus mit Tieren uns so aber ich würde dir empfehlen den vom Tier heim zu holen.

Dort ist es meist am besten.

Mit freundlichen Grüßen

Slemix

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Wir haben unsere vom Tierschutz.  Genau so
Wie unsere Katzen.
Die eine von Rumänien - die andere von Ungarn.

Die eine wurde dort in einer Tüte mit ihrem Toten geschwisterchen in einem
Abfluss gefunden. Die andere mit ihren babys zum
Sterben im Winter im
Wald ausgesetzt. Danach kamen sie in die Tötungsstation.

Die beiden sind unheimlich dankbar das merkt man jeden Tag.  
Schenk bitte so einen
Armen Ding ein schönes Zuhause.. Liebe Grüße

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Kommentar von Sarinasye2010
10.09.2016, 22:15

Wieso zum Züchter ?

Es gibt einfach genug Hunde auf der Welt die ein schönes Zuhause suchen. die schon so viel mitmachen mussten. Dann muss man sowas nicht  noch unterstützen:-) aber es ist jedem
Seine Sache

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