wenn ich einer Mieterhöhung nicht schriftlich zustimme und auch nicht ablehne gilt sie dann automatisch als angenommen?

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7 Antworten

nein, es gilt immer der unterschriebene MV mit den darin befindlichen Konditionen.

Einer Erhöhung musst Du zustimmen. Der VM muss diese Erhöhung allerdings auch begründen können.

Wenn Du nicht zustimmst, und die Erhöhng rechtens ist, dann wird Dein VM dich noch einmal um Zustimmung bitten, danach wirst Du Post von seinem Anwalt bekommen.  Richte Dich darauf ein....

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Nein! Ohne Zustimmung (mdl., schrftl., per E-Mail oder Fax zulässig) oder Zahlung der erhöhten Miete ist keine Zustimmung erfolgt. Ohne Zustimmung hat der Vermieter die Möglichkeit die Zustimmung einzuklagen. Dass ohne Widerspruch die Mieterhöhung wirksam wäre ist ein Märchen.

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Kurze Antwort: Nein!

Als angenommen gilt sie für den Vermieter erst, wenn er sieht, dass Du brav die neue Miete zahlst.

Zahlst Du nicht die neue Mieter, wird er sich erst ärgern und dann Dich nochmal kontaktieren, um vielleicht eine Lösung zu finden oder er geht zu einem Anwalt, um Dich auf Zustimmung verklagen zu lassen.

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Ja, kein schriftlicher Widerspruch ist angenommen. Aber selbst der Widerspruch würde Dir nichts nutzen, wenn der Vermieter hier die Vorgaben einhält (nicht mehr als 20 Prozent in 3 Jahren, etc.).

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Kommentar von albatros
23.06.2016, 10:27

Nein, stimmt nicht. Ohne Zustimmung (mdl., schrftl., per E-Mail oder Fax zulässig) oder Zahlung der erhöhten Miete ist keine Zustimmung erfolgt. Ohne Zustimmung hat der Vermieter die Möglichkeit die Zustimmung einzuklagen. Dass ohne Widerspruch die Mieterhöhung wirksam wäre ist ein Märchen.

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Kommentar von troublemaker200
23.06.2016, 10:32

Aha, dann könnte also auch der Mieter seinerseits die Miete reduzieren, dass dem Vermieter schreiben und wenn er nicht zustimmt als akzeptiert ansehen?

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Eine Änderung der Kaltmiete stellt eine Vertragsänderung dar und ist somit nur mit Zustimmung beider Vertragspartner möglich.

Hier auch der Verweis auf § 558b BGB, wonach der Mieter zustimmen muss.

Die Form der Zustimmung ist nicht festgelegt, Du musst also nicht schriftlich zustimmen. Es reicht hier beispielsweise aus, wenn Du die erhöhte Miete vorbehaltlos für 3 Monate zahlst. Dann gilt diese als angenommen.

Wenn Du nicht zustimmst und auch nicht ablehnst, hat der Vermieter das Recht deine Zustimmung einzuklagen.

Ich würde also an deiner Stelle prüfen (lassen), inwiefern die Mieterhöhung gerechtfertigt ist (Erhöhung maximal um 15-20%).

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Ja es sei denn es steht drin das du akzeptieren musst was aber unwahrscheinlich ist

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Nein. Der Vermieter müßte Dich auf Zustimmung zur Mieterhöhung verklagen.

Außer Du zahlst die erhöhte Miete. Dann gilt sie, nach mehrmaliger Zahlung, als "angenommen".

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