Wenn ich einen Kostenfestsetzungsbeschluss habe, benötige ich da noch eine volltsreckbare Ausfertigung?

2 Antworten

Du bekommst sie bei manchen Gerichten automatisch und bei manchen musst du sie extra beantragen. Wenn in deinem KFB etwas steht, dass dies die vollstreckbare Ausfertigung ist, hast du sie bereits bekommen.

Du solltest mindestens 2 Wochen, besser 4 Wochen warten, alleine schon um die Einspruchsfrist abzuwarten. Ansonsten kannst du auch dann ohne weitere Mahnung eine Pfändung beauftragen. Denn eine weitere Mahnung brauchst du dazu nicht mehr, hier gelten die Spielregeln des normalen Verzugs nicht mehr.

Wenn du einen Anwalt mit den Zwangsvollstreckungen beauftragst, wirst du dessen kosten vorstrecken müssen (wie auch die Kosten der Pfändung selbst) und so etwas gepfändet werden kann, werden die RVG-Gebühren des Anwalts mit vollstreckt.

Ob du aber einen Anwalt findest, der deswegen einen Finger krumm macht... Bei Vollstreckungshandlungen verdient man als Anwalt quasi nichts mehr.

Hallo,

viele Gerichte erteilen unmittelbar vollstreckbare Ausfertigungen, bei anderen, z.B. beim Amtsgericht Bonn, bekommst Du sie nur auf Antrag. Viele schreiben in ihren Antrag auf Erlaß eines Kostenbeschluß auch gleich mit rein, ihnen eine vollstreckbare Ausfertigung zu erteilen.

Porto und dgl. Auslagen sind allgemeine Prozessführungskosten, die nicht ersetzt werden, nie, also in keinem Stadium des Verfahrens.

Wenn Du die vollstreckbare Ausfertigung hast, mußt Du aber immer noch die Vollstreckung in die Wege leiten. Wenn Du sowas noch nicht gemacht hast, wirst Du damit überfordert sein und brauchst sowieso Hilfe von jemand, die oder der was davon versteht. Das ist heute ziemlich komplex und sehr schwierig. Schon allein die Beurteilung, welchen Vollstreckungsweg man geht, ist manchmal ausgesprochen kompliziert. Gleichzeitig wird ja auch über Kosten pp. entschieden.

Früher, bis Ende 2012, konnten Laien die Vollstreckung bisweilen selbst einleiten. Das halte ich heute für absolut ausgeschlossen.

Viele Grüße Vollstreckerin

Früher, bis Ende 2012, konnten Laien die Vollstreckung bisweilen selbst einleiten. Das halte ich heute für absolut ausgeschlossen.

Warum?

Wirklich geändert hat sich effektiv nichts.

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@mepeisen

Doch es hat sich effektiv sehr viel geändert.

Den Zugang zu den Formularen würde ein Laie noch hinbekommen, wenn er davon weiß, das Ausfüllen ist tlw. so erschwert, dass ein Laie keine Chance hat.

Auch bei der GV-Vollstreckung ist es viel komplexer. Ein Laie kann die vielen verschiedenen Möglichkeiten von Drittauskünften gar nicht einschätzen. Es entstehen aber erhebliche Kosten dadurch, wenn er sie wählt, 

Auch die Durchsetzung von Ansprüchen gegen den GV ist heute für einen Laien noch viel undurchschaubarer, als früher.

Es ist halt nicht gewollt, dass Gläubiger sich eigenständig und souverän allein vertreten, ohne die ehrenwerte Anwaltschaft, für die hier ein Konjunkturprogramm geschrieben worden ist.

Das ist genauso, wie damit, dass man es nicht will, dass Parteien sich im Amtsgericht selbst vertreten. Kann das einschätzen, bin über 20 Jahre in dem Beruf und trete als Nicht-Anwalt bei den Gerichten auf.

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