Wenn ich eine Anzeige bekomme, wo wird diese eingetragen?

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9 Antworten

Eine Strafantrag wird protokolliert und an die Staatsanwaltschaft weiter gegeben. Eine Anzeige (= lediglich Mitteilung an die Behörde zu einer strafbaren Handlung) muss erst mal zum Strafantrag werden. Es existiert im Moment eine polizeiliche Akte. Bei einer Personenüberprüfung erhalten die Beamten entsprechende Infos. Mehr nicht.

Im Erziehungsregister werden alle möglichen Eintragungen vorgenommen, (wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Erziehungsregister). Auskünfte erhalten allerdings nur Behörden. Verfahrenseinstellungen/Ermittlungsverfahren können recht oft noch lange danach bei Personenüberprüfungen der Polizei abgerufen werden.

Im Zentralregister stehen Vorstrafen, bisher wurdest du nicht bestraft, also steht da noch nichts (über den genannten Diebstahl).

Später werden im (privaten) Führungszeugnis auch nicht zwangsläufig alle Vorstrafen angeführt. Geldstrafen bis zu 90 Tagessätzen oder Bewährungsstrafen bis zu 3 Monaten werden hier nicht mitgeteilt (z.B. Führungszeugnisse für mögliche Arbeitgeber i.d. Privatwirtschaft).

Wenn das die einzige Straftat bisher ist, kannst du erst mal ruhig bleiben. Wäre zu empfehlen, dass es die einzige bleibt.

Das wird alles in dein "Polizeiliches Führungszeugnis" eingetragen. Dieses wiederum wird von den meisten (wenn nicht sogar ALLEN Arbeitgebern) zur Vorlage verlangt (musst du dann bei deiner Zuständigen Bürgerbüro beantragen). Mit nem Eintrag steht man meist ziemlich sch*iße da. Und Diebstahl ist natürlich sehr dumm gelaufen.

die anzeige selbt ist erstmal nur eine akte, die beim sachbearbeitenden beamten auf der diensstelle liegt, wo er dienst macht und wo die anzeige gemacht urde. und wennn eer sie bearbeitet, muss er in einer gewisen frist diese akte an die staatsanwaltschaft weiterreichen, damnit die entschdeiden können, ob man ein verfahren aufrecht erhält oder dieses einstellt. wird es aufrechterhalten, so macht der beamten weiter ermittlungen, bis er genug zusammen hat in den augen der staatsanwaltschaft, damit ein prozeß gemacht werden kann oder eine strafe verhängt werden kann. solange steht diese tat bzw. diese anzeige NIRGENDS drin. ERST wenn eine verurteilung des täters gemacht wurde, dann steht diese VERURTEILUNG (nicht die anzeige selber) im besten fall nur im bundeszentralregister und/oder im führungszeugniss. nochmals: die anzeige selber steht nirgends, nur die verurteilung bzw. die strafe. auch erst ab dem zeitpunkt ist man eventuell vorbestraft. eventuell deswegen, weil man bei kleineren delikten und straftaten nicht bei jeder tat gleicht einen eintrag ins führungszeugniss bekommt. und nur, wenn dort ein eintrag ist, ist man auch vorbestraft. solange aber erstmal nur eine anzeige da ist, steht ausser n dieser akte, die irgendwo beim sachbearbeitenden beamten auf dem schreibtisch rumliegt, etwas.

Eine Anzeige steht nicht unbedingt im Führungszeugnis. Eine Verurteilung oder ein Ermittlungsverfahren dagegen schon.

Der Staatsanwalt bekommt Anzeigen( § 163 StPO ) !

Das kommt ins polizeiliche Führungszeugnis.

Nein, erst wenn du verurteilt bist.

friggel 25.03.2012, 14:52

Lass dich nicht verrückt machen hier. Steht nur im Zeugnis, wenn verurteilt. Und selbst dann steht längst nicht alles drinne. Das kann man nur einschätzen, wenn man weis wie alt du bist, ob du schonmal wegen irgendwas verurteilt wurdest und was du geklaut hast. Guckst du hier http://www.gesetze-im-internet.de/bzrg/__32.html

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klaue doch nichts, dann musste ir über sowas keine gedanken machen. Ehrlich währt am längsten.

bundeszentralregister in berlin

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