Wenn ich der Nummer gegen Kummer erzähle, dass ich mich geritzt habe, besteht die Schweigepflicht dann immer noch?

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6 Antworten

Schweigepflicht wird eigentlich erst dann interessant, wenn Du etwas in der Richtung erzählst.

Wenn in dem Fall die Schweigepflicht nicht gewährt würde, wäre ein solcher Service sinnlos, denn dann könnte sich dort nicht das für diese Gespräche nötige Vertrauen und damit die erforderliche Offenheit entwickeln, die aber nötig ist, um Dir im Rahmen der Möglichkeiten helfen zu können.

Bei solchen Nummern geht es darum Dir zu helfen, Dir Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, Dir Wege aufzuzeigen, wie es Dir wieder besser gehen könnte, aber es geht nicht darum, Dir einen Weg aufzuzwingen.

Aber wenn Du die Befürchtung hast, daß man es weitersagen könnte, dann rufe mit unterdrückter Nummer an. Eine Form der Körperverletzung am eigenen Körper ist grundsätzlich zulässig, ein Einschreiten nicht zulässig. Damit bestünde auch keine Handhabe, eine Herausgabe der Rufnummer beim Telefonanbieter zu bewirken. Anders sähe es aus, wenn Du erzähltest, mit 20 Handgranaten bestückt einen Anschlag auf Deine Schule verüben zu wollen o.ä., da endet die Schweigepflicht, doch das ist bei Dir ja nicht der Fall.

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klar. die Schweigepflicht geht noch viel weiter, erst wenn du akut suizidal (selbstmordgefährdet) bist, endet die Schweigepflicht bei Nummer gegen Kummer.

oder wenn du z.b. denen sagst, dass du fünf Menschen auf dem gewissen hast. so Zeugs eben

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Du kannst dort ja anonym anrufen, im Zweifel also auch von einer Telefonzelle aus. Dort erfährt dann sowieso niemand Deine Identität. Von daher wird darüber geschwiegen.

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Du sollst denen gar nicht erst deinen Namen sagen, dann hat sich alles weitere eh erledigt. Wie du anonym anrufst, kannst du aus deiner Handy-Bedienungsanleitung entnehmen.

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Ja, natürlich. Du darfst dir antun was du möchtest. Auch wenn es nicht gerade schön ist!

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na klar doch - bei einer meldepflichtigen seuchenerkrankung dürfte das anders sein.  :)

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