wenn ich als Rentner für einen Kollegen gegen Rechnung tätig werde, muss die Rechnung dann Mwst enthalten, bzw. reicht bei der Rechnung die normale Steuer Nr. ?

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4 Antworten

Werden Sie einmalig für Ihren Kollegen tätig oder handelt es sich um regelmäßig wiederkehrende Einnahmen?

Grundsätzlich handelt es sich bei einmaligen / gelegentlichen Einnahmen um sonstige Einkünfte i.S. § 22 Nr. 3 EStG. Erst wenn man regelmäßig tätig wird, mit der Absicht Gewinne zu erzielen, handelt man gewerblich.

Umsatzsteuerpflichtig wären Sie in dem Fall, in dem es sich um ein Gewerbe handelt. Selbst da gäbe es aber die Möglichkeit der Anwendung der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG. Hierbei wird bis zu einem Vorjahresumsatz von 17.500 € auf Antrag keine Umsatzsteuer erhoben.

Als Kleinunternehmer sowie als Privatperson, die eine einmalige Leistung ausführt, dürfen Sie keine Umsatzsteuer in Ihren Rechnungen ausweisen. Geschieht dies dennoch, sind Sie auch verpflichtet diese Umsatzsteuer an das Finanzamt weiterzuleiten, allerdings ohne dass der Leistungsempfänger ein Vorsteuerabzugsrecht aus dieser Rechnung hat.

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Wenn Du nur einmal aus Gefälligkeit tätig wirst, bist Du kein Unternehmer. Dann entfällt die Umsatzsteuerpflicht.

Willst Du daraus ein Gewerbe machen, musst Du ein Gewerbe anmelden und bekommst dann auch eine Steuernummer.

Umsatzsteuer in Rechnung stellen musst Du erst bei Umsätzen über EUR 17.500 p.a.

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Wenn du gegen Rechnung tätig werden willst, musst du erst einmal ein Gewerbe anmelden.

Sonst ist das Schwarzarbeit.

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