Wenn ich 6 Monate bis Februar (=Ende des Studiums) Bafög beantrage und direkt danach ( Ab April) Geld verdiene, wird das dann auf die 6 Monate angerechnet?

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2 Antworten

Hi,

bei einem Pflichtpraktium gibt es keine Freigrenze, sondern das Praktikumsgehalt wird 1:1 angerechnet. Du sollst damit nicht besser oder schlechter gestellt werden.

http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/bafoeg-bei-praktikum.html

Ein freiwilliges Praktikum wird gar nicht gefördert. 

Das heißt diese Rückforderung war korrekt, da du es bereits vorab angegeben hast. Alles also gut und richtig.

Wenn dein Studium im Februar endet (sicher??), dann schreibst du das auch in den letzten Antrag so rein. Der Bewilligungszeitraum wird dann soweit verkürzt, dass er Februar endet. Die Freibeträge werden dann auch so gekürzt, dass du eben x*450€ verdienen kannst. Das liegt daran, dass das Studium dann endet und du ja danach als Nicht-Student arbeiten gehst. Die Situation ist absolut nicht vergleichbar mit einem Pflichtpraktikum während des Studiums.

KleveMan 08.08.2017, 13:05

Danke für die Antwort.

Ich fange bald mit der Bachelorarbeit an und dann ist im Februar Ende. Also möchte ich als BWZ Februar angeben.

Also wenn ich dann als nicht- Student arbeiten gehe muss ich mir keine Gedanken mehr über eine Rückforderung machen?

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Fortuna1234 08.08.2017, 13:13
@KleveMan

Okay, dann gibst du direkt an, dass sich dein Studium nur um ein weiteres Semester velängert und nicht um wie sonst 2 Semester. Die kürzen dann den Bewilligungszeitraum, Ende der Förderung ist so oder so der Monat, wenn du die Bachelorarbeit endgültig abgibst.

Nein dann musst du dir keine Sorgen machen.

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KleveMan 08.08.2017, 13:19
@Fortuna1234

Und was passiert wenn ich 12 Monate angebe und z.B. erst im April (Für den Fall der Fälle) fertig ware und dann z.B. im Mai anfange zu arbeiten?

Wird auch nicht mehr beachtet oder gibt es dann eine Rückforderung?

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Fortuna1234 08.08.2017, 13:34
@KleveMan

Okay also nochmal: Wenn du von September bis August angibst, aber bereits im Mai fertig bist, dann sind es ja statt 12 Monate dann 9 Monate. Dann wird auch der mögliche Freibetrag in dieser Zeit von 5.400€ auf 4.050€ gekürzt. Der Freibetrag des Einkommens während des Bewilligungszeitraum ändert sich dann, aber wenn du fertig bist mit dem Studium bist du eben fertig. Der Bewilligungszeitraum endet immer spätetens mit Ende des Studiums. Immer! Es wird NIE etwas von dir zurückverlangt, wenn du dein Studium beendet hast und danach dann arbeitest. Du bist dann kein Student mehr!

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KleveMan 08.08.2017, 13:37
@Fortuna1234

Vielen Dank!

Ich werde das dann erstmal ganz normal beantragen und sobald ich dann fertig werde abmelden.

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Hallo,

generell noch etwas zum Praktikum... Ich finde das etwas chinesisch, dass du eine Rückforderung für den Zeitraum. Bitte lese hierzu:

https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/einkommen.php

War es ein Pflichtpraktikum für dein Studium? Dann würde ich auf jeden Fall nochmal mit dem Amt reden und die Rückforderung nochmal rückfordern!

Auch wenn es kein Pflichtpraktikum war: du bist weit unter der Grenze der 5400€! Ich würde mich an deiner Stelle wirklich nochmal mit denen auseinandersetzen und das klären! Ich selber hatte letztes Jahr mein Pflichtpraktikum und war so ehrlich es anzugeben als Einkünfte und habe nicht weiter darauf beharrt, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt. Dafür wurde dann mein BWZ gekürzt. 

Also...geh nochmal, am besten persönlich, zum Amt und kläre das!

Zu deinem jetzigen Problem:

Das ist kein Problem, da es sich nicht auf den BWZ bezieht. Was du ausserhalb des BWZ machst, bzw. nach dem Studium, ist etwas total anderes. Also solltest du dir keine Sorgen machen.

LG

Fortuna1234 08.08.2017, 11:46

Als Hinweis: Du beziehst dich bei einem Pflichtpraktikum auf die falschen Quellen. Hier wäre die richtige: http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/bafoeg-bei-praktikum.html

Bei dir wurde es mit Sicherheit auch als Pflichtpraktikum anerkannt, aber da gelten die Freibeträge eben nicht. Das liegt daran, dass man davon ausgeht, dass du das Pflichtpraktikum ja nicht wie einen Nebenjob mit Mehraufwand für dich verbunden ist, sondern du statt des Studiums das Praktikum machst (was auch noch vorgeschrieben ist). Das ist kein Mehraufwand und deswegen gilt da der Freibetrag vom Einkommen auch nicht.

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Dprmol 08.08.2017, 11:58
@Fortuna1234

Bei mir ging es vor allem um eine schlechte Beratung des Amts, da ich mein Praktikum im Ausland absolviert habe. Aber ja, das ist in der Tat der richtige Link dafür =) 

Wenn es sich in der Tat um ein Pflichtpraktikum gehandelt hat und es dementsprechend schon vom Fragesteller vorher angegeben wurde, dann sollte es aber auch nicht wirklich zu einer Rückforderung kommen, oder sehe ich das falsch? Da sollte sich dann der Bafög-Betrag anpassen, oder nicht?

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Fortuna1234 08.08.2017, 12:08
@Dprmol

Praktikum im Ausland ist nochmal ne andere Sache und nochmal spezieller... Hatte da auch schon das Vergnügen.

Hätte der Fragesteller es bereits im September 2016 (Formblatt 1) angegeben, dann hätte sich der Bafögbetrag für den Bewilligungszeitraum automatisch verkürzt, was aber auch nicht unbedingt der beste Weg für den Studenten gewesen wäre. Ich schätze mal, dass die Einnahmen aus dem Praktikum erst vor kurzem angegeben wurde, weswegen es auf eine Rückforderung hinauslief.

Von daher ist eine Meldung bei Aufnahme des Praktikums korrekt und auch am besten für den Studenten. Ansonsten hätte man im September bereits weniger obwohl man erst 6 Monate später das gute Geld vom Praktikum bekommt.

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KleveMan 08.08.2017, 13:08
@Fortuna1234

Danke für eure Antworten.

Habe es vor Beginn des Praktikums angegeben. Also direkt als ich den Vertrag unterschrieben habe. Im Sommer hatte ich noch geplant im Ausland zu studieren. Deswegen habe ich es da noch nicht angegeben.

Aber ich denke das wird seine Richtigkeit haben. Es ging mir auch mehr um die Sorge, dass ich nach dem Studium wenn ich direkt anfange zu arbeiten eine Rückforderung für den Zeitraum Sep17-Feb18 bekomme..

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