wenn ich 10.000 euro geschenkt bekomme, interessiert es jmd woher das geld kommt?

7 Antworten

Hallo,

wenn Du Dein Bargeld einzahlst, geschieht erstmals nichts. Dem Bankangestellten geht das nichts an und wenn Du einen Automaten benutzt, merkt auch niemand was.

Das Finanzamt erfährt auch nichts davon. Den die spionieren (noch) nicht. Die Bank macht auch keine Meldung, denn das Bargeld kann ja auch aus dem Verkauf eines Autos stammen, zum Beispiel ...

Laut Gesetz berechnet das Finanzamt 50% Schenkungssteuer (5000 Euro jährlich sind steuerfrei, bei Verwandten sind die Tarife etwas anders). Aber was die nicht wissen, macht die auch nicht heiss :-)))

Wünsche Dir dennoch ein solches Geschenk!

Viele Grüße vom Klingonen

Das Finanzamt könnte nachfragen.

Bei Verdacht auf Geldwäsche sind die Banken, auch bei Beträgen unter €10.000, zur Meldung verpflichtet. Wie die Bank so eine Einzahlung beurteilt, kann Dir niemand sagen.

Wenn man das Geld auf korrektem Weg geschenkt bekommt, muss man sich aber keine Sorgen machen.

https://dejure.org/gesetze/GwG

Die Banken sind verpflichtet, die Identität festzustellen (wenn Du auf Dein Konto einzahlst, ist die Identität ja bekannt) und diese Angaben 5 Jahre vorzuhalten und bei Anhaltspunkten auf Geldwäsche entsprechende Meldungen zu machen.

   GWG §43

   Liegen Tatsachen vor, die darauf hindeuten, dass

   1. ein Vermögensgegenstand, der mit einer Geschäftsbeziehung, einem Maklergeschäft oder einer Transaktion im Zusammenhang steht, aus einer strafbaren Handlung stammt, die eine Vortat der Geldwäsche darstellen könnte,

   2. ein Geschäftsvorfall, eine Transaktion oder ein Vermögensgegenstand im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung steht oder

   3. der Vertragspartner seine Pflicht nach § 11 Absatz 6 Satz 3, gegenüber dem Verpflichteten offenzulegen, ob er die Geschäftsbeziehung oder die Transaktion für einen wirtschaftlich Berechtigten begründen, fortsetzen oder durchführen will, nicht erfüllt hat,

   so hat der Verpflichtete diesen Sachverhalt unabhängig vom Wert des betroffenen Vermögensgegenstandes oder der Transaktionshöhe unverzüglich der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen zu melden.

Die Banken selbst fragen nicht, denn sie geht es nichts an, woher das Geld kommt. Die Banken führen keine Ermittlungen anstelle der Behörden durch, sie sind dazu nicht verpflichtet. Allenfalls fragen sie vielleicht in seltenen Fällen, weil sie eigenes interesse haben, aber das muss man nicht beantworten.

10.000€ ist so wenig Geld, daß sich niemand dafür interessieren wird. Auch nicht das Finanzamt, da es nichts erfahren wird und auch steuerlich nicht wichtig und ausschlaggebend ist.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

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