Wenn Hauskatzen von der Höhe so groß wie Hunde wären...wer würde einen Kampf auf Leben und Tod gewinnen?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Katze 60%
Hund 40%

19 Antworten

Katze

Ich traue Katzen nämlich fast alles zu ...

Wir hatten zu meiner Kinderzeit eine Katze auf dem Hof, weniger als 3,5 kg schwer, muskulös, fast drahtig, weitgehend Selbstversorger.

Diese Katze räuberte auf  den umliegenden Höfen und Feldern alles: ausge-wachsene Tauben,  riesengroße Ratten und als Krönung einen Marder.

Den hat sie vor unseren Eingang geschleppt, der Marder lebte noch ein wenig. Die Katze hat ihm die Schnauze und das Gesicht völlig zerfetzt und ihn richtig tief in die Gurgel gebissen. Wir haben erst gedacht, das Tier ist an einen großen Hund geraten.

Nach dem Marder sah die Katze etwas derangiert aus - tiefe Bisswunden im Hals und ein halbes Ohr fehlte.

Drei Tage später hat sie Nachbars Schäferhund verprügelt, der hatte sie in  seinem Revier gestellt, sie hat ihn in die Lefze gebissen, der Hund ist fast durchgedreht vor Schmerz und - Angst, weil diese Katze, die da an seiner Schnauze hing, nicht losließ.

Ich habe nie ein anderes Tier erlebt, das so verschiedene Seiten hatte: verschmustes Kuscheltier, ganz liebevolle Katzenmama und gleich wieder eine Killerin vor dem Herrn.

Da ging es nicht um Beute, da ging es auch nicht um Revier (ein Ganter im "Katzenrevier" ist doch nicht wichtig), wir sind nicht draus schlau geworden.

Selbst die größeren Hunde der Nachbarn hatten einen Heidenrespekt - oder Angst. Auch unser Ganter suchte umgehend das Weite, wenn sie auftauchte.

Als Kinder haben wir alles mögliche an Leckereien für die Katze angeschleppt. Dieses kindliche Kopfkino - "Was passiert, wenn wir (Kinder) bei der Katze in Ungnade fallen?" - hatte für uns etwas Hitchcock- mäßiges.

Ich wäre da  seehr vorsichtig. Natürlicherweise und gut hast du da mal "Kampfhunde" ( wie menschliche Bodybuilder vs. Ausdauersportler ) rausgenommen.

Jetzt müsste man einigen Hunderassen aber als anpassungs- / und lernfähig dennoch einen gewissen Vorteil unterstellen.

Denn so grob im Verhältnis "Puma vs. Labrador" ( rein im Grössen- und Gewichtsverhältnis ) würden sie sich untereinander eher darauf "einigen"...."ich verteidige mein Revier mit meinem Menschen .... vs ich akzeptiere, denn Verletzungen kann ich mir nicht erlauben....es gibt leiteres Fresschen...."

Daher keine Abstimmung meinerseits. Denn beide Seiten werden es nach Möglichkeit nicht gegeneinander herausfordern wollen....

Bevor ich es vergesse...die wolfartigen haben in der Regel deutlich mehr Ausdauer... 

Katze

Es gibt ja Raubkatzen die etwa die Größe eines Labradors haben z.B. ein Puma. Gegen ihn hat ein Hund keine Chance auch kein Kampfhund.

Natürlich würde ein Puma so einen Kampf vermeiden aber wenn es um sein Leben geht und er nicht fliehen kann, dann sag gute Nacht Wauzi.

Der Puma ist viel wendiger als ein Hund und seine Beisskraft ist auch höher, die braucht er auch für den Todesbiss, besonders dann wenn die Beute größer ist als er.

Man nennt ihn nicht umsonst Berglöwe.

Katze

Hallo, Eronimos.

Wenn meine Kampfkatze Sissi so groß wie ein Labbi gewesen wäre, hätte sie gar noch einen Pitti platt machen können - ohne Chance für den.

Ebenso meine Madame Hakku, denn Hunde nutzen vorzüglich das Maul während Katzen noch 4 Messerbänke ausfahren können - da ist ein Ninja Müll gegen, lG.

Und wer schon zwei Katzen als Knäuel erlebt hat, weiss wie die austeilen und einstecken können. ;-)

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@wotan0000

Das habe ich schon gesehen, und es war grauenerregend, denn man schenkt sich dabei nix!

Es fliegen im wahrsten Wortsinn die Fetzen...

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Hund

Hallo, muss mich noch einmal einmischen. Mir ist etwas aus Kindertagen eingefallen. Ich war mit meinen Papa bei Verwandten auf Besuch. Eine Fleischhauerei mit kleinem Bauernhof dabei. Jede Menge Katzen, jede Menge junge Katzen und besorgte, aufgeregte Katzenmamas. Die Tante meinte, wir sollten auf den Hund (Deutscher Schäferhund) aufpassen, weil die Katzen hätten Junge, da wären sie gefährlich... Mein Papa, ein Schelm vor dem Herrn, hat unseren Ingo trotzdem von der Leine gelassen. Innerhalb von Sekunden... der ist auf die Katzenschar zugestürmt wie Conan der Zerstörer... waren alle Katzen weg. Spurlos... Das waren  normale Hauskatzen, aber Mütter mit Jungen und sie waren zu viert! Ich glaube also, dass trotzdem der Hund gewinnen würde.

Hier geht es aber um gleich grosse Tiere.

Jede normale Katze geht, wenn möglich, stiften.

Ist die Katze in die Enge getrieben, läuft das Spiel ganz anders ab.

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