Wenn Gott die Welt erschaffen hat, woher kommt dann Gott?

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27 Antworten

Das ist tatsächlich die Frage der Fragen.

Und weil sie nicht beantwortbar ist, wird sie schlicht verboten.
Mehr oder weniger direkt: entweder wird man als "zu dumm, zu beschränkt, zu klein oder was auch immer, um es zu verstehen" hingestellt, oder die Frage ist nicht erlaubt, legitim, Blasphemie, unschicklich etc.
Oder man flüchtet sich in schwammige (aber leicht durchschaubare) Tautologien, wie "Gott ist derjenige, der keinen Schöpfer braucht", oder "schon immer da war".

Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie genau die Gottesanbeter den Willen dieses Unerklärlichen kennen. Ja, sie wissen sogar, wie er sich mein Sexleben vorstellt, oder wie meine Kleiderschrank auszusehen hat.

Bei so banalen Unwichtigkeiten sind sie sich ziemlich sicher.

Aber mal Spaß beiseite:

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Zunächst, als Vorbedingung: um willentlich ein Universum zu erschaffen, und möglicherweise sogar die physikalischen Gesetze, die Naturphänomene, und - je nach Intensität der Wahnvorstellung - sogar Leben und uns Menschen zu erschaffen und unser Sexualleben sowie Kleiderschrank und Essensregeln zu bestimmen, braucht es etwas, das unglaublich komplex ist.

So ein Gott müsste über eine ziemlich komplexe Informationsverarbeitung verfügen. Ich denke, da sind wir uns einig - selbst Gläubige.

Und, daß so ein komplexes, informationsverarbeitendes "Etwas" einfach schon immer da gewesen sein soll, ist sicherlich unwahrscheinlicher, als wenn etwas einfaches, weniger komplexes schon immer da war. Wir kennen nur einen Mechanismus, der sicher aus Einfachem etwas Komplexes machen kann: Evolution. Wenn also Gott existierte, wäre es höchstwahrscheinlich, daß er selbst durch einen evolutionären Prozess entstanden ist. Das macht ihn dann aber nicht zu dem einen, ersten, und verlagert die Frage nur wieder weiter.

Nun wissen wir, daß es einen Anfang gab.
Zumindest einen Anfang unseres 3D+Zeit Universums.
Wir wissen nicht (und könenn vermutlich auch schwer rauskriegen) ob es außerhalb ein 4D, 5D, ... Universum gibt. Es gibt dazu Theorien, die höhere Dimensionen beinhalten (Stringtheorie), aber die nützen vermutlich eher in mathematisch-physikalischem Sinn. Da "hin gehen" und "reinschauen" werden wir wohl nicht sp schnell können (aber wer weiss schon, was bei hohen Energiedichten alles so passiert...).

Jedenfalls könnte es durchaus sein, daß es viele Universen wie unseres in einem höherdimensionalen "Überversum" gibt. Daß unser Universum quasi eine Blase in einer höherdimensionalen Welt ist.

Das beantwortet die Frage letztendlich auch nicht, denn wie entstand dieses Überversum? Brauchen wir dafür wieder einen Übergott?

Vielleicht nicht - dieses Überversum könnte seinerseits einfach Strukturiert sein. Mehr als eine hohe Energiemenge/dichte bräuchte es vermutlich nicht, um darin unser Universum entstehen zu lassen.

Wer weiss, vielleicht gibt es darin so etwas wie Schleifen, in der Universen entstehen und wieder vergehen. Oder auf sich selbst zurückfallen und so en endloses Entstehen und wieder Vergehen von Universen erlaubt. Eine endlose Schleife bräuchte keinen Anfang.
Aus unserer Sicht mag das Universum aus einem Punkt enstanden sein, in diesem höheren Versum könnte es sich lediglich um einen "Auswuchs" handeln.

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr oder weniger seriös darüber zu spekulieren. Und es wird vermutlich Spekulation bleiben.

Wir könnten auch Teil einer riesigen Computersimulation einer anderen Zivilisation sein. Das ist sogar wahrscheinlicher als sämtliche Gottesbilder. Es würde z.B. einige "Merkwürdigkeiten" erklären: Quantenvorgänge, Unschärfe, Lichtgeschwindigkeit, Verschränktheit usw.

Wäre dann "Gott" ein Programmierer?
Vielleicht, aber einer, der eine einfache Simulation programmiert hat (auf unterster Planckdistanz/Planckenergie-Ebene), und diese Simulation dann einfach laufen lässt. Und er hätte vermutlich auch kein Interesse, all die Details unseres Daseins zu beeinflussen. Wozu denn?
Möglicherweise würde er uns gar nicht bemerken, sondern sich an den schönen Bildern der auseinanderstrebenden Galaxien erfreuen. Vielleicht sind wir ohne sein Wissen - quasi als Nebeneffekt - in der Simulation enstanden...
Man frage sich, ob in einer Simulation der Teilchen auf unterster Ebene, in einem riesigen Computer (nach unserem Maßsstab - aber was heisst das schon), nicht all das Leben, die Evolution und alles auch entstehen würde. Evolution funktioniert: praktisch (offensichtlich) als auch theoretisch und simuliert im Computer.

Zurück aus spinnerten Sphären: auch da bleibt die Frage: woher kamen die Aliens, in deren Computer wir simuliert werden...

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Eine fast noch wichtigere Frage wäre:
selbst wenn es einen Schöpfer gäbe, ist das noch lange kein Hinweis oder gar Beweis, daß die ihm zugeschriebenen Eigenschaften zutreffen. Dafür gibt es wirklich nicht den geringsten Hinweis. Geschweige denn: Beweis.
Alten Märchen und Legenden zu trauen, in denen Geschichten von Menschen erzählt werden, die "Gottes Willen erfuhren" ist geradezu töricht.

Die Welt ist voll von Spinnern, die - bewusst oder unbewusst, berechnend kalt oder einfach nur psychisch krank - behaupten, Gottes Willen zu kennen.
Heutzutage würde man die meisten in die Psychiatrie stecken.
Warum sollte man also den Spinnern aus der Bronzezeit glauben schenken?

Natürlich ist die Frage nach dem Ursprung Gottes den Gottesanbetern ein Dorn im Auge. Und natürlich ist es eine legitime Frage. Und, sie wäre mit menschlichem Verstand verstehbar. Sie wird aber m.E. niemals beantwortet werden.

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Und letztendlich: was macht es für einen Unterschied?

Wenn es ihn nicht gibt, können wir lange suchen.
Wenn es ihn gibt, hat er sich als wenig interessiert gezeigt; oder er hat keine Macht, Dinge zu beeinflussen. Denn die Welt läßt sich mit Physik und Zufall durchaus gut beschreiben. Tatsächlich wird sie so ungemein besser beschrieben und besser vorraussagbar, als es jede Bibel, jeder Koran und jedes andere Gotteswort jemals getan haben.

Und letztendlich: wenn es ihn gäbe, und er so wäre, wie in Bibel/Koran beschrieben, wäre es ein übler Tyrann, dem man nicht folgen sollte.
Er wäre dann ein böser Herr Frankenstein, der sich eine Welt zur Erfüllung seiner niederen Triebe, seines Sadismus und seiner Freude am Leiden geschaffen hat. Selbst wenn es so wäre, wäre das nicht ein Grund, sich gegen den Tyrannen aufzulehnen?

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Kommentar von DrPanzerfaust
16.02.2016, 12:08

Immer wieder ein Vergnügen deine Essays zu lesen.

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Kommentar von Hyaene
16.02.2016, 15:04

Genau solche Dinge gingen mir durch den Kopf, als ich diese Frage stellte. Nur sie so nieder zuschreiben erfordert wahrlich Geduld und auch Geschick! 

Ich würde mich freuen, wenn Gläubige auf die einzelnen Absätze eingehen würden. Ich lese auch gerne lange Texte. ^^

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Kommentar von Garfield0001
05.03.2016, 02:03

Also ich habe eher erlebt dass aus Ordnung Chaos wurde - und nicht umgedreht. Menschen bekommen Krebs und Aids, aber dass sie sich weiter entwickeln ... noch nicht bemerkt.

Ich bin nicht der Überzeugung, dass aus etwas "einfachem" etwas "kompliziertes" werden kann ohne Zutun von außen.

Wenn ich ein Programm schreibe, dann fange ich "einfach" an und verfeinere es, bis es "gut" oder "sehr gut" ist. Aber da steckt eine Idee dahinter, kein "es wird schon einfach so passieren".

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Kommentar von Ottavio
27.03.2016, 22:53

Die Frage soll verboten sein, weil sie nicht beantwortbar ist ? Wer sollte die Autorität haben, eine Frage zu verbieten, weil sie nicht beantwortbar ist. Von solchen Fragen gibt es ja noch viel mehr in der Philosophie und vielleicht sogar in der Physik.

Freilich, es gibt da die eine oder andere Gruppe, die ein Interesse daran hat, dass man ihnen eine Frage nicht stellt. Aber auch das ist niemandes Alleinstellungsmerkmal.  Da kenne ich einige.

In der Geschichte der Religionen haben tatsächlich die meisten Götter und Göttinnen einen Ursprung, jemand oder etwas, das sie hervorgebracht hat. Und von ihnen unterschied sich der Gott Israels ursprünglich nicht grundsätzlich.

Das Problem ist. dass es dem Menschen unmöglich ist, etwas zu denken, das einen Anfang hat, ohne eine Ursache zu haben. Kant benennt diese Unmöglichkeit in seiner Kritik der reinen Vernunft.

Ein zeitlich endliches Weltall ist viel schwerer denkbar als ein zeitlich unendliches. Wir fragen sofort: Was war davor ? Wenn es einen Anfang hat, muss es irgendwoher gekommen sein, wenn nicht, dann nicht. Das ist keine physikalische Aussage, sondern eine über die Gesetze menschlichen Denkens.

Wenn von Gott die Rede ist, wird das Problem dahin gelöst, dass man sagt, er sei ewig. Darf man Hyänes Frage den Physikern stellen?

In Einsteins spezieller Relativitätstheorie ist die Zeit eine Dimension der vierdimensionalen Kugeloberfläche und hat keinen (!!!) Anfang. Alle Zeitpunkte sind darin gleichwertig.

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Die Schöpfungsmythologie der Christen, im Johannesevangelium nachzulesen, ist recht interessant. Dort wird behauptet, dass das erste ein Logikfeld war, in dem durch rekursive Logik Bewusstsein entstanden ist.

Im Anfang war die Logik, und die Logik war bei Gott, und Gott war die Logik. Dieselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dieselbe gemacht, und ohne dieselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihr war das Bewusstsein, und das Bewusstsein war das Licht der Menschen.  Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.

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Kommentar von sarahj
16.02.2016, 14:39

meine Rede! Er ist ein Programmierer.

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na ich sehe das so, dass gott quasi identitisch mit dem All ist, nur dass er auch einen Willen hat. d.h. in allem All steckt zusätzlich eine Intelligenz und ein Wille, der alles beherrscht.

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Wie du schon sagtest ergibt kein Sinn. Aber nach diesem Prinzip endet
man schnell im nichts, denn wenn es jemanden geben muss der Gott
erschaffen hat muss es auch für ihn wiederum ein Erschaffer oder ein
Erschaffer geben. Dann aber kann man das in die Unendlichkeit treiben
heißt. Ich persönlich glaube nicht an einen Gott nur stehe ich vor dem
gleichen Problem nur das es bei mir ums Universum geht. Wie ist es
entstanden ? wodurch ? LgSoranix

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Kommentar von Hyaene
14.01.2016, 00:57

Die Planeten waren auch da, ohne, dass wir es aktiv mitbekamen... Ich gebe dir in allen Punkten recht.

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Das ist unklar es heißt er war einfach da
Ich selber bin gläubig aber bei ein paar stellen denk ich mir auch wo ist da bitteschön der Sinn hahah
Das einzige was man machen kann ist den Tod abwarten denn niemand weiss was auf und zukommt und was wirklich und wieso damals passiert ist

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Kommentar von Hyaene
14.01.2016, 00:36

Tolle und vor allem, ehrliche Antwort! 

Danke. :-) 

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Hallo Hyaene,

wenn wir Gott mit unserem begrenzten Verstand verstehen könnten, wäre er nicht Gott, sondern wie wir.

In 1. Mose 1,1 steht: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Und in

Johannes 1,1 lesen wir: "Im Anfang war das Wort (Jesus Christus) und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott."

Im Anfang heißt, dass die Ewigkeit keinen Beginn hat und somit Gott auch keinen Anfang hat (und natürlich auch kein Ende). Er ist in seinem Dasein ewig, in seiner Natur göttlich.

Wenn wir Gott wirklich suchen wollen, dann finden wir ihn nur in seinem Buch, der Bibel. Er hat sie für uns schreiben lassen, damit wir seine Gedanken erfahren können.

LG

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Du vermengst hier etwas Übernatürliches mit den Naturgesetzen, die hier auf Erden gelten. Warum sollte etwas, was wir nicht fassen und erklären können, nach den selben Regeln existieren? Die Regel "von nichts kommt nichts" gilt immerhin nur für irdische Dinge. Ein Gott wäre ja alles andere als irdisch und könnte damit durchaus schon immer da gewesen und ohne Ursprung sein.

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Kommentar von Hyaene
14.01.2016, 23:18

Hm... Das bringt mich zum nachdenken (danke)... 

Aber wiederum wird Gott doch auch als so menschlich dargestellt. Er spricht, wie wir... Er denkt, wie wir und er lebt, wie wir... Also eigentlich wird er ja, wie ein Lebewesen dargestellt. Das was du beschrieben hattest, ist für mich die Natur. Denn die Natur kann nicht sprechen (zumindest nicht akustisch ^^) und wird auch nicht als Person gesehen.

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Kommentar von sarahj
16.02.2016, 13:54

in Deiner Antwort stecken viele Annahmen, die vielleicht richtig sind, keineswegs aber immer gelten müssten. Und aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich sind.

Zunächst:
ich nehme mal an, daß Du mit "irdisch" nicht "auf der Erde", sondern "unseren Naturgesetzen folgend" meinst. Selbst die Menschheit hat ja schon kleine Schritte raus aus der irdischen Sphäre gemacht, und schaut sich mehr oder weniger entfernt im Weltall um. Die Argumentation lediglich auf das Irdische einzuschränken, würde die Aussage zu einer  "Deepety" machen (etwas was zwar tiefschürfend philosophisch klingt, aber im Grunde eine banale Trivialität ist).

1) wer kann wissen, ob es etwas "Übernatürliches" überhaupt gibt. Tatsächlich: überhaupt geben kann? Du stellst es so dar, als wäre es quasi trivial, sicher und keine Frage, daß es sowas gibt.

Angenommen unser Universum wäre nur Teil eines Überuniversums, einer höheren Dimension, dann wäre diese Überwelt ebenfalls natürlich. Von uns zwar nicht wahrnehmbar, aber dennoch natürlich.

Die Behauptung, es muss etwas außerhalb geben, das nicht irgend welchen Regeln und Naturgesetzen folgt ist höchst spekulativ.
Das ist eine ad-Hoc Annahme. Es gibt weder dafür, noch dagegen irgendwelche Hinweise.
(Tatsächlich brauchst Du dieses "Übernatürliche", für Deine spätere
Argumentation, um einen "übernatürlichen Gott" zu erklären. Es ist also
eine Tautologie)

Es ist sogar eher wahrscheinlich, daß auch dort Logik und Mathematik ihre Gültigkeit haben. Ein Gott wird die Quadratur des Kreisesf auch nicht hinkriegen. Irrationale Zahlen sind auch dort irrational. Und Pi wird auch für ihn(es) das Verhältnis von Durchmesser zu Radius bestimmen.

2a) Ausgehend von der Annahme, daß so etwas "Übernatürliches" überhaupt existiert, behauptest Du, daß die Regel "von nichts kommt nichts" nur für uns gilt (Du schreibst "irdisch").
Wo steht diese Regel? Ist es nicht gerade die Physik die mehr und mehr zeigt, daß es diese Regel vielleicht nur in unserer Vorstellung gibt. Daß es das "nichts" vielleicht gar nicht gibt, sondern überall eine sehr hohe Vakuumenergie existiert, aus der "aus dem Nichts" ständig Dinge entstehen und wieder vergehen.

2b) die weitere Annahme, daß nun "von nichts kommt nichts" für das unbewiesen Übernatürliche nicht zu gelten hat. Warum? Selbst wenn es etwas "übernatürliches" gäbe (was schon zweifelhaft an sich ist), packst Du noch eine Ad-Hoc Behauptung drauf, daß darin "selbstverständlich" die "von-nichts-kommt-nichts" Regel gelten muss. Sie könnte aber auch in beiden Welten gelten (tut sie das in unserer) oder auch in keiner.

Es könnte tatsächlich sogar so sein, daß sie in unserer Welt nicht gilt, in der "übernatürlichen" aber sehr wohl.

Warum? Weil möglicherweise der Energieerhaltungssatz gilt (bisher spricht nichts dagegen), und die in unserer 3D-Welt enstehenden Teilchen lediglich aus höheren Dimensionen (-> Stringtheorie) in unsere "hineinschwingen". Dann würde sich das in unserer Welt so manifestieren, daß Teilchen aus dem nichts entstehen. Tatsächlich würden sie aber nur innerhalb der Dimension schwingen, und in der "übernatürlichen" Welt gälte der Energieerhaltungssatz dann unengeschränkt.

3) damit dann die Begründung, daß Gott in dieser magischen Welt, die Du zuvor genaus so definiert hast, daß dort alle Magie, wundersame Zauberei und unerklärliche Regeln herrschen, schon immer da war.
Könnte, könnte. Es ist aber letztendlich Spekulation-hoch-3, die Du Dir genau so gebastelt hast, daß am Ende ein Gott herauskommt.
Den Du von Anfang an haben wolltest.

Damit vermengst Du Wunschdenken und (fast möchte ich sagen: kindlichem) erträumen einer "Alice-im-Wunderland" Welt, mit Logischen Aussagen, die am Ende keineswegs logisch sind.

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Kommentar von Ottavio
27.03.2016, 22:22

Die Regel "von nichts kommt nichts" ist wohl nicht eigentlich ein Naturgesetz, sondern sie geht aller Erkenntnis von Naturgesetzen voraus als eine Regel menschlichen Denkens. Kant formuliert das etwas komplizierter in seiner Kritik der reinen Vernunft.

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Du wirst lachen, aber weder Bibel noch Wissenschaft haben auf diese Frage bislang eine Antwort gefunden.

Wissenschaftlich würde die Frage lauten, was war vor dem Urknall?
Und wie gesagt auch das weiß man bislang nicht mit Sicherheit.

Es gibt allerding Vermutungen verschiedener Physiker wie durch Ungleichheiten bei der Quanten-flukation Materie aus dem nix entstehen kann.
Das erklärt auch wieso bis lang noch keine Antimaterie nachgewiesen wurde.

Ich könnte jetzt noch viel detaillierter auf das Thema eingehen das würde allerdings den Rahmen deiner Frage sprengen.

Hoffe du hast trotzdem ein bisschen was mitgenommen

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Die Herkunft Gottes ist eine sehr undurchdachte aber bequeme, erfundene Antwort Gläubiger, die so viel heißen soll wie "Hör auf zu Fragen!"

Um Gott zu widerlegen braucht es keine "Macht", sondern nur gesunden Menschenverstand und etwas Wissen. Gott ist eine der fragilsten Fantasiefiguren der Menschheitsgeschichte.

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Kommentar von Hyaene
14.01.2016, 00:35

Wie gesagt, ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass es einen Gott gibt, denn für mich ist noch immer das Mächtigste, die Natur. Auch, wenn wir ihr immer wieder ein wenig trotzen können (Medizin mal als Beispiel), aber im Endeffekt entscheidet sie, ob wir wirklich überleben oder nicht (also unser Körper, der von unseren Eltern erschaffen wurde usw. Was auch wieder auf die Natur zurückkommt, siehe Evolution und die Anpassung an die Umgebung. Kommen Überschwemmungen, Hurrikans usw., sprich, Naturkatastrophen, haben wir nix von unserer Medizin, unserer Technik oder was auch immer...

So ist es für mich. Aber vielleicht sagt mir eben mein gesunder Verstand, dass ich auch nur einer der kleinen Tiere auf diesem winzigen Planeten sein könnte, ohne zu wissen, was es da noch alles gibt... 

Das meinte ich mit dem Wort" Macht". :-) 


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Is witzig... Weils im hinduismus auch ein gedicht darüber gibt das sich jemand das fragt... Das sind die logischen fragen die niemand mehr beantworten kann... Sofern man religion überhaupt beweisen kann haha

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Ich denke nicht, das man diese Frage beantworten kann. Niemand wird wissen, woher Er kommt, oder was von Beiden zuerst da war, Erde, oder Gott. Oder ob Er tatsächlich existiert.

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Kommentar von Hyaene
14.01.2016, 00:24

Bin voll deiner Meinung, sehe alles genauso, wie du. 

Aber mich würde trotzdem mal interessieren, wie die Gläubigen das erklären können. Weil... Es geht mir einfach nicht in meinem Kopf. ^^ 

Ist ja auch nicht böse oder provokativ gemeint, sondern einfach nur aus reinem Interesse. :-) 

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das ist eine frage, wo das menschliche denken versagen muß

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Hier ein paar Bibelstellen dazu:

Psalm 93,2 Dein Thron steht fest von alters her, von Ewigkeit her bist du.

Psalm 90,2 Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest – ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott.

1. Mose 21 33 Und Abraham pflanzte eine Tamariske zu Beerseba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an.

Wenn du in Seinem Wort forscht, wirst du noch viele Stellen finden, die Bezug auf Seine ewige Gottheit  nehmen z.B auch Johannes 1

http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=2941

Dies übersteigt unser menschliches Auffassungsvermögen, darum ist ER eben auch Gott und wir nur Menschen.

Dennoch versucht der Mensch Gott zu erklären und meint Gott kann es nicht geben, weil sie Ihn nicht begreifen - aber der Glaube kann es fassen. Und ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich glauben darf, denn ich werde IHN sehen wie Er ist... lg

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Wenn hier jemand schreibt, wenn Gott ist, dann müsste er ja auch erschaffen sein! Aber da ist der Denkfehler!

Wenn jemand Gott erschaffen haben sollte, dann müsste der ja über Gott stehen und dann müsste man auch fragen, wer hat den Gott dann erschaffen! Haha, dann kommt man nicht mehr raus aus dem, er erschuf den und er den und er den.

Einer muss ja zuerst immer dagewesen sein! und das ist GOTT, GOTT SEI DANK! 

Gott ist der Schöpfer und wir sind als Schöpfung da. Gott war schon immer und es bringt nichts, sich da den Kopf zu zerbrechen! Gott ist Liebe! und Gott ist Geist und sehr sehr sehr heilig! Er lässt das Böse für eine bestimmte Zeit zu! Wird es am Ende auch richten das Böse und strafen! Wir begreifen mit unseren Verstand so Vieles jetzt nicht! Also Bibel lesen und danach handeln und alles wird gut! :)

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Kommentar von Hyaene
15.01.2016, 00:04

"Haha, dann kommt man nicht mehr raus aus dem, er erschuf den und er den und er den."

Das hatten Mama und ich heut auch festgestellt. XD

"es bringt nichts, sich da den Kopf zu zerbrechen!"

Das stimmt. Es bringt nichts. Aber ich hinterfrage immer so ziemlich alles. Mama hatte es nie leicht mit mir gehabt. ^^ Manchmal muss man auch mal nachdenken, so weh es auch tut (im doppeltem Sinne). ^^

"Er lässt das Böse für eine bestimmte Zeit zu! Wird es am Ende auch richten das Böse und strafen!"

Klingt immer für mich nach Esoterik. ^^ 

So nach dem Motto:

"Ooooh... Ich sehe... Ich sehe, dass Sie schon einmal sehr, sehr traurig waren... Und... Dass sie von vielen Personen sehr verletzt wurden... Und da! Die Zauberkarte zeigt eine Toilette! Das bedeutet, dass Sie heute noch auf's Klo müssen." :-D

Weißt du, wie ich das meine? Es wird doch irgendwie immer wieder so ausgelegt, dass es passt. Einmal heißt es: 

"Danke Gott, dass du... Mein Bein geheilt hast." 

Wenn das Kind am Krebs gestorben ist, heißt es dann wieder: 

"Wen Gott liebt, den straft er." oder "Wen Gott liebt, den holt
er zu sich."

Einmal soll es eine Prüfung sein und einmal ein Geschenk... Was soll das?! :´-D

"Also Bibel lesen und danach handeln und alles wird gut! :)"

Entschuldige bitte, aber das geht nicht, da ich sonst kein Mensch mehr wäre. ;-)

Hoffe, nimmst es mir nicht übel, was ich geschrieben habe.
Wobei man bei dir auch denken könnte, es sei ironisch gemeint... ^^

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Diese Frage dürfte mit unserem begrenzten menschlichen Verstand nicht zu beantworten sein. Zudem ist zu bedenken, dass Gott auch die Zeit erschaffen hat. Dieser Gedanke relativiert die gesamte Betrachtung der Frage...

Die Bibel gibt folgende Antwort: "Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!" Psalm 90,2

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Die Menschen wissen viel aber nicht alles, Menschen können einen Käfer tot treten, aber alle Wissenschaftler dieser Welt können einen neuen machen.

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Kommentar von kundryyy
22.01.2016, 20:26

Stimmt nicht!

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naja genauso absurd wie die Vorstellung, dass Gott die Welt geschaffen hat, ist die Vorstellung das alles aus einem unendlich kleinen Punkt an Masse hervorgegangen ist. oder kann sich jemand der frage erwehren,  was außerhalb dieses Punktes war? es gibt einfach keine Antwort.

bzw dass es einfach kein außerhalb gab oder nachwievor gibt

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Kommentar von BreiTi0
14.01.2016, 00:37

nicht dass die string theorie mit ihren brahnen nicht ansätze liefern könnte aber allgemeinverständlich ist es nicht :)

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Wenn du die Ecke im Kreis findest, dann wirst du auch Gott VERSTEHEN. Bis dahin bleibt dir nichts anderes als zu GLAUBEN dass es ihn gibt.

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Kommentar von sarahj
16.02.2016, 22:08

glaubst Du, daß Gott den Kreis quadrieren könnte?
Wenn ja, wie?
Wenn nein, dann könnte er sich vermutlich selbst auch nicht verstehen.
Er könnte also auch lediglich glauben.
Ob er wohl auch an einen Schöpfergott glaubt, der ihn erschaffen hat?

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Wenn Gott nur die Welt erschaffen hat, ist es logisch, dass er von einer anderen Welt stammt. Hat er die ganze Schöpfung erschaffen, stammt er vermutlich von einer anderen Schöpfung und sofern er ein ganzes Universum erschaffen hat, stammt er vermutlich nicht nur von einem andern Universum, sondern existiert auch in einer anderen Raumzeit, denn die uns bekannte Raumzeit begann erst mit dem uns bekannten Universum.

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Wir menschen kommen aber gott kommt nicht und gott geht nicht gott IST

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Kommentar von sabbelist
14.01.2016, 00:16

Du hast wohl die Frage nicht verstanden.

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Kommentar von Hyaene
14.01.2016, 00:20

Aber irgendwann muss er doch mal da gewesen sein... Irgendwann. Weil, "bumms", "Klatsch", da isser... Das kann ich mir nicht vorstellen.

Ich verstehe schon, wie du es meinst. Zumindest denke ich mir das. ^^ Gott wird nicht geboren und stirbt auch nicht, aber trotzdem ist er einfach da. 

Wenn etwas existiert, dann muss es doch auch erst entstehen.

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Kommentar von Netie
15.01.2016, 12:05

Er sagt: "Ich bin, der ich bin." 2. Mose3,14

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