Wenn Gott die Liebe in Person ist, ist er dann der Mensch an sich?

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21 Antworten

Deine ganze aufwändig gestaltete Argumentationsfigur hört sich sehr nach einem Theologen an. Da hat man irgendwie das Gefühl, dass der Prediger Recht hat, weil man die Bezüge, die Prämissen und die Schlussfolgerungen nicht genau erkennen kann, weil sich die Sache schon überzeugend anhört, aber eben doch nicht wirklich nachvollziehbar ist.

Nur ein Beispiel: "Er ist die Liebe selbst, deshalb lieben wir". Diese Aussage ist ganz unlogisch, weil in keinster Weise dargelegt wird, warum aus dem einen Befund ein anderer Befund hervorgehen sollte. Wenn wir z.B. sehen, dass ein Körper Licht abstrahlt, strahlen wir noch lange nicht selber Licht ab. 

Man könnte allenfalls sagen, dass wir Gott eine Eigenschaft zusprechen können, weil wir selber um das Wesen dieser Eigenschaft Bescheid wissen. Damit kann Gott niemals eine Eigenschaft haben, die sich für uns nicht als menschliche Eigenschaft zu erkennen gibt. Dahinter steht die bekannte Tatsache, dass wir letztlich nur das erkennen können, was wir selber schon wissen (natürlich in einem langsam sich aufbauenden Wechselprozess).

Folglich ist es auch viel einleuchtender, wenn man sagt, dass die Menschen sich die Götter nach ihrem Bilde geschaffen haben, und nicht umgekehrt. 

Wenn man nun sog. Idealmenschen konstruiert, kommt man zu den bekannten Übermenschen, die nochmals alle positiven Eigenschaften in noch wesentlich gesteigert Ausprägung verfügbr haben, und wenn man die Sache noch ein wenig weiter führt, ist man bei den Göttern angelangt, die man dann als allmächtig, allwissend und allgütig tituliert, was alles Gedankenkonstukte sind, die nicht realisierbar sind.

Wir haben zwar immer so eine Sehnsucht nach dem Idealmenschen und dem Gott, der das Ziel unseres Seins ist, doch sobald man in die Realität schaut, fragt man sich, warum ein liebender und gütiger Gott eine Welt geschaffen hat, in der der Wettbewerb, der Kampf um die Ressourcen, der Streit um die Weisungshoheit, die Macht, die Anerkennung und die Liebe so unsäglich hart ausgefochten wird, dass die liebevollen Momente, die Barmherzigkeit und Güte, und die Freude am Gelingen nur so selten in Erfüllung gehen.

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Kommentar von 666Phoenix
19.05.2017, 07:40

So ist es - DH!

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Kein Mensch kennt Gott wirklich. Aber er kann und darf sich eine geistiges Bild, eine Vorstellung von Gott machen. Die Vorstellung, die er sich gerne macht, ist die einer Person. Jeder Mensch ist Person, aber nicht jede Person ist ein Mensch. Das Wort ist sehr vielfältig.

Die Vorstellung von Gott als einer Person ist nicht die einzig mögliche. Sie rüstet ihn aus mit Eigenschaften, die tatsächliche oder vorgestellte menschliche Eigenschaften sind - und weil es hier um den GUTEN GOTT handelt, sind das alles gute Eigenschaften.

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Hallo Cengiz21,

einige meinen zwar, Gott stehe für das Gute im Menschen, doch zeigt die Bibel, dass Gott ein real existierendes Wesen, eine Person, ist. In dem Bibelbuch "Hebräer" heißt es: "Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen." (Hebräer 9:24).

Er ist natürlich nicht wie wir aus Fleisch und Blut, besitzt also keinen materiellen Leib. Die Bibel sagt: "Gott ist ein Geist" (Johannes 4:24) Das bedeutet nichts anderes, als dass Gott einen Körper besitzt, der sich in seiner Art von dem materieller Geschöpfe unterscheidet und für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Seine Macht und Kraft ist zwar unendlich größer als die von uns Menschen, dennoch ist Gott nicht nur eine unpersönliche Kraft. Er ist ein Wesen mit menschlichen Gefühlen wie wir. Das geht z. B. aus folgender Aussage der Bibel hervor: "Wie oft rebellierten sie gegen ihn in der Wildnis, Immer wieder kränkten sie ihn in der Wüste! Und immer wieder stellten sie Gott auf die Probe, Und dem Heiligen Israels bereiteten sie Schmerz." (Psalm 78:40,41).

An anderer Stelle heißt es: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her. (Jesaja 63:9)

Gott ist, im Gegensatz zum Menschen ohne Anfang und ohne Ende. In den Psalmen steht: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott. (Psalm 90:2) Wir können zwar nicht völlig begreifen, was es bedeutet, dass Gott ohne Anfang und ohne Ende ist, dennoch ist das kein Grund, es abzulehnen. Denke nur einmal an die Zeit. Niemand könnte sagen, es gäbe irgendwann keine Zeit mehr. Wir lehnen also den Begriff Zeit nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte begreifen können.

Diese wenigen Wahrheiten über Gott zeigen deutlich, dass Gott ein vom Menschen zu unterscheidendes Wesen ist. Er ist der Schöpfer aller Dinge, einschließlich des Menschen, der ihm zwar aufgrund seiner Eigenschaften ähnlich, aber nicht gleich ist.

LG Philipp

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Deine Prämisse ist falsch. Gäbe es einen Gott und wäre der die Liebe in Person, müsste es auf der Erde vollkommen anders aussehen, es gäbe viel weniger Leid. Ein Gott könnte Leid vermeiden. Ein liebender Gott würde Leid vermeiden wollen.

Man kann sich also ziemlich sicher sein, dass der von dir beschriebene Gott nicht existiert.

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Kommentar von Cengiz21
18.05.2017, 21:43

Viele Menschen sind auch traumatisiert. Das ist halt Gott - denken sie sich. Sie leiden und leiden und leiden. Und denken sich: das ist halt Gott. Du hast wirklich recht. Ein liebender Gott würde es gar nicht erst zulassen, dass Sozialisationen scheitern. Religiöse Menschen verdrängen das gerne. Wäre dieser Mensch in einer anderen Familie, in einem anderen Umfeld aufgewachsen, wäre aus ihm ein ganz anderer Mensch geworden. Ein liebender Gott wird dich in einer Familie aufwachsen lassen, die dir Liebe und Geborgenheit schenkt. Ein liebender Gott hätte die Menschen gleich im Paradies erschaffen. Oder auf einer friedlichen Erde (mit Raum und Zeit) sozialisiert und anschließend ins Paradies geschickt. 

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Ein anderes Wort für Person ist ja Mensch.

Nicht ganz. Mensch ist der zoologische deutsche Begriff für den Homo Sapiens. Das ist eher was abstraktes. Ein Konstrukt. Ein Modell. Informatiker würden dazu "Klasse" sagen. Personen sind einzelne Instanzen von dieser Klasse "Mensch".

Wird zwar immer synonym verwendet, aber streng genommen sehe ich da ein paar kleine Differenzen.

Und es heißt ja, dass Gott die Liebe in Person ist.

Ja, aber nur in irgendwelchen Märchenbüchern. In anderen Märchenbüchern können Wölfe sprechen.

Er ist das Wort selbst

Das geht nicht. 1) Existiert Gott genauso wenig wie sprechende Wölfe und 2) Worte können nur Menschen von sich geben.

deshalb sprechen wir. 

Nein wir sprechen deshalb, weil wir biologisch dazu geeignet sind. Reinstes Naturphänomen. Ein Märchengott hat damit nichts zu tun.

Er ist die Freiheit selbst, deshalb sind wir frei

woooat? Schon mal in die ehemalige DDR geschaut? Schon mal nach Nordkorea geschaut? Schon mal in die spanischen Exklaven in Afrika geschaut? Von wegen frei. WIR Deutsche sind frei....andere Menschen nicht. Und das hat rein was mit Politik zu tun und NICHTS mit so einem Märchenwesen.

Er ist der Wille selbst, deshalb besitzen wir einen Willen.

Falsch! Ich habe auch einen Willen. Auch ganz ohne diesen Märchengott.

Er ist die Würde selbst, deshalb besitzen wir Würde. 

Falsch!

Er ist das Leben selbst, deshalb leben wir.

Am aller-falschesten! Leben existiert durch die habitable Zone, Wasser, Aminosäuren und laaange laaaange Zeit der Evolution (Anpassung).

Alles ohne so einem Märchenwesen.

Ich lebe, weil meine atheistischen Eltern Sex hatten, welche wiederrum von ihren atheistischen Eltern gezeugt worden sind. Und aus keinem anderen Grund!

Wir sind zwar frei, doch wir werden niemals die Freiheit an sich sein. Was denkt ihr?

Zur Freiheit hab ich mich schon geäußert. Viele Menschen sind nicht frei. Weder frei beim Reisen, noch frei in ihrer Handlung. Und noch viel weniger frei in ihrer Meinungsäußerung.

Ist Gott demnach der Mensch (die Person) an sich? 

Nein. Gott ist eine erfundene Märchenfigur.

Weshalb handeln wir SO - und nicht anders?

Weil du ein Gehirn hast und denken kannst. Alles was du machst, entstammt aus deiner eigenen Entscheidung heraus.

Anscheinend hat er es wirklich geschafft, freie Geschöpfe zu erschaffen

Dieser "er" hat gar nix erschaffen. Mensch und Natur hat sich ganz ohne dieser Märchenfigur entwickelt. Wissenschaftlich einwandfrei erklärbar.

Was denkt ihr? 

Deine Thesen sind alle absurd. Das denke ich. Viel zu abstrus.

Beschäftige dich bitte mal mit Biologie, Zoologie, Anthropologie, Physik und der Neurowissenschaft. Da könntest du etwas lernen und deine Fragen werden alle auf plausibleren und nachweisbaren Theorien erklärt. Deine dagegen verstoßen gegen alle Erkenntnisse, die wir bisher wissenschaftlich ergründen konnten. Damit muss ich dir leider mitteilen, dass alles was du behauptet hast nichts weiter als absurder Quark ist.

Gruß
Omni

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Mit "Gott ist die Liebe in Person" ist gemeint, dass Gott die Liebe selbst ist. Oder, einfacher ausgedrückt: Gott = Liebe. Falls es ihn denn gibt. Jedenfalls ist "in Person" ein sprachliches Mittel, welches nicht wörtlich zu nehmen ist.

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Kommentar von Cengiz21
18.05.2017, 20:53

Auf jeden Fall ist Gott ein freies Wesen, das handeln kann - wie wir Menschen. Aber wir werden niemals das Original sein :)

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Cengiz21,

interessante Gedanken, die du dir da gemacht hast.

"Gott ist die Liebe in Person"

Ja, Gott ist ein Individuum, eine Person (ich beziehe mich hier auf das Synonym, das in der Psychologie benutzt wird).

Er ist zwar ein Geist, aber durch seine speziellen Eigenschaften ist er auch Individuum.

Diese Eigenschaften sind Liebe, Gerechtigkeit, Weisheit und Macht.

3 dieser Eigenschaften "hat" er , die Liebe ist er :"Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist" (1.Joh.4:8)

Menschen sind in "seinem Bilde" erschaffen, also mit seinen Eigenschaften, aber in einer anderen Existenzform ."Und Gott sprach weiter:laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis...." (1.Mose 1:26)

Insofern sind diese Eigenschaften im Menschen "angelegt" und können auch im Laufe jedes individuellen Lebens weiterentwickelt werden.

Menschen versuchen heute "autonom" zu leben.

Sie gebrauchen ihren freien Willen, über das was in Gottes Augen "gut" und "böse" ist, zu entscheiden.

So taten es schon Adam und Eva. Sie haben sich von Gottes Maßstäben losgesagt, um unabhängig (autonom) von ihm Entscheidungen zu treffen.

Damit brachten sie die Folgen ihrer Handlungsweise über die Menschheit: den Verlust der paradiesischen Zustände.

Der Mensch könnte ein größeres Maß an Frieden erreichen, wenn er sich an die Maßstäbe des Schöpfers halten würde.

Das bedeutet keinesfalls "Unfreiheit". Es bedeutet, eine Einsicht zu bekunden, was zu diesem Frieden beiträgt und seine Freiheit in den Grenzen zu leben, wo sie anderen Personen/Individuen nicht schadet..

Über den Begriff "Freiheit" könnte man sicherlich noch stundenlang diskutieren.

Ich finde es immer wieder schön, was wir Römer 8:21 entnehmen können:"...daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes"

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Hallo Cengiz21,

grundsätzlich: Der Begriff Mensch ist nicht identisch mit dem Begriff Person

Die Formulierung "Liebe in Person" sagt nichts über die Personalität Gottes aus. Das ist ein sprachliches Bild, so, als ob ich sage, jemand ist die Lüge in Person, das Böse in Person, die Traurigkeit in Person.

Logischer Fehler: Alle Menschen sind Personen. Gott ist eine Person. Schluss: Also ist Gott ein Mensch.

Das ist genau so logisch wie: Alle Dackel sind Säugetiere: Ein Kater ist ein Säugetier. Schluss: Also ist der Kater ein Dackel.


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Kommentar von Nadelwald75
18.05.2017, 21:37

Hallo Cengiz21,

worin ich mit dir übereinstimme, ist die Aussage, dass der Mensch Ebenbild Gottes ist.

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Wenn man sagt jemand ist xy in Person meint man damit, dass wenn xy eine Person wäre, dann wäre es eben diese Person, weil sie es gut verkörpert. Ich hoffe das ist verständlich.

Ich kann deinen Gedankengang sehr gut nachvollziehen. Ich denke dass in uns Menschen immer ein "Stück Gott" ist.

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Kommentar von Cengiz21
18.05.2017, 20:57

Wir sind vom selben Geschlecht (Geschlecht Gottes). Sein Geist macht uns lebendig, ist unser Motor quasi. Wenn ich mich entscheide, nach links zu gucken, muss es irgendetwas geben, was mich antreibt. Das ist in diesem Fall sein Geist (Lebensodem). Ich bin quasi frei. Ich entscheide. Aber ich bin nicht die Quelle, in diesem Fall die Freiheit an sich. Weil ich halt nur ein Abbild bin - und nicht das Original. Der Mensch ist wirklich ein freies Geschöpf. Er handelt, wie er handelt. Gott ist genauso: er handelt, wie er handelt. Warum handelt er so - und nicht anders? Dasselbe könnten auch wir uns fragen. Wir sind halt seine Abbilder. 

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Findest du das nicht speziezistisch? Zu behaupten, der Mensch wäre Gott am nächsten geschaffen? Findest du es nicht blasphemisch, wenn du sagst, der Geist Gottes wäre zum Teil in uns? Natürlich ist Gott der Urheber der Liebe, aber keine PERSON, er ist ein ein einzigartiger Geist und er ist geschlechtslos...Wenn er der einzige seiner Art ist, ewig lebt und sich nicht fortzupflanzen braucht, dann kann er nur geschlechtslos sein. Es ist eine Unverschämtheit zu behaupten, Gott wäre in jedem von uns und man müsste ihn nur entfalten?! Wenn es so wäre, warum gibt es dann überhaupt so viel Leid auf dieser Welt, warum ist der Mensch dann die größte Bestie auf dieser Welt?!

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Kommentar von Cengiz21
18.05.2017, 22:20

Weil der Mensch eine Psyche (Seele) hat. Gott ist der Erfinder der menschlichen Psyche - und somit auch der Erfinder der Psychologie bzw. der psychologischen Gesetzmäßigkeiten. Was meinst du, weshalb der Mensch den Drang hat, nach Freiheit zu streben? Was hat Gott sich dabei gedacht, als er dieses psychologische Gesetz erließ? Er selber ist die Freiheit - auch er handelt frei. Er ist der Gesetzgeber, der Naturgesetze außer Kraft setzen kann. Der Mensch hat einen freien Willen. Und wenn du immer Gewalt erfährst (in der Kindheit zum Beispiel), wirst auch du höchstwahrscheinlich gewalttätig sein. Trotzdem besitzt der Mensch Würde. Natürlich ist Gott in dir! Er muss doch etwas von sich abgeben, damit auch du lebendig bist. Das ist in diesem Fall sein Geist (Ruach, Lebensodem). Er ist unsere Quelle und stellt sich uns zur Verfügung. Alle Wirklichkeit geht schließlich von ihm aus. Das bedeutet aber nicht, dass er dich fremdsteuert. Er stellt dir seinen eigenen Geist zur Verfügung, damit auch du frei handeln kannst. Aber du wirst niemals die Freiheit an sich sein (deshalb bist du ein Abbild Gottes, ihm ähnlich). Es ist deine eigene Seele/Psyche, die dich einmalig macht. Du handelst, wie du handelst. Du handelst einmalig. Du handelt wie Dünya - und nicht wie deine Freundin oder Gott selbst. Gott handelt nämlich anders. Aber auch er handelt, wie er handelt, ohne anschließend darüber nachzudenken, weshalb er so gehandelt hat. Aber in einigen Punkten gebe ich dir recht. Der Gott, an den ich glaube, ist eine Symbiose aus Christentum und Islam. Er liebt alle seine Geschöpfe (er ist ihre Würde). Du verfluchst bestimmt manchmal Menschen, die dich extrem aufregen. Doch Gott ist noch viel sensibler als du. Er weiß, weshalb diese Menschen so geworden sind. Und er ist das Schicksal selbst. Im Islam ist es zum Beispiel so, dass man an ein gutes und an ein böses Schicksal glaubt. Doch Gott ist nur gut. Das bedeutet, dass das Schicksal der gesamten Menschheit einen guten Ausgang haben wird. Denn Gott kann nicht gut und böse gleichzeitig sein. Er ist nur gut - und er zwingt die Menschheit regelrecht, glücklich zu sein. Warum? Weil er der Glückselige ist. Deshalb strebt der Mensch immer nach Glück (noch ein psychologisches Gesetz Gottes!). Doch Eltern, die ihre Kinder lieben, tun das auch. Von daher :) Das ist doch Gott, unser lieber Schöpfer, der mitleidet. Und er ist die Vernunft selbst. Die Vernunft selbst würde niemals ihren Sohn ans Kreuz nageln lassen. Jesus ist auch nicht Gott, weil Jesus ein Mann ist. Ein erektionsfähiger Mann soll die Intimsphäre aller Frauen kennen? Du musst mir nicht zustimmen. Aber irgendwie ergibt das alles Sinn für mich. Denk mal darüber nach. 

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Gott bzw. Götter sind nur Erfindungen von Menschen. Deshalb sind sie Abbilder des Menschen. Alle Götter wurden erfunden, um Menschen zu beherrschen und ihnen ein vorgefertigtes Weltbild sowie Moralvorstellungen und Regeln zu vermitteln.

Dein Überlegung ist daher hinfällig und führt zu nichts.

Einen "freien Willen" gibt es natürlich - allerdings nur in einem gewissen Rahmen. Nur die religiöse Interpretation davon ist unlogisch.

Um seinen persönlichen Willen frei nutzen zu können benötigt es zunächst einmal Entscheidungsmöglichkeiten. Diese sind fast immer begrenzt, da man die eigenen Umstände, Fähigkeiten, Wissen etc. einbeziehen muss, welche jeden Menschen einschränken. Man muss also sagen: "Im Rahmen unserer Möglichkeiten können wir frei entscheiden".

Der religiöse freie Wille ist dagegen ein Paradoxon. Gläubige wollen damit die Frage klären, warum Gott das Leid zuläßt. Sie lenken damit ab, indem sie sagen, das "Böse" käme vom Menschen, der sich frei dazu entschieden hat etwas Gegenteiliges von dem zu tun, was Gott will. Sie lassen außer acht, dass zu dem Konzept "Gott" auch gehört, dass diese ALLES geschaffen hat - ergo auch die Wahlmöglichkeiten. Wenn es Dinge und Möglichkeiten gibt, die entgegen dem stehen, was Gott will, dann ist Gott selbst daran schuld, wenn Menschen diese Möglichkeit wählen. (Vor allem weil kein Mensch wissen könnte, welche Regeln zu beachten sind, weil sich bis heute kein Gott als der wahre kenntlich machen konnte).

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Liebster Cengiz21.

Du kannst Gott natürlich alle guten Seiten zuschreiben, aber Du weißt doch, dass der Mensch auch schlechte Seiten hat.

Ich will wirklich einmal philosophisch werden und Deine Meinung hören.

Wenn Gott, wie Du sagst, Liebe ist, dann muss er aber doch auch Hass sein oder?

Wenn er Vernunft ist, ist er dann auch Leichtsinn?

Wenn er Intelligenz ist, ist er dann auch Dummheit?

Wenn er Würde ist, ist er dann auch Neid?

Wenn er das eine ist, muss er auch das andere sein.

Religiöse Menschen versuchen immer wieder, die negativen Seiten des Menschen unter den Tisch zu kehren, und nur die guten Seiten mit Gott, Allah oder Zeus in Verbindung zu bringen.

Wenn Du möchtest, dass Gott Liebe ist, dann bleibe auch logisch, sonst kann man Deine Erklärung einfach nicht ernst nehmen.
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Und Deine anderen Fragen kann ich nicht beantworten, weil ich jeden erdenklichen Gott als erdacht halte.

Eine bloße Lügengeschichte um Leuten Angst zu machen und um sie zu kontrollieren.

Wenn die Erde Milliarden Jahre alt ist und der heute Mensch seit ca. 100 000 Jahren existiert, dann kann Gott auch kein Ebenbild von uns sein.

Oder ihm ist erst nach Milliarden Jahren aufgefallen, dass er jedes Lebewesen erschaffen hat, außer sein Ebenbild.

Naja, wenn man Jahrmilliarden alt ist, ist Demenz praktisch vorbestimmt.

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Ein anderes Wort für Person ist ja Mensch

ist falsch.

person kommt von persona aus dem lateinischen. und das bedeutet MASKE
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1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,

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Kommentar von Cengiz21
18.05.2017, 20:52

Wir sind keine Ebenbilder - sondern Abbilder. 

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Du gehst bei all Deinen Fragen von der zweifelhalften Grundannahme aus, dass es überhaupt Götter gibt.

Dabei legst Du nicht fest, auf welches Gotteskonstrukt sich Deine Fragen beziehen.

So ist es unmöglich, hierauf sinnvolle Antworten zu geben.

Außer dieser natürlich.

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Nein eine Person ist nicht gleich ein Mensch .... Peter singers Theorie besagt dass alles was ein Bewusstein hat eine Person ist, qlso ist jeder Mensch eine Person aber nicht jede Person ein Mensch....

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Kommentar von Nadelwald75
18.05.2017, 21:26

Hallo cocie14,

Nein, eine Person ist nicht gleich ein Mensch ....akzeptiert

Peter singers Theorie ...kenne ich leider nicht

allles, was ein Bewusstein hat eine Person ist, .....ja! Aber auch ein Mensch, der kein Bewusstsein hat oder nie eines hatte (Krankheit, Behinderung), ist eine Person.

Also ist jeder Mensch eine Person, aber nicht jede Person ein Mensch....akzeptiert.

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Kommentar von User47228
18.05.2017, 22:09

Hey cool, kennst du dich auch ein wenig mit Peter Singer aus? :)

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Kommentar von cocie14
18.05.2017, 22:45

Ja heute in Ethik gemacht 😂voll cool

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Kommentar von cocie14
19.05.2017, 07:08

Echt? Toll, wann hast du gemacht?

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Kommentar von cocie14
19.05.2017, 14:04

Nein, erst in 2 Jahren, bin in der 10.ten Klasse. Aber ich hoffe mal ich schaffe das Insha'allah. Wünsche mir Glück.

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Kommentar von cocie14
19.05.2017, 17:30

Mashaallah ❤️

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Eine PERSON ist nicht zwangsläufig EIN MENSCH.

guck mal da:

http://www.duden.de/rechtschreibung/Person

"Im Bilde Gottes erschuf er ihn....." - nicht Abbild im Sinne von Klon.

Nein, Gott ist kein Mensch.

Der Lebensodem ist auch nicht der GEIST, der nach dem Tod weiterlebt.

Und freier Wille ist durchaus grenzenlos interpretierbar, aber die Konsequenzen könne tödlich sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: WAS soll denn diese Frage genau zu Tage fördern?

cheerio

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Unser ewige Gott "ist Liebe" (1.Joh.4,8).

Wenn wir Ihm glauben (Joh.17,17), sind wir tatsächlich "frei" (Joh.8,32).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) jedoch verhindert das oft (Offb.17,1-6),

wird aber in Bälde gefangen (Offb.20,2).

Dann werden "alle Menschen" frei sein können (Offb.21,6)...

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Warum betonst Du die Liebe  alleine? Wenn der Mensch so wäre wie Gott, dann wäre  Gott lt. AT der Bibel auch Haß, Neid usw. Dann gibt es noch die Gottesvorstellungen anderer Religionen.Ich glaube zwar  an eine Schöpfung,einen Gott, aber wie  und was Gott ist, wird Dir niemand mit Sicherheit beantworten können.Woher auch?

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Kommentar von Cengiz21
18.05.2017, 22:36

Schau dir mal die psychologischen Gesetzmäßigkeiten an. Gott ist doch der Erfinder der menschlichen Psyche - und somit auch der Psychologie. Gott ist der Gute. Er weiß, was die Menschen glücklich macht und was nicht. Also kann er nicht Hass und Neid sein. Ist doch logisch. PS: Er ist die Logik selbst ;)

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Du hast, wie üblich bei Leuten, die "Gott" zu kennen glauben, in Deiner Aufzählung folgendes vergessen:

"Er" ist grausam und rachsüchtig, deswegen führen wir Krieg und hassen uns.

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Nächster Irrtum bzw. demagogische Aussage:

Dann gibt es ja wirklich einen freien Willen.

Den gibt es nicht, wie hier schon ca. 1000mal bewiesen!

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Und der Gipfel Deiner offensichtlichen religiös-geistigen Verwirrung:

Er stellt sich uns zur Verfügung, damit auch wir leben können. 

Meinem Leben liegt die Verschmelzung der sehr aktiven Spermien meines seligen Herrn Papa mit den Eizellen meiner ebenfalls seligen Frau Mama zugrunde! Und die haben "dabei" definitiv an keinen Gott gedacht, wie ich sie in Erinnerung habe.

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Wenn, wenn, wenn...

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Ich denke, dass sich deine Fragen, die du hier eine nach der anderen rausballerst, allesamt im Kreis drehen.

WENN du solch beliebige Voraussetzungen postulierst, dann kannst du daraus so gut wie jede beliebige Folgerung ableiten.

WENN also "Gott" all das ist, was du sagst, dann kann er (oder sie oder es) auch ein Windhauch oder ein Kieselstein sein. Oder das, was deine Seele füttert. Oder auch nicht.

Auch das, was dich zu all diesen Fragen veranlasst.

Beliebige Fragen führen zu beliebigen Antworten.

Gruß, earnest

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Kommentar von 666Phoenix
19.05.2017, 07:38
Windhauch

Stell Dich der Wahrheit und trau Dich! Sag es wie es tatsächlich ist:

"warmer, feuchter Pups"!

:-)

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