Wenn für eine Abfindung die 1/5- Regel angewendet werden soll, wem ist dies mitzuteilen bzw. teilt dies dem FA mit, AG oder AN?

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2 Antworten

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber diese anwenden; das unterbleibt oft, da der Arbeitgeber nicht in die Zukunft sehen kann, denn sie darf nur angewendet werden, wenn es sich um ein Zusammenballung von Einkünften handelt - ein ArbG weiß aber nicht, welche Einkünfte noch in dem Restjahr zufließen - der ArbG ist nicht verpflichtet, die Fünftelregelung anzuwenden.

Daher wird sie dann später mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung durch den ArbN beantragt (dazu gibt es eine entsprechende Möglichkeit im Steuerformular).

Stimmt das FA dem Antrag zu, dann erhält man die zuviel gezahlte Steuer zurück.

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Ernsterwin 23.01.2016, 18:02

"das unterbleibt oft, da der Arbeitgeber nicht in die Zukunft sehen kann"

Ich würde eher sagen, weil der Arbeitgeber nicht die Gesetzeslage kennt/versteht oder es ihm gleichgültig ist, denn der Arbeitnehmer bekommt ja eventuell zuviel abgezogene Steuern zurück. Und für dessen Liquidität fühlt er sich nicht verantwortlich. Denn wenn er sich an das EStG § 39b (3) halten würde, wüsste er, wie er rechnen muss. Aber wie weit die "Gleichgültigkeit" reicht, zeigt deutlich das Beispiel bei Opel - siehe http://abfindunginfo.blogspot.de/2015/02/was-bleibt-von-der-bruttoabfindung-als.html

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FA = Frauenarzt?

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kevin1905 22.01.2016, 15:45

Hihi.

Ich denke aus de Kontext heraus bedeuten die Abkürzungen

  • Finanzamt
  • Arbeitgeber
  • Arbeitnehmer!

Dun dun.

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digdag99 25.01.2016, 08:51

ja, "Abfindung 1/5 - Regel" liegt nahe - Fauenarzt

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