Wenn es zu einem Krieg kommen würde und es besteht die Chance euch freiwillig zu melden, wer von euch würde sich freiwillig melden oder wenn nein warum nicht?

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14 Antworten

Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich habe keine Ausbildung bei der Bundeswehr und ich bin eher unsportlich und habe Angst vor körperlichen Auseinandersetzungen. Von daher würde ich mich nicht freiwillig melden wollen.

Was aber dann?

Flüchten?

Wir wissen, wie aktuell mit Flüchtlingen umgegangen wird. Was, wenn wir auch an der dänischen Grenze etc. auf einen hohen Stacheldrahtzaun und Grenzer mit Waffen stoßen würden?

Was ist mit den ganzen Verwandten und Freunden, die nicht flüchten oder kämpfen könnten, da zu jung, zu alt, krank, behindert? Die müsste man in jedem Fall - als Kämpfer oder Flüchtling - zurücklassen, denn die meisten können auch nicht eine beschwerliche Flucht überstehen. Die meisten von uns leben zudem in sehr leicht zugänglichen Häusern ohne sicheren Keller/ Bunker. Verschanzen im Haus oder in der Wohnung bringt also nur etwas, wenn man in einer nicht oder wenig betroffenen Region wohnen würde.

Der Durchschnittseuropäer, der nicht beim Wehrdienst war, kann sich in so einer Situation mMn nur noch selbst töten (dann weiß man, wann und wie es passiert...) oder fliehen (wie schwierig das ist, besonders, wenn man im Zielland angekommen ist, sehen wir ja gerade) oder sich zu Hause tot stellen und hoffen. Lange wird das ohne Vorräte nicht gut gehen. 

Also Option 1. 

Wenn ich an meine Familie denke, wären da viele, die eine Flucht zu Fuß noch nicht mal in den Nachbarort schaffen würden, da sie nicht so weit laufen könnten. Und ein Rollstuhl nicht vorhanden ist. Wie lange könnte man erwachsene Menschen + Minimalgepäck tragen?

Also wäre man der Situation hilflos ausgeliefert.

Wie viele von denen, die keinen Wehrdienst geleistet haben oder deren Wehrdienst schon länger zurückliegt könnten überhaupt kämpfen? Rein körperlich? Und psychisch? Wie viele würden, falls sie es versuchen, nach wenigen Tagen oder wenigen Wochen zusammenbrechen (körperlich oder psychisch)?Ich denke, das dürfen die meisten sein.

Also keine Chance für ein Großteil der Bevölkerung aus meiner Sicht!

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Ich finde die Frage sehr schwierig und denke nicht, dass man sie so einfach mit Ja oder Nein beantworten kann.

Ich gehe mal davon aus, Du meinst eine Situation, wo der Krieg direkt zu uns kommt, sagen wir ein Land oder der IS (was ja durchaus möglich wäre) startet einen großen Angriff auf Deutschland (oder Schweiz/Österreich, wo man halt ist) und dringt soweit vor, dass sie nurnoch vielleicht ein paar Städte von einem entfernt sind.

Mein erster Gedanke dazu wäre natürlich abzuhauen. Wenn es irgendwie möglich ist, Familie einpacken und so weit vom Feind weg wie möglich. Ich schätze auch das würden die meisten tun.

Aber was, wenn eine Stadt eingenommen wird oder kurz davor steht, wo Verwandte/gute Freunde leben, vielleicht die Großeltern (oder vielleicht auch die eigenen Familie), und diese nicht weg können oder wollen?

Man kann nicht davon ausgehen, dass der Feind die Zivilbevölkerung ignoriert. Es gäbe also die Möglichkeit sich zu bewaffnen und im Haus zu verschanzen oder zum Militär zu gehen und professionell/offiziell gegen den Feind zu kämpfen.

Ich denke aber ich würde mich für ersteres Entscheiden, einfach weil die Grundausbildung zu lange dauern würde und ich nicht sicher sien könnte, dass ich am gewünschten Ort eingesetzt werde.

Daher würde ich mich wohl nicht freiwillig melden. Ich würde versuchen zu flüchten und sollte das nicht gehen, würde ich mich im Haus verschanzen/verstecken und mich gegen Angreifer wehren.

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Ich mache mal darauf aufmerksam, dass fûr den Fall der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland weiterhin Artikel 12a des Grundgesetzes seine Gültigkeit besitzt. Somit stellt sich die Frage, ob freiwillig oder nicht eventl. garnicht.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art\_12a.html

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Alter nein , was hast du geraucht , wieso sollte man sich zu irgendeinen unnötigen , die Menschenwürde verletzenden Krieg freiwillig melden. Ich halte Militarismus generell für Schwachsinn , aber sich auch noch grundlos und freiwillig irgendwo gegenseitig zu erschießen , ist vollkommen bescheuert.

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Kommentar von apophis
08.07.2016, 12:12

Hmm, weil Dein Land (wohl das unwichtigste), Deine Bekannten, Deine Verwandten, Dein Leben und das Deiner Familie in Gefahr ist?

Da es Krieg bereits gibt, ebenso wie die Möglichkeit sich dafür zu melden, gehe ich mal davon aus, dass der Fragesteller meint, was wäre, wenn der Krieg direkt zu uns kommen würde.

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Kommentar von OliAntonK
09.07.2016, 16:27

Ich würde damit den Krieg unterstützten ,somit würde ich wirklich nur kämpfen , wenn Ich damit den Krieg beenden könnte , meine Freunde und Verwandten schützen würde , Ich auch kein Unterdrückungssystem unterstützten würde und außerdem auch die Menschenrechte nicht verletzen würde. Aber kein NATO Land führt zumindest momentan einen Krieg , der mindestens eine meiner Bedingungen beeinhaltet , da USA und andere NATO Mitglieder nur Krieg führen um den Ölpreis stabil zu halten und keine Rücksicht auf menliches Leben nehmen , würde Ich mich nicht an diesem Blutvergießen beteildigen.

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Das kommt ganz darauf an was das für ein Konflikt ist.

Wenn 2 Statsoberhäupter wegen einem Keks bekriegen, werde ich sicher nicht auf einer der Seiten helfen.

Wenn die Situation die momentane ist, in der die USA Europa in einen Krieg gegen Russland treiben, würde ich auch nicht Kämpfen wollen.
Wenn ich aber müsste würde ich zu den Russen gehen.

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Kommentar von esenz342
08.07.2016, 11:41

Dir ist dann aber auch klar, dass du gegen deine eigenen Leute kämpfen musst? Vielleicht Freunde von dir?

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Kommentar von OliAntonK
08.07.2016, 12:04

Oder man kann es auch einfach sein lassen und lässt dann einfach die Asis , die den Krieg wollen sich gegenseitig bekämpfen und freut , dass es danach weniger von den gibt.

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Warum werden Kriege geführt? Weil machtgierige Egozentriker ihre Macht erhalten oder ausweiten wollen. Bin ich blöd für solche moralische Schweine meinen Kopf hinzuhalten? Verteidigen im eigenen Land wenn man angegriffen wird – ja. Da gibt’s noch viel mehr zu sagen, aber für heute reicht`s.

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Nein, freiwillig zum Sterben melden würde ich mich nicht. Dann lieber irgendwo versuchen zu verschanzen...

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Freiwillig? Nö. Dafür mag ich mein Leben zu sehr.

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stell dir vor es wäre Krieg und keiner ginge hin, warum soll ich für die Obrigkeit, da es nur um Macht Gier und Geld geht meinen Kopf hinhalten

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Niemals, denn aus Krieg wird Krieg. Krieg ist nur auf Profit aus: LAND und GELD. Welches wir aber nicht sehen, sondern die Leute, die oben herrschen und die Fäden im Hintergrund ziehen.

P.S Krieg bedeutet alte Männer reden, junge Männer sterben.

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Kommentar von esenz342
08.07.2016, 11:36

Und Frauen

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Freiwillig melden zu was?^^

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Kommentar von Warsetsnew
08.07.2016, 11:37

zum kämpfen?

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besser wäre es:  keiner geht hin

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Kommentar von esenz342
08.07.2016, 11:34

Das wird wohl nicht passieren.

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Warum sind so viele unreife Jugendliche so fasziniert vom Krieg!? 

Ich war beim Militär und ich verstehe beim besten Willen nicht, warum ihr den Krieg derart romantisch betrachtet! 

Krieg ist kein Spaß!  Und es ist auch nicht wie in einem Videospiel oder einem billigen Actionfilm! Krieg ist schrecklich, unmenschlich und grausam! 

Im Krieg gibt es nur Opfer und Tragödien. Aber bestimmt keine Helden! Auch wenn euch Spiele und Filme was anderes suggerieren!

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Kommentar von apophis
08.07.2016, 11:54

Das hat hier doch auch niemand behauptet.

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Nein, ich bin da eher ein Angsthase... 🐰

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Kommentar von OliAntonK
08.07.2016, 12:01

Das ist keine Angst , sondern gesunder Menschenverstand.

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Kommentar von truefruitspink
08.07.2016, 12:07

Okay ja so kann man es auch sagen. ☺️

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