Wenn ein Rüde eine Hündin deckt, aber die Besitzer sich ...

13 Antworten

Das wäre ja ein starkes Stück, wenn der Rüden-Besitzer noch Anspruch auf Knete hätte. Wenn er nicht will, dass sein Hund in der Gegend rumhurt, dann muss er eben dafür sorgen, dass das nicht passiert.

"rumhurt" :D

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In diesem Fall hat der Besitzer des Rüden überhaupt keine Rechte. Er hätte seinen Hund besser beaufsichtigen müssen.

Im Gegenzug wäre der Besitzer des Rüden haftbar, wenn er bei einem ungewollten Deckakt eine andere Hündin für die zukünftige Zucht unbrauchbar macht. Das wäre sogar Gegenstad der Hundehalter-Haftpflichtversicherung.

Das stimmt natürlich nicht, Der Besitzer des Rüden ist nicht haftbar und die Hündin wird auch für die Zucht nicht unbrauchbar. Sie darf lediglich einen Wurf weniger haben und die Welpen bekommen keine Papiere. Man kann die Hündin auch spritzen lassen, dann gibt es keine Welpen und folglich auch keinen Schaden.Das Risiko einer unfreiwilligen Deckung, trägt fast ausschliesslich der Besitzer der Hündin. Ich hatte selber einen Zuchtrüden, deshalb weiss ich das genau.

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@Goodnight

Es gibt in Hundehaftpflichtversicherungen den sog. Deckschaden:

Zitat: Mit dem Begriff Deckschäden werden alle Schäden bezeichnet, die in Folge eines Ungewollten Deckaktes − das heißt, wenn eine läufige Hündin gegen den Willen ihres Besitzers von einem Rüden gedeckt wird – entstehen können.

Deckschäden verursachen Kosten, die für die Abtreibung des unerwünschten Hundenachwuchses entstehen, beziehungsweise für die Aufzucht der Welpen, die aus dem ungewollten Deckakt hervorgehen.

Ein weiteres Beispiel für einen Deckschaden ist der sogenannte Zuchtausfall. Dies kann bedeuten, dass eine trächtige Rassehündin Welpen von einem Mischlingshund erwartet und somit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht für die Zucht mit dem dafür vorgesehenen Rasserüden genutzt werden kann. Dadurch entsteht dem Züchter ein Verdienstausfall.

Hundebesitzer, deren Hunde Deckschäden verursachen, sind per Gesetz dazu verpflichtet, die damit verbundenen Kosten zu tragen. Um im Zweifelsfall die Schadensersatzforderung des geschädigten Hundebesitzers nicht aus eigener Tasche begleichen zu müssen, empfiehlt sich der Abschluss einer guten Hundehaftpflichtversicherung, bei der besagte Schäden in den Versicherungsleistungen mit inbegriffen sind.

Quelle:http://www.check24.de/hundehaftpflicht/lexikon/deckschaden/

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Bei uns zahlt immer der "Rüde" bei einem nicht geplanten Deck-Akt die Abtreibung bzw. notfalls auch - falls eine Abtreibung nicht möglich ist - die daraus entstehenden Kosten bzw. auch Verluste, falls es sich um eine Zuchthündin handelt. Wenn die Hündin aber ausgerissen ist und hat den Rüden bedrängt (ist mir neulich passiert, konnte die Hündin aber erfolgreich abwehren und meinen Doggenrüden (an Leine) "heil" heimbringen, habt Ihr den Schaden zu tragen, der Rüdenbesitzer hat aber keine Ansprüche an Euch. Gg

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@Dochijun

Sorry, aber die Hündin dockt nicht alleine und selber beim Rüden an. Auch wenn sie in noch so sehr den Hintern hinhält... Ich weiß eh nicht, wie sowas "passieren" kann!!! Ich hab seit mehr als 30 Jahren potente Hündinnen und Rüden. Keines der Tiere ist weggelaufen oder hat sich vermehrt, obwohl sie alle, damals wie heute, kaum eine Leine kannten...

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Der Besitzer des Rüden hat keine Rechte, allerdings auch keine Pflichten.

Das stimmgt so überhaupt nicht. Ich habe selbst einen angekörten Rüden! Also heitß es für mich immer aufpassen, besonders in den Zeiten, in denen recht viele Hündinnen läufig sind.

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@tanztrainer1

Natürlich stimmt das, der Hündinnenbesitzer hat die läufige Hündin stets an der Leine zu führen und wenn immer möglich andere Hunde zu meiden. Auf Hundeplätzen gibt es Vorschriften, wann läufige Hündinnen auf dem Platz sein dürfen. Wer mit seiner Hündin Risiken eingeht, muss dann auch dafür gerade stehen. So kommt also der Rüdenbesitzer äusserst selten in die Lage, Haftung zu übernehmen, nämlich nur dann, wenn er sich nicht an die Regeln wie Leinenzwang hält oder seinen Rüden nicht anleint, wenn er einem angeleinten Hund begegnet. Eine Hündin an der Leine kann man Sitz machen lassen, Deckakt geht also nicht. Mag sein, dass wir in der Schweiz andere Gesetze haben, doch muss man sich extrem dumm anstellen, dass es zu einem unfreiwilligen Deckakt kommt, den der Rüdenbesitzer verantworten muss. Mein letzter Hund war übrigens auch ein Deckrüde. Kenne persönlich den Fall, wo ein Rüde durch die Katzentür ins Haus einer läufigen Hündin eingedrungen ist, Der Züchter hat kommentarlos die Kosten für den Tierarzt übernommen. Zwei Familienmitglieder sind Anwälte und zwei sind Tierärtzte, sie wissen also bestens über die Rechtslage bescheid.

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Der Hundbesitzer hat überhaupt kein anspruch auf irgendwas du musst ihm keinen Welpen geben und sonst auch nichts ihr könnt die Welpen später mal verkaufen und da kann er sie kaufen wen er will am sonsten kann von dir nichts verlangen !

Nein, er hat vermutlich auf gar nichts einen Anspruch. Er wird auch keinen Welpen wollen, da die Hündin evtl. weder einen VDH Stammbaum noch eine gültige ZZL hat. Normalerweise sind diese Hunde auch gut erzogen und reißen nicht mal aus, weil sie eine heiße Hündin riechen. Und wenn doch, muß der Rüden Besitzer eben damit rechnen. Aber auch du hast eine Sorgfaltspflicht für deine Hündin. Du wusstest, wann sie heiß ist und hast dann dafür Sorge zu tragen, daß sie sich nicht einfach einen Rüden sucht. Hier wird vermutlich "Rüde unbekannt" der Fall sein. Ein Nachweis ist übrigens teuer und muß vom Besitzer des weiblichen Tieres übernommen werden. LG manteltiger

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