Wenn ein Mitarbeiter einen Kollegen beauftragt für ihn ein-und auszustempeln?Konsequenzen für Beide?

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8 Antworten

Die falsche Angabe des Beginns, des Endes der Arbeitszeit oder die falsche Angabe von Pausenzeiten sind ein schwerer Vertrauensverlust. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) weist unter anderem in seinem Urteil vom 09.06.2011 (2 AZR 381/10) darauf hin, dass der vorsätzliche Verstoß gegen die Verpflichtung, die abgeleistete Arbeitszeit korrekt zu dokumentieren, ein wichtiger Grund im Sinne von § 626 Abs. 1 BGB darstellt. Das Bundesarbeitsgericht fordert auch keine Abmahnung, wenn eine Verhaltensänderung in Zukunft selbst nach Abmahnung nicht zu erwarten ist oder es sich um eine schwere Pflichtverletzung handelt, die durch den Arbeitgeber nicht hingenommen werden muss.

D. h., hier können theoretisch BEIDE FRISTLOS entlassen werden, sofern es einwandfrei nachweisbar ist, wer wann für wen gestempelt hat.

Laut Buchungsjournal muss ein Kollege gestempelt haben, da der Mitarbeiter definitiv nicht nach der eingestempelten Zeit am Arbeitsplatz bzw. auf dem Betriebsgelände gesehen wurde.

Zumindest berechtigt es zu einer Abmahnung bis hin zur Kündigung.

wenn sixch ermitteln lässt, wer für den anderen gestempelt hat - fristlose Kündigung für diesen Beschäftigten ....

derjenige für den gestempelt wurde - fristlose Kündigung

das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist derartig gestört, dass eine Weiterbeschäftigung nicht zumutbar ist ....

eine Stempleuhr ist ein Entgegenkommmen des Arbeitgebers und gibt dem Beschäftigten die Möglichkeit die Anwesenheit selbst zu erfassen - es wird dadurch die persönliche Anwesenheitskontrolle durch Vorarbeiter etc. ersetzt - es ist also eine Art Vertrauensvoschuß - wer das Vertrauen mißbraucht, muß mit den Konsequenzen leben ...

betrug am arbeitgeber !!

kann zur abmahnung oder auch zur kündigung führen. das ganze wurde ja bewußt gemacht.

Deine Frage ist absurd! Das das Betrug ist, ist offensichtlich und kann nur mit der Höchststrafe belegt werden: Beide zur Kündigung ueberreden, da eine fristlose K. Vorm Arbeitsgericht wohl kaum durchgeht. Gruss K.p.F.

Der Teil Deiner Antwort, der hinter dem Doppelpunkt beginnt, ist leider falsch >> siehe Antwort von @ralosaviv !

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Das nennt sich Urkundenfälschung und zieht mindestens eine Abmahnung nach sich. Für beide.

Das gibt fuer beide Aerger, beide bekommen eine Abmahnung.

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