wenn ein hund einen aderen hund beißt um sich zu verteidigen gibt es da einen schuld zuspruch

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14 Antworten

wozu diese Diskussion? Überlaß es doch der Versicherung, sich mit dem Anspruchsteller zu streiten! Alle ergehen sich hier in Spekulatuionen... Eine Tatsache ist: Bei einem Tier unterliegt man der Gefährdungshaftung und nicht der Schuldhaftung, also spielen Fahrlässigkeit o.ä. keine Rolle. 2. Tatsache: Die (Hunde-)Haftpflichtversicherung ist dafür da, um gerechtfertigte Ansprüche abzugelten, aber auch um UNGERECHTFERIGTE Ansprüche - ggf. auch vor Gericht! - abzuwehren. Heißt zu deutsch: Vorfall melden und die Versicherung machen lassen!

Hallo liebelein, das mußt Du durch einen professionallen Hundetrainer oder Hundepsychologen herausfinden. Ich denke der Hund ist verunsichert, wenn er aggressiv reagiert. Das darf nicht sein. Beobachte sein Verhalten, sei liebevoll und konsequent, auf gar keinen Fall den Hund bestrafen, das bringt überhaupt nichts. Christife

der kläger pocht auf dieses hier vermutlich :

BGB 1 § 833
Haftung des Tierhalters

Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Demnach hat der Kläger anspruch auf Schadenersatz.Voraussetzung ist grundsätzlich rechtswidriges und schuldhaftes Handeln oder Unterlassen. Aber da er selbst die Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist, und es so zum 'Unfall' gekommen ist, entsteht für ihn kein Anspruch.

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