Wenn ein Hartz IV-Empfänger erbt, wieviel Geld darf er behalten?

5 Antworten

An das Erbe geht das Jobcenter nicht ran,dass kann er behalten,entscheidend ist wie hoch das anrechenbare Erbe ist,also nach evtl.Abzug von Erbschaftssteuern und ggf. Bestattungskosten !

Dann wird es auf die zustehenden Leistungen angerechnet,ist das Erbe dann höher als der monatliche ALG - 2 Betrag muss das Erbe zwingend auf 6 Monate Bezugszeitraum verteilt werden.

Wenn man kein sonstiges Einkommen oder Erwerbseinkommen hat,auf das man schon Freibeträge geltend macht,dann würde man die Versicherungspauschale von 30 € absetzen können und gesetzlich vorgeschriebene Beiträge für Versicherungen,wie z.B. die KFZ - Haftpflicht.

Das würde dann vom Betrag abgezogen,durch 6 Monate geteilt,wenn dann immer noch kein Leistungsanspruch bestehen würde muss der Beitrag zu KV - in die Berechnung mit einbezogen werden.

Sollte dann immer noch kein Anspruch bestehen,dann hätte er 6 Monate keinen Anspruch,muss seine Beiträge für die nächsten 6 Monate dann selber zahlen und nach diesen 6 Monaten wird das einmalige ( Erbe ) Einkommen zum Vermögen und bis auf das Schonvermögen nicht mehr angerechnet.

Würde er dann vor diesen 6 Monaten wieder Leistungen benötigen,weil er z.B. jeden Tag im Haus mit der roten Laterne war oder es anderweitig zum Fenster raus geworfen hätte,dann würde er diese Leistungen nur in Form eines zinslosen Darlehens bekommen.

Es gilt das Zufluss-Prinzip. Das Erbe ist in voller Höhe Einkommen.

Entweder es reicht, um davon in Zukunft zu leben, oder es wird auf die nächsten 6 Monate als Einkommen angerechnet. Dabei kämen dann monatlich 30 € Versicherungspauschale in Anrechnung.

Natürlich alles.

Möglicherweise bekommt er aber keine Leistungen zum Lebensunterhalt mehr, wenn das Erbe den Freibetrag überschreitet. Braucht er dann ja auch nicht mehr.

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