Wenn ein Flüchtling anerkannt wird und z.B. erst mit Mitte 30 oder später richtig ins Berufsleben einsteigt in D, wie will er da eine gute Rente erwirtschaften?

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5 Antworten

Die meisten gehen wieder zurück wenn sich die Lage in ihren Herkunftsländern entspannt hat. Haben sie hier 5 Jahre gearbeitet haben sie auch hier einen Rentenanspruch.

Ich bin 33, kein Flüchtling und habe gar keinen Anspruch auf gesetzliche Altersrente. Das wird sich auch nicht mehr ändern.

Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe der gesetzlichen Rentenversicherung für eine auskömmliche Alterssicherung zu sorgen. Da muss man durch private und betriebliche Vorsorge nachlegen.

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Nehmen wir mal an Deine Frage ist eine wirkliche Frage und nicht ein verkappter Versuch Stimmung zu machen:

Wenn er mit 35 einsteigt, sagen wir mal mit Mindestlohn auf Vollzeitsbasis dann verdient er pro Monat ca. 1.450 Euro und bekommt pro Jahr ca. 0,6 Rentenpunkte.

Wenn er das bis zum 67. Lebensjahr macht (gesetzl. Altersrente) hat er zum Rentenbeginn ca. 19 Rentenpunkte und damit einen Anspruch auf ca. 600 Euro Rente. 

Die Regelbedarfsstufe für die Grundsicherung liegt bei 409 Euro wenn ich richtig gelesen habe - also ist der damit im grünen Bereich und hat, wenn überhaupt nur einen geringen Anspruch auf zusätzliche Leistungen des Staates.

Und wenn er es schafft aus dem Mindestlohnbereich rauszukommen ist sowieso alles fein.

Man muss sich bei Flüchtlingen über eines im klaren sein: 

Es sind Überlebende, es sind Leute die es geschafft haben unmögliche Dinge zu überleben um hier zu sein. Sie sind einfallsreich, sie haben Durchhaltevermögen usw.  sonst wären sie nicht hier. Die Chancen stehen also gut, dass sie sich anpassen und besser als Mindestlohn verdienen werden wenn man ihnen eine Chance gibt.

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Ein anerkannter Flüchtling ist erst einmal froh, dass er hier arbeiten kann.

In den meisten Heimatländern gibt es so etwas wie eine gesetzliche Rente überhaupt nicht.

Und wenn er heute 35 ist, wird er ja noch gut 30 Jahre lang Steuern und Sozialabgaben leisten.

Dann hat er sich für den Rest des Lebens eine Grundsicherung auch "verdient"

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Hallo Gilbschleuder,

Sie schreiben:

Wenn ein Flüchtling anerkannt wird und z.B. erst mit Mitte 30 oder später richtig ins Berufsleben einsteigt in D, wie will er da eine gute Rente erwirtschaften?

Antwort:

Gehen wir davon aus, daß es sich bei Ihrer Frage um einen echten Flüchtling (Grundgesetzkonform) handelt, welcher seine Heimat verlassen hat, um sein Leben zu retten, welches durch Krieg, Mord, Totschlag, Verfolgung, Mißhandlung, Vergewaltigung, Fanatismus, Hunger, Durst usw. in Gefahr ist!

Für diesen Flüchtling stellt sich nicht die Frage nach einer guten Rente, denn er lebt heute und heute geht es um sein Leben!

Es gab noch nie so viele Flüchtlinge wie heutzutage ( es sollen ja über 60 Millionen sein) und die Ursachen sind vielfältig, nicht zuletzt sind auch die jahrzentelangen Waffenlieferungen in diverse Krisengebiete und total falsche Entwicklungshilfe die Ursache für die heutigen Flüchtlingsströme!

Auch das Wunderland Deutschland (laut Medien der drittgrößte Waffenexporteur der Welt), wird früher oder später (in der einen oder anderen Form) einen Teil der generierten Einnahmen aus den Waffenlieferungen an die betroffenen Menschen wieder zurückreichen müßen, denn alles Unrecht rächt sich auf Erden!

Dies nennt sich dann eben ganz einfach "Hilfe zum Lebensunterhalt!"

Ich danke dem lieben Gott, wenn ich bis an mein Lebensende keine Staatshilfen zum Lebensunterhalt benötige und bin schon froh, wenn ich jeden Tag zu essen, zu trinken und ein ordentliches Dach über dem Kopf habe!

Ich gönne einem echten Flüchtling (so wie oben beschrieben) dasselbe!

Für unechte Flüchtlinge habe ich dagegen nichts übrig!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von DerHans
15.07.2017, 16:27

Leider generiert die Bundesrepubklik KEINERLEI Einnahmen aus den Rüstungsgeschäften. 

Die gehen an Heckler & Koch, Rheinmetall und Krauss-Maffei.

Und diese schaffen es wahrscheinlich auch noch steuerfrei ihre Gewinne irgendwo "offshore" verschwinden zu lassen.

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sie sind ja auch keine bereicherung

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