Wenn ein Elternteil 200 km weg zieht,wie regelt man das holen bzw. bringen des KIndes zum KV

2 Antworten

Hallo danielathieg,

bei dieser Frage kommt es auf mehrere Umstände an. Besteht gemeinsames Sorgerecht? Gibt es einen gerichtlichen Umgangsbeschluß? Hat der KV eine Arbeit...bzw. verdient er Geld? Wann haben sich die Beiden getrennt? Wie war der Umgang vorher? Vorab: die Kindsmutter muss dem KV nicht sagen wenn sie sich mit dem Kind in der Nähe aufhält.

Gemeinsame Sorge oder alleinige?

U.U. kann die Mutter dazu verdonnert werden einen Teil der Umgangskosten zu tragen.

Um das näher beurteilen zu können, steht hier aber zu wenig.

Wie der Vater zum Kind kommt ist normalerweise allein sein Problem.

KV wird ausgenutzt durch KM! Familienrechtliche Regelung?

Weiter geht’s mit dem Fall😬

KV hat die Kinder jeden Mittwoch und von Freitag bis Sonntag. 

Er zahlt Unterhalt.

KM hält es für selbstverständlich, dass er immer einspringt wenn sie arbeiten muss oder eigene Arzttermine hat oder ihre Operation wegen HPV an IHREM Kinder-Wochenende PLANT. Er hat die Kinder zu nehmen! 

Kindesvater ist selbstständig und Einmannbetrieb! Muss die Arbeit immer wieder vernachlässigen wobei Kunden abspringen. 

KM hat es sich mit allen verscherzt und möchte mit niemanden Kontakt haben sodass sie auch keine andere Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder hat. Eben nur den Kindesvater. Sobald dieser nicht einspringt wie sie möchte, ruft sie direkt beim Jugendamt an. Jugendamt ist immer auf der Seite von Kindesmutter und sagt dem Vater, er sei schließlich der Vater und er müsste sich kümmern! 

Der KV liebt seine Kinder abgöttisch und möchte sich ja kümmern, aber natürlich spielen auch alle Dinge zusammen. Erst einmal ist die Kindesmutter frech und undankbar und sieht alles als selbstverständlich an. Des weiteren kann der Kindesvater den Betrieb nicht ständig vernachlässigen. Er muss schon mittwochs nachmittags die Firma schließen damit er die Kinderbetreuung übernehmen kann. 

Er zahlt Unterhalt, hat die Kinder wie mit dem Jugendamt vereinbart mittwochs und jedes zweite Wochenende und soll zusätzlich immer wieder einspringen wenn die Mutter das für angemessen hält. Jugendamt immer auf ihrer Seite! Jugendamt sagt, er sei schließlich selbstständig und kann seine Zeit selber einteilen. Um fast alle organisatorischen Angelegenheiten wie Arzt Versorgung und Einschulung usw. kümmert sich auch der Kindesvater und stielt alles ein. 

Wie sieht es gesetzlich aus? 

Kann das Jugendamt dem Vater auferlegen die Kinder immer zu nehmen wann die Mutter ist will!? Weil er ist ja schließlich der Vater?!

Reichen nicht die Vereinbarung mittwochs und jedes zweite Wochenende und Unterhalt zahlen und für ALLES ANDERE ist sie selber zuständig?! Sie wollte doch „alleinerziehend“ sein. Mir kommt es vor als sei der Vater allein erziehend... 

Ist der Unterhalt nicht rein rechtlich gesehen, ein Ausgleich weil der getrennt lebende Vater die Kinder nur so „selten“ hat?! 

Ich habe selten einen Vater gesehen, der so viel für seine Kinder macht und immer wieder einspringt, aber es ist im Jugendamt alles nicht gut genug. Die sehen immer nur die arme Mama, die ist ja schließlich Teilzeit beschäftigt und arbeite doch so viel... 

Bleibt doch eigentlich die Sache nur vor dem Familiengericht zu klären oder? In wie weit ist die Stellungnahme des Jugendamtes von Bedeutung? 

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Abholung aus der KiTa der Freundin des Kindesvaters verweigern

Hallo,

meine Freundin steht gerade vor einer schwierigen Situation. Der Kindesvater holt aktuell seine Tochter alle 14 Tage von Sa bis So. Er selber hat seit einigen Monaten eine neue Lebenspartnerin.

Da er demnächst weit weg zieht und er angeblich Freitags immer lange arbeiten muss soll seine Freundin das Kind aus der KiTa abholen. Meine Freundin hat ihm darauf hin gesagt das sie das nicht möchte, weil sie die Freundin des Kindesvaters nicht kennt. Sie haben sich bisher nur paar mal gesehen zwischen Tür und Angel. Auch ihre Tochter hat vorhin gesagt das sie von der Freundin des Vaters nicht abgeholt werden möchte und lieber vom Papa selber. Die kleine muss sowas schon bereits vorhin im Auto gesagt haben und der Kindesvater hat wohl in der Art darauf geantwortet das, wenn sie von seiner Freundin nicht abgeholt wird, sie ihren Papa dann nicht mehr sehen kann.

Meine Freundin hat ihm dies vorhin bei der Übergabe nochmal deutlich gemacht das er sich selber um sein Kind kümmern soll. Die Antwort darauf kamt prompt das er das dann wohl auf "anderem" Wege klärt. Ich selber kann da meine Freundin sehr gut verstehen das sie so ihr Kind einer "fremden" Person aushändigt. Der Kindesvater kümmert sich soweit nicht innerhalb der Zeit um seine Tochter. Da herrscht toten Stille. Keine Anrufe - gar nichts vom Papa. Was ich selber sehr traurig finde.

Kann sie als Mutter dem Kindesvater das Recht verweigern das sie ihr Kind der Freundin des Kindesvaters aushändigt?

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