Wenn ein amtierender Präsident für eine zweite Präsidentschaft kandidiert will, muss er dann nochmals die Vorwahlen gewinnen oder ist er automatisch Kandidat?

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7 Antworten

Das ist nicht gesetzlich geregelt. In aller Regel muss der Präsident die Vorwahl aber nicht nocheinmal durchlaufen, da er als gewählter Präsident genügend Legitimation hat. Auch wäre es für den Präsidenten eine enorme Belastung. Er wäre gezwungen sein Amt aufgrund des Wahlkampfes noch zusätzlich zu vernachlässigen. Es könnte aber durchaus sein dass Trump in 3 Jahren die Vorwahl wieder durchlaufen muss, da er unter Umständen nicht ausreichend Rückhalt in der Partei hat. Aber das werden wir sehen. 

Er muss die Nominierung seiner Partei gewinnen. Dazu muss er sich der Vorwahl stellen. Natürlich hat ein amtierender Präsident - auch ein unbeliebter oder schlechter - eine starke Ausgangsposition, und häufig treten nur pro-forma oder rebellische Gegenkandidaten an.

In 2020 wird es sehr interessant werden, Trump könnte der erste von der eigenen Partei abgewählte Präsident werden, einige Mitbewerber scharren bereits mit den Hufen.

Wenn er zu dem Zeitpunkt nicht schon im Gefängnis sitzt.

Er muss erneut durch die Vorwahl das dort aber ein anderer Kandidat gewinnt ist ziemlich unwahrscheinlich 

Normalerweise wird er automatisch Kandidat, und nur die Gegenpartei veranstaltet Vorwahlen...

Es wäre ja auch etwas kontraproduktiv, wenn in der ersten Phase des Wahlkampfes die Partei-Kollegen ihn mit Dreck bewerfen und dann empfehlen, dass er gewählt werden soll...

Wenn seine Partei es will, wird er für seine zweite Amtszeit nominiert. Es gibt dann keine Vorwahlen.

Wenn es keinen Gegenkandidaten gibt und seine Partei ihn nominiert, muss er sich nicht durch Vorwahlen bestätigen.

Wenn er es denn will, ist er, glaube ich, automatisch Kandidat. 

Wobei, sollte es Gegenkandidaten in seiner eigenen Partei geben...?

Sollte, hätte, könnte. 0 Substanz, deine Antwort,

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