Wenn durch die Erde ein Loch gegraben würde ....?

21 Antworten

Der Stein würde ja auf seinem Weg zum Mittelpunkt immer weiter beschleunigt und wird daher nicht gleich auf die Geschwindigkeit Null zurückgehen. Meiner Ansicht nach würde er darüber hinaus fliegen, dann wieder abgebremst und zurück gezogen. Er dürfte also wie ein Pendel hin- und herschwingen, bis er sich im Mittelpunkt eingependelt hat.

Nur, dabei dreht sich ja die Erde auch weiter. Damit müßte die Kugel irgendwann mit den Wänden des Tunnels kollidieren, oder? Es sei denn, das Loch wäre genau entlang der Drehachse (nicht der von Pol zu Pol, denn die ist ja erwiesenermaßen nicht entsprechend der Drehachse).

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Der Stein würde nicht unten ankommen, da er von der Corioliskraft an die Wand gedrückt würde. Um das zu verhindern, müsste man das Loch genau durch die Drehachse bohren oder ein entsprechend gekrümmtes Loch bohren.
Wenn man all dies berücksichtigt und Reibungsverluste außer acht lässt, außerdem annimmt, dass die Erde eine homogene Dichteverteilung hätte (was wegen des Eisenkerns nicht stimmt), dann hätte man im Inneren eine Gravitationskraft, die linear mit dem Abstand zum Mittelpunkt wächst (nur im Inneren!), der Stein würde also eine harmonische Schwingung ausführen.

JEIN, weil sie so lang beschleunigt hat sie ein unglaubliches Tempo und wird über die Mitte hinausschießen aber nach einiger zeit sich wieder Richtung Erd-Mitte bewegen!!!


Sobald der Stein den Mittelpunkt passiert hat fällt er auf der anderen Seite nicht mehr, sondern fliegt durch den Schwung aufwärts. Höchstwahrscheinlich wird der Stein ein paar mal hin und herpendeln, um danach in der Mitte zu bleiben.

Massen ziehen sich an, der Stein würde einfach irgendwo in der langen Röhre hängenbleiben, vielleicht kommt er noch nicht mal bis zur Erdmitte.

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