Wenn du schon glaubst, welche Wunder/ Zeichen von Gott nimmst du wahr? Wenn du noch nicht glaubst, welches Zeichen, welches Wunder müssten passieren?

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21 Antworten

Es ist einfach, ein Beispiel zu nennen, bei dem ich sofort glauben würde. Schwierig ist es, eine Art "Minimalwunder" zu nennen.

Ein unerklärlicher Zaubertrick reicht nicht aus. Das könnte auch David Copperfield.

Beispielsweise würde ich sofort an einen Gott glauben (und ich hoffe an den richtigen), wenn ich über Nacht alle Sprachen sprechen könnte oder wenn Gott mit Wolken überall auf der Welt in jeder Sprache in den Himmel schreiben würde: "Hallo, ich bin der Gott, den ihr aus dem Buch XY kennt. Ich grüße euch!"
Kombiniert könnte das mit einem Bierregen werden.
Ein anderes Beispiel wäre, dass meine verstorbene Oma ins Leben zurück gebracht werden würde, optisch wie ich sie zuletzt in Erinnerung hatte (natürlich ohne Krankheiten).

Besonders überzeugend sind Wunder, die mich direkt selbst betreffen. Wenn Gott mich z. B. direkt wissen oder fühlen lässt, dass es ihn gibt oder er mir eine Superkraft gäbe.

Je abgedrehter allerdings ein Wunder wäre, desto größer ist auch das Risiko, dass ich zweifeln würde, ob ich bei klarem Verstand sei. Am besten wäre es, wenn ich nicht mit einem meiner Beispiele überrascht werde, sondern mit etwas, das ich mir zuvor nicht ausmalen konnte.

Das ist die einzige, aber gewaltige Hürde, die immer bleibt und ich nicht zu 100% beantworten kann, nämlich wie Gott sicherstellen kann, dass ich es nicht für einen Traum halte.

Dann bete darum, dass sich Gott Dir zeigen möge. 

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@Bodesurry

Da würde sich die Katze in den Schwanz beißen. Wenn ich beten würde, bräuchte er sich nicht mehr zeigen.

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Ich bin Buddhist und damit sowohl religiös, als auch atheistisch. Irgendwelche Wunder wären für mich kein wirklich brauchbares Argument.

Wie hier ja auch schon gesagt wurde, könnten spektakuläre Wunder theoretisch auch von Außerirdischen technologisch inszeniert sein.

Ich glaube auch nicht, dass Gott personifiziert wäre, sich also in menschlicher Gestalt offenbaren würde. Das scheint mir zu banal und klischeehaft.

Meiner Meinung nach müsste sich das Göttliche im Bewusstsein aller Menschen zeigen - ein spontanes, kollektives Erkennen der Wahrheit.

Sollten dabei wertende Konzepte auftauchen, wäre es eine Täuschung des Ego, denn ich glaube, dass das Göttliche jenseits der Moral wäre.

Ich glaube, dass es so gut wie kein Wunder gibt, das mich überzeugen würde. Ich würde eher daran glauben, dass Außerirdische unseren Glauben ausnutzen um uns vorzugaukeln, dass sie Gott sind.

„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden."

Arthur C. Clarke

Vielleicht wenn eine hinreichend große Mehrheit der Wissenschaftler an einem Problem stranden und zu der Ansicht gelangen, dass dieses Problem nur die Lösung zulässt, dass eine höhere Macht eingegriffen hat um die Naturgesetze vorübergehend auszuschalten. Wenn alle anderen Erklärungen widerlegt sind, dann ziehe ich die Existenz eines Gottes in Erwägung.

Ich denke, dass mich aber nichts was passieren könnte davon überzeugen könnte, dass es einen persönlichen Gott gibt, den es wirklich persönlich interessiert wie es mir geht oder wie es jedem einzelnen meiner 7 Millarden Mitmenschen geht.

Zitat: "Ich glaube, dass es so gut wie kein Wunder gibt, das mich überzeugen würde. Ich würde eher daran glauben, dass Außerirdische unseren Glauben ausnutzen um uns vorzugaukeln, dass sie Gott sind."

Dann muss man an Außerirdische glauben (kann ja sein) und daran, dass sie an sowas Interesse hätten (extrem unwahrscheinlich), was sollte das sein? 

Ich gebe aber zu, dass manche Geschichten in der Bibel (z.B. Verklärung auf dem Berg Tabor) oder das Sonnenwunder von Fatima einen auf solche Theorien bringen können. 

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Ich persönlich glaube, dass wunder stets erklärbar sind, das schwierige ist die erklärung dafür zu finden, ein wunder würde mich also nicht überzeugen an etwas übernatürliches zu glauben, selbst wenn jemand vor mir etwas schweben lassen würde, denn selbst dafür existiert irgendwo eine rationale erklärung! Was geschehen müsste, damit ich die existenz übernatürlicher dinge annehme, ich müsste einen nachvollziehbaren eindeutigen beweis dafür erhalten! Lg

Was wäre das dann für ein nachvollziehbarer eindeutiger Beweis?

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Wenn du nicht glaubst, was müsste passieren das du es tust? Welche Wunder musst du sehen, damit du glauben könntest?

Ich glaube natürlich nicht. Warum sollte ich auch? Und welchen der 3000+ möglichen Götter sollte ich auswählen? Nenne mir auch nur einen plausiblen Grund für den Glauben an (d)einen Gott, und ich fange umgehend damit an.

Es gibt keinerlei Anzeichen, welche für die Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes sprächen. Und es lässt sich gut belegen, daß die von uns angebeteten Götter frei erfunden sind. Von den eindeutigen Beweisen, daß wir keine von einem Gott erschaffene "Krone der Schöpfung" sind ganz zu schweigen. Von daher kann ich natürlich schon einmal gar nicht an ein göttliches Wunder glauben, wenn ich etwas Rätselhaftes erlebe.

Aber es gibt auch keinerlei Anzeichen für die Existenz von Wundern. Alle angeblichen Wunder lassen sich rational erklären. Früher galt eine Sonnenfinsternis oder eine Windhose als Wunder. Alles war immer so lange ein Wunder, bis man die vollkommen unwundersame Ursache fand.

Die Erklärung "Wunder" ist eine faule Ausrede. Wer sie verwendete, wurde von der Geschichte stets (und zu Recht) vergessen. Diesen Menschen haben wir nichts zu verdanken. Hätte man auf sie gehört, wir würden noch in Höhlen wohnen, und mit Mitte 30 an kaputten Zähnen sterben.

Wenn ich ein "Wunder", sprich ein nicht auf Anhieb erklärbares Ereignis beobachte, dann suche ich nach der Ursache. Wenn ich sie nicht finde, dann habe ich nicht an der richtigen Stelle gesucht, oder es fehlt mir an nötigen Daten.

Da kann ich Dir die Wahl etwas erleichtern. 

Gott, sein Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist reichen. 

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@Bodesurry

Hast du den Kommentar versehentlich unter die falsche Antwort gesetzt? Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, inwiefern er sich auf meine bezieht.

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@Meatwad

Danke für deinen Kommentar! Ich denke nicht dass ein Wunder beweisbar ist und denoch gibt es Dinge nicht erklärbar sind!

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@trixibaer11

Es finden sich keinerlei Anzeichen dafür, daß es unerklärbare Dinge existieren. Im Gegenteil. Wer an Wunder glaubt, ist zu faul zum Denken. Hast du auch nur ansatzweise verstanden, was in meiner Antwort steht?

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Gott ist kein Taschenspieler, der die Menschen mit Gaukeleien zu beeindrucken versucht. Deshalb bin ich bei Marienerscheinungen sehr skeptisch, vor allem, wenn die "Botschaften" entweder banal sind oder dem Gottesbild eines zornigen Tyrannen entsprechen.

Den Menschen mit Wundern zu überwältigen, ginge auch gegen den freien Willen. Nur wer Gott sucht, seine "Antenne ausfährt", wird ihn finden, und zwar in den alltäglichen Kleinigkeiten, die einem beim näheren Nachdenken "wundersam" vorkommen.

Gott ist der Herr des Zufalls und kann so, ohne die Naturgesetze zu umgehen, Beliebiges bewirken, wenn er darum gebeten wird. In letzter Zeit habe ich ihn in einigen schwierigeren Dingen des Alltags um Rat gebeten, was er mir empfiehlt zu tun, und ich habe seine Antwort in kleinen Erlebnissen, Impulsen und Gefühlen gefunden.

Ich bin trotzdem frei, mich anders zu entscheiden, ohne dadurch eine "Sünde" auf mich zu laden oder ihn zu "beleidigen". Es gibt zu einem Ziel oft verschiedene Wege, aber er empfiehlt den, der für alles (nicht nur für mich) am besten ist.  

Die Menschen müssen sich von dem Gedanken frei machen, dass sie für Gott so furchtbar wichtig seien, dass ihm ohne ihre Anbetung irgendwas fehlen würde. Wir sind sicher nicht seine einzigen Geschöpfe im All, das All ist nicht seine einzige Schöpfung, usw. Dass er trotzdem mit uns ist, obwohl er uns nicht wirklich braucht, zeigt seine Menschwerdung in Christus. Ohne diese Botschaft müssten wir uns von Gott verlassen wähnen. So aber sind wir aufgerufen, in Liebe an seiner Schöpfung hier auf der Erde mitzuarbeiten.

Also kann ich aus deiner Antwort herauslesen dass du nicht an Wunder oder Zeichen von Gott glaubst

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@trixibaer11

Zitat: "Also kann ich aus deiner Antwort herauslesen dass du nicht an Wunder oder Zeichen von Gott glaubst"

Ich glaube durchaus, dass Gott, wenn man will, in den kleinen Dingen wirkt, wo der Ungläubige sagen würde: "Na, so ein Zufall!"

Ich glaube nicht an irgendwelche spektakulären Shows, die Gott abzieht, um Menschen gegen ihren Willen zum Glauben zu bringen. Wie einige Antworten hier zeigen, wäre das auch gar nicht möglich.

Beispiel für so ein angebliches Zeichen: Mein Vater sah (mit Hunderten anderer Soldaten) am Tag, bevor die Russen die Einkreisung von Stalingrad vollendeten, ein großes rotes Kreuz am Himmel. Wollte hier der liebe Gott sagen: "Jetzt geht's euch an den Kragen!" oder was? Nein, es war garantiert eine nur sonderbar geformte Wolkenlücke, hinter der sich das Abenrot abzeichnete. (Mein Vater bestätigte, dass es damals Abend war.)

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich bin ungläubig.

Ob es Gott gibt, ist nur relevant, wenn sich daraus irgendwelche Konsequenzen ergeben.

Dass Glaube/Nichtglaube im diesseitigen Leben keine Belohnung/Bestrafung nach sich zieht, ist bekannt. Der einzige Grund, zu glauben, wäre also ein jenseitiges Leben.

Was mich davon überzeugen könnte?

Ein jährlicher (alle fünf oder zehn Jahre würde auch reichen) Tag der "offenen Tür": Gott öffnet die Himmels- oder Höllenpforte für Besucher. Dort kann ich durchspazieren, mir alles ansehen, und natürlich - das ist das Allerwichtigste! - "meine" Verstorbenen treffen!

Und dieses Erlebis müssten natürlich alle Menschen haben, und ich müsste mit ihnen darüber reden können, ohne dass sie mich als verrückt bezeichnen. Wenn nämlich nur ich diesen Besuchstag erlebe, würde ich vermuten, dass ich Halluzinationen habe.

Zitat: "Dass Glaube/Nichtglaube im diesseitigen Leben keine Belohnung/Bestrafung nach sich zieht, ist bekannt. Der einzige Grund, zu glauben, wäre also ein jenseitiges Leben."

Das sehe ich etwas anders: Der Glaube führt auch im diesseitigen Leben schon dazu, dass man besser lebt. Das ist eine Folge, keine Belohnung. Es macht jeden Tag kostbar glauben zu können, dass alles einen Sinn hat und einer wunderbaren Zukunft entgegengeht.

Deshalb verbreite ich diese Frohbotschaft, damit auch andere besser leben können wie ich selbst auch.

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@RudolfFischer

@RudolfFischer: Ich habe nicht besser gelebt, als ich noch gläubig war.

Und die "Zukunft" (Gericht nach dem Tod) fand ich eher bedrohlich als wunderbar.

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Vor mehreren hundert Jahren sahen die Menschen Regen und den Sonnenaufgang als Beweis ihres Gottes. 

Jetzt sieht man Nahtoderfahrungen und ähnliches und wieder denken manche es sei Gottes Werk.

Selbst wenn ich jetzt etwas sehen würde wofür es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, würde ich es nicht als Werk Gottes verzeichnen. Sondern als eine normale Reaktion die wir noch nicht entdeckt haben.

Danke, also gäbe es nichts absolut gar nichts was dich umstimmen könnte?

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@trixibaer11

Mir fällt nichts ein. Selbst wenn Gott persönlich sich vor mir zeigen würde und mir das Tor zum Himmel präsentieren würde. Ich würde es unter Traum, Illusion, Drogeneinfluss oder Aliens abstempeln.

Interessante Frage nebenbei.

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@SebiMasterN7

Zitat: "Mir fällt nichts ein. Selbst wenn Gott persönlich sich vor mir zeigen würde und mir das Tor zum Himmel präsentieren würde. Ich würde es unter Traum, Illusion, Drogeneinfluss oder Aliens abstempeln."

Oh, dann muss ich unbedingt dabei sein, wenn du in den Himmel kommst. Das wird sicher sehr spaßig! ;-)

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Ich kann das gut nachvollziehen, das dich kein Zeichen oder Wunder - wie man sich es vorstellt - umstimmen könnte.

Das wird in der Bibel auch gesagt. Lies Lukas 16,19-31  dort wird gesagt, dass selbst wenn jemand von den Toten aufersteht, man nicht an Gott glauben würde. 

Dort steht allerdings auch wie man glauben kann: indem man auf "Mose und die Propheten" (sprich die Bibel) hört

LG

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@Solagracie

Mit Bibelversen zu argumentieren kann ich gut nachvollziehen, aber führt das des zum glauben ?

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@trixibaer11

Bibelverse für sich führen nicht zum Glauben. Als Christ bin ich davon überzeugt, dass Gottes Geist es ist der den Menschen zum Glauben führt. Dazu benutzt er in der Regel die Bibel, z.B. durch Predigten oder selbstständiges Auseinandersetzten mit ihr. 

Ich verlinke hier mal zwei Vorträge die die Glaubwürdigkeit der Bibel behandeln. Vielleicht ist das ja etwas für dich.

Dr. Wolfgang Nestvogel

https://www.youtube.com/watch?v=7yfqrb8YkpU

Michael Kotsch 

https://www.youtube.com/watch?v=genDjkRPImQ

Der Vortrag von Michael Kotsch ist wenn man bisher wenig Berührungspunkte mit der Bibel hatte evtl. einfacher nachzuvollziehen.

LG

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@Solagracie

Ich danke dir, aber ich studiere selbst Theologie deshalb kann ich das schon nachvollziehen

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@trixibaer11

Deshalb weil sie für dich keine fundierte Quellen sind?

Oder störst du dich an der Aussage bzw. Lehre die man daraus zieht?

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber vielleicht störst du dich ja daran, weil du eigentlich merkst das sie wahr sind, aber nicht bereit bist das "innerlich" zuzugeben. Denn das würde ja unweigerlich folgen für dein Leben haben. Dazu fällt mir spontan ein Gleichnis ein...Markus 10,17-27  

Jesus folgen/glauben hat immer Konsequenzen für das Leben des Gläubigen.

Hoffe ich trete dir damit nicht zu nahe...

LG

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@trixibaer11

Trixibär: 

akzeptierst Du denn, dass die Bibel von Gott inspiriert ist (2. Tim. 3:16)?

In Hebr. 4:12 wird von der Macht des Wortes Gottes gesprochen:

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele und Geist und von Gelenken und [ihrem] Mark und [ist] imstande, Gedanken und Absichten [des] Herzens zu beurteilen."

Also kann es doch nicht verkehrt sein, Bibeltexte zu zitieren. Das hat auch Jesus gemacht.

Als er vom Teufel versucht wurde, zitierte er dreimal hintereinander aus den hebräischen Schriften (Mat. 4:4, 7, 10).

Nützlich ist beim Bibellesen natürlich immer, vorher um den Geist Gottes zu bitten. Er kann auf die Art unser Herz so bereit machen, dass wir das Gelesene nicht nur verstehen, sondern auch von Herzen anwenden wollen:

"Wenn nun ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen heiligen Geist geben, die ihn bitten!“ (Lukas 11:13)

Recht hast Du, wenn Du sagst, allein das Bibellesen führt nicht zum Glauben. Als der äthiopische Eunuch in der Bibel las (Jesaja-Rolle), verstand er nicht, was er las. Erst als Philippus ihm alles erklärte, begriff er die tiefen Wahrheiten, so dass er sich taufen liess (Apg. 8:29-39).

Allerdings kommt es auf die richtigen Bibellehrer an. Ich kenne Theologiestudenten, die haben während ihres Studiums ihren Glauben an Gott verloren. Es wurde offensichtlich eher Bibelkritik vermittelt.

Deshalb mein Tipp an Dich:

Mach es während Deines Theologiestudiums wie die Beröer:

"Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalọnich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten." (Apg. 17:11)

Viel Erfolg Dir ...

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@Solagracie

ich finde das ein bisschen amüsant ich studiere selbst evangelische Theologie und mir ist auch die Bibel wichtig geworden, aber Menschen mit Bibelversen zu bombadieren bringt doch genauso wenig wie nur die Spielregeln zu erklären ohne zu wissen worum es bei dem Spiel eigentlich geht oder nicht ?

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Trixibear, durch die Spielregeln lernt man doch das Spiel oder nicht?

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Ich bin gläubig. Mein Glaube bedarf jedoch keiner Wunder. Warum nicht?

"denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen." (2. Kor. 5:7)

"Durch Glauben begreifen wir, daß die Systeme der Dinge durch Gottes Wort geordnet wurden, so daß das, was gesehen wird, aus Dingen geworden ist, die nicht in Erscheinung treten." (Hebr. 11:3)

Trotzdem betrachte ich viele Dinge, die andere als normal und selbstverständlich ansehen, nach wie vor als Wunder:

— Das Wunder der Schöpfung

— Die Geburt eines Lebewesens

— Das uns innewohnende Schönheitsempfinden

— Unsere Fähigkeit, schöpferisch tätig sein zu können; zu lieben; dankbar zu sein; ...

Auf welche Wunder freue ich mich für die Zukunft?

— Auf die Zeit, wo ich meine Mutter wieder in den Arm nehmen kann. Jesus versprach:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

— Auf die Zeit, wo wir ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde bei jugendlicher Frische in Glück und Frieden haben werden:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Ps. 37:29)

Kann man das alles glauben — oder ist es zu schön, um wahr zu sein?

Gott gibt ein Versprechen:

"so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren, sondern es wird gewiß das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe." (Jes. 55:11)

Wenn ich mein bisheriges Leben an mir vorbeiziehen lasse, dann habe ich in sehr vielen Dingen sehr viel Glück gehabt. Für mich sind das Wunder, große und kleine. Und dafür bin ich Gott dankbar.

CamelWolf: "Ich habe in meinem Leben viel Glück gehabt. Und dafür bin ich ich Gott dankbar"

Das ist aber kein Grund, an Gott zu glauben ("es gibt ihn, weil Menschen Glück haben"). Denn dann würde schon das Unglück eines einzigen Menschen beweisen, dass es Gott nicht gibt.

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@Zicke52

Ich fände es schön, wenn wir dem Anderen mit Respekt begenen können, und nicht irgendwem seine Bedeutung und Richtigkeit seiner Antwort in Frage stellen, nur weil man persönlich eine andere Überzeugung hat

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Also vorweg: Ich glaube an den Gott der Bibel!

Für mich ist es nicht entscheidend irgendwelche Zeichen und Wunder von Gott zu erwarten. Das Wunder an das ich Glaube ist nämlich schon längst Geschehen als Jesus Christus am Kreuz stellvertretend für mich die Sünde gesühnt hat. Es ist auch ein Wunder, dass Gott mir klar gemacht hat, das er und sein Wort die Wahrheit ist. Dieses kann ich allerdings erst im Nachhinein als Wunder betrachten, denn in der Situation war es mir nicht bewusst, denn es war sein 'Geist' der an mir gewirkt hat und mich zur Buße und zum Glauben an den Auferstandenen Jesus gebracht hat!

Also ist es für dich so, dass Gott heutzutage nicht mehr wirkt ausser durch die Schrift hindurch ?

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Ich kann es nicht ausschließen, das Gott sich vereinzelt immer noch durch Zeichen oder Wunder offenbart. Es gab zwei Zeiten in der Geschichte in denen sich Gott besonders durch Zeichen und Wunder offenbart hat: zum einen die Zeit in der die Propheten Elia/Elisa lebten zum anderen die Zeit von Jesus. In allen anderen Zeiten sind Wunder eine absolute Ausnahme. Deswegen glaube ich, dass sich Gott heutzutage insbesondere und hauptsächlich durch das sein Wort zu erkennen gibt.

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@Solagracie

Sologracie, 

Zeichen und Wunder haben nichts mit der Zeit und mit Gott zu tun.

Sie sind auch heute noch zu erleben.

Das Problem ist nicht bei Gott sondern bei uns Menschen.

Wir können so vieles selbst tun, so dass wir Gott nicht mehr brauchen.

Beobachte doch nur mal dich selbst ( das nicht als Vorwurf verstehen nur zum Nachdenken)

Wie viel Zeit verbringst du im Gebet?

Ist für dich Gebet ein Kampf oder nur eine Tägliche Routine?

Wie gross ist der Glaube, derer mit denen du zusammen bist.

Erleben die auch Zeichen und Wunder?

Ermutigt ihr euch regelmässig im Glauben mehr zu erwarten.

Wenn du zu all dem nein sagst, dann hast du auch die Antwort warum so wenige Zeichen und wunder geschehen.

Ich kann  dir sogar sagen, dass wenn ich mit Menschen über meinen Glauben gesprochen hätte ich jetzt wahrscheinlich tot wäre.

Einige Zeichen und wunder hab ich wegen meines eigenen Unglaubens nicht erlebt.

Andere weil das gegenüber nicht glaubte. (was mir der Geist Gottes sagte als ich verwirrt war darüber dass nicht geschah, was ich erwartete, ich hatte Glauben Gottes und erwartete mit Zuversicht eine Heilung)

Also schau auf dein Leben, dein Umfeld und darauf was du erwartest.

Wenn du nichts erwartest dann wirst du es auch erhalten.

Aber Gott ist immer noch derselbe.

Er will Wunder wirken.

Er wirkt Wunder.

Erwarte sie

Für dich 

Und für deine Mitmenschen.

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@Solagracie

Naja wenn wir das biblisch betrachten ist es nicht nur in der Zeit von Elia / Elisa so sondern fast durchgehen im AT und Jesus selbst hat auch wunder getan sowie Paulus

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@Kosmike

Danke für deine Antwort,

ich glaube wir könnten sogar das selbe meinen...;-)

Du sprichst ja von "Gebetserhörungen", die gibt es selbstverständlich heute genauso wie damals. Wenn man so will kann man sie auch mit Recht Wunder nennen, denn es ist ja übernatürlich...

Ich hingegen habe die Frage von trixibaer so verstanden, das Zeichen und Wunder etwas sind, dass Gott tut um sich denen zu offenbaren die nicht glauben, damit sie glauben...so wie Jesus sie getan hat. (Entsprechend Johannes 20,30-31) 

Ich stimme dir übrigens in allen Aussagen soweit zu...

Danke nochmal für deine Antwort...

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@trixibaer11

Ja, wunder kommen überall vor, doch, wie ich angemerkt habe eben besonders in der Zeit Elia/Elisas sowie zur Zeit Jesu...Paulus ordne ich ebenfalls der Zeit zu.

Es ist offensichtlich das sich Gott zu unterschiedlichen Zeiten auch durchaus unterschiedlich offenbart hat. Z.B. in der Zeit Moses und der Propheten durch die Propheten, in den Evangelien durch Jesus, und in der Zeit der Gemeinde verstärkt durch sein Wort....

Hoffe ich konnte für ein wenig Klarheit sorgen...

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@Solagracie

Damals hatten die Wunder Jesu einen Sinn:

Wunder überzeugten die junge Christengemeinde, dass sie es mit dem Sohn Gottes zu tun hatten. Die Folge war, dass die Gemeinde schnell wuchs und sie mit Eifer Jesu Botschaft weitertrugen.

Ein weiterer Grund: Jesus zeigte auf die Art, zu welchen Machttaten er fähig sein wird, wenn er als König über die ganze Menschheit regieren wird (z. B. lässt er Tote auferstehen / Joh. 5:28, 29).

Warum war es mit dem Tod der letzten Apostel vorbei mit Wundern? Gott ließ voraussagen, dass Wundergaben aufhören werden:

"Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden." (1. Kor. 13:8)

Warum brauchen wir heute keine Wunder mehr? Wir haben das Wort Gottes. Da ist alles aufgezeichnet, was wir zum Glauben benötigen:

"denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen." (2. Kor. 5:7)

In der Zukunft wird es aber noch genügend Wunder geben:

"Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen." (Mat. 24:30)

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

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Für mich ist schon allein die Schöpfung ein Wunder, wenn ich die Sterne sehe, sehe ich Gottes Fingerabdruck. Ich habe aber auch schon wunder im Sinne von Körperlicher Heilung mehrmals erlebt (Rückenschmerzen weg, Knieschmerzen weg, Kopfschmerzen weg, Bein nachgewachsen etc.) 

Bein nachgewachsen ? Weil ihr dafür gebetet habt? Könntest du glauben ohne all das erlebt zu haben ?

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@trixibaer11

ja genau ein Mädel hatte ein Bein etwas kürzer als das andere, wir haben dafür gebetet, und dann ist es nachgewachsen. 

Ich denke, wenn ich nicht Glauben könnte ohne das erlebt zu haben, wäre mein Glaube kein Glaube. Solche Erlebnisse sind zwar irgendwie ermutigend, und bestätigen den Glauben, aber Glaube ist so viel mehr. 

In Hebräer 11,1 wir Glaube ziemlich treffend beschrieben:

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge

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trixibaer, in mehreren Kommentaren hast du darauf hingewiesen, dass du Theologie studierst. Hast du die Aufgabe zu ermitteln, wie wundergläubig der Rest der Christen ist, wie weit sie sich überhaupt in der Bibel auskennen? Ich werde nicht ganz schlau aus deinen vielfältigen Kommentaren!

Solltest du Hilfe für dein Studium benötigen--- gern! Wir stehen dir alle zur Verfügung. Ein User hier hat zwei Theologiestudenten so gut mit den verschiedensten Antworten helfen können, dass sie ihren Abschluss mit "sehr gut" machen konnten und es ihm auch herzlich dankten, trotz anfänglicher Skepsis. Wenn du möchtest, nenne ich dir den Namen des Users über Freundschaftsanfrage.

Nein, mir geht es definitiv nicht darum wie wundergläubig Christen sind! ich möchte wissen, was Menschen bewegt! ich möchte wissen was verschiedene MEnschen glauben oder nicht glauben, ich möchte verstehen und nicht verurteilen! ich brauche möchte keine Hilfe bei meinem Theologiestudium, aber danke für das Angebot. Es geht mir schlicht und einfach um dieselbe Frage die auch Menschen Jesus gestellt haben. Welche Wunder/ Zeichen tut Gott heute noch? An welche Wunder / Zeichen können wir heute noch glauben, welche sehen wir noch! Und im Gegenzug dazu zu sehen dass es eigentlich genauso wie bei Elia damals nicht um ein Demonstrationswunder geht das zum Glauben führt, sondern das es viel mehr um das subjektive geht. Ich bin vielfältig in meinen Kommentaren, weil ich nicht die oberfläche will ich willl das die MEnschen nachdenken, ich möchte sie nicht mit Bibelversenen zu ballern mit denen ein Mensch der nicht glaubt, im ersten Moment nichts anfangen kann, ich möchte den Menschen sehen auch einen Menschen der nicht zu glauben scheint. Zeichnet sich Nächstenliebe nicht genau auch da aus! Das wir keinen unterschied machen

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@trixibaer11

Naja  Trixibaer, wenn du mit dem Ergebnis etwas anfangen kannst. Als Theologe solltest du aber Wert darauf legen, Menschen mit Gottes Wort bekannt zu machen und nicht vielfältige Kommentare über ein nicht so theologisch tiefes Thema zu bekommen. 

Man kann auch Menschen heute auf sichtbare Wunder ohne Bibelstellen aufmerksam machen, es müssen ja nicht die spektakulären sein. Ein Neugeborenes ist immer wieder ein Wunder - zum Beispiel, über das die meisten Bescheid wissen und auch schon als Wunder erlebt haben! Dieses Wunder gibt eine Menge Stoff zum Nachdenken - und du erfährst viel über das Innere deiner Mitmenschen!

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Ich habe angefangen zu glauben als ich gebetet habe und mein Wunsch auf sonderbarer Weise erfüllt wurde.

Hi vielen Dank :) Kannst du das konkretisieren?

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@trixibaer11

Ich war vor langer Zeit mal sehr verzweifelt, weil ich keinen Job bekommen habe (als Frau in der IT). Ich war so verzweifelt, dass ich um eine Arbeitsstelle gebetet habe. Ich habe gebetet: Wenn es dich wirklich gibt Gott, dann schenke du doch was mein Herz sich wünscht. 
Ein paar Wochen später hatte ich ein Vorstellungsgespräch und ein Monat danach einen Job. Und viele kleine andere Dinge. :)

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@EllieFe

Kurz: Du hattest einen Wunsch, dessen Erfüllung vollkommen ohne das Eingreifen eines Gottes möglich war (wie bei 100% aller Gebetserfüllungen). Jaja, diese Götter, bei verlorenen Haustürschlüsseln etc helfen sie immer gerne. Aber bei einem aputierten Arm streiken sie.

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@EllieFe

Ellie, du hattest aber dich sicher auch beworben? Denn meine Erfahrung als langjährige Christin ist, dass ich auch schon selbst etwas tun muss. Durch das Gebet bekommt man aber Ruhe und Zuversicht und das wird dir bei deiner Bewerbung geholfen haben. 

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@stine2412

Ich hab mich natürlich beworben. 
Ja ich war ruhig und habe mir keine Gedanken mehr gemacht. 
Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und deshalb konnte ich völlig auf das Wirken Gottes verlassen. 

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@EllieFe

@EllieFe: Ich habe nicht um einen Job gebetet und trotzdem einen bekommen. Hab auf eine Anzeige geantwortet, der Rest war wie bei dir: Vostellungsgespräch, Arbeitsvertrag...

Ein weltliches Wunder?

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@EllieFe

Du hast eine Bewerbung geschrieben und den Job bekommen. Hat mit Göttern also nichts zu tun.

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Ich glaube Gott und somit auch Jesus der folgende Antwort auf deine Frage gab.

Vom reichen Mann und armen Lazarus

19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.  20 Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag vor seiner Tür, der war voll von Geschwüren  21 und begehrte sich zu sättigen von dem, was von des Reichen Tisch fiel, doch kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.  22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.  23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.  24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.  25 Abraham aber sprach: Gedenke, Kind, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.  26 Und in all dem besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.  27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus;  28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.  29 Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.  31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.

Wer Glaubt der Glaubt auch ohne Wunder. 

Denn Glauben kann nur wer sich seiner Mängel und Unvollkommenheit, ja seiner eigenen Verdorbenheit bewusst ist.

Wer erkennt, dass er nie genügen kann aus sich selbst.

Jesus sagte diesbezüglich auch noch.

Mt 9,12 

Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des

  Arzt

es, sondern die

  Kranke

n.

Mk 2,17 

Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des

  Arzt

es, sondern die

  Kranke

n. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Lk 5,31 

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des

  Arzt

es nicht, sondern die

  Kranke

n.

Wenn du das noch im Zusammenhang lesen willst, dann verwende diesen Link

https://www.bibleserver.com/search/LUT/kranke%20arzt/1

jede geburt eines menschen

trixibaer, es sagt sich so leicht, Gott möge sich doch bitte zeigen, damit man an ihn glauben kann. Was für ein Hochmut menschlicherseits! Dabei zeigt sich Gott doch tagtäglich. 

Psalm 104:24  Wie viele sind deiner Werke, o Jehova! Sie alle hast du in Weisheit gemacht. Die Erde ist voll deiner Erzeugnisse.

Nimm deinen Körper - nicht nur, dass du einzigartig bist, obwohl du die Gene deiner Eltern geerbt hast, (die Mischung macht es) auch jedes einzelne Organ und alle Sinne sind dermaßen wunderbar aufeinander abgestimmt, dass man nicht umhin kann, wie König David zu sagen: Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, und in dein Buch waren alle seine Teile (DNA) eingeschrieben hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden und unter ihnen noch nicht einer da war“ (Ps. 139:16). 

Ist es nicht eindrucksvoll, wie unser Schöpfer die Zellen konstruiert hat, aus denen alle Lebewesen bestehen? In jeder dieser ca. 100 Billionen Zellen befindet sich die extrem dünne, aus einer kettenartigen Struktur bestehende DNA (Desoxyribonukleinsäure). Darin ist nahezu der komplette Bauplan des Körpers gespeichert.

Die Schöpfung offenbart deutlich, dass ein lebendiger Gott existiert. Ist es wirklich möglich, das nicht zu sehen?! Sind das nicht lauter Wunder?


Vielleicht meinst du aber so Wunder wie Spontanheilungen? Die passieren, aber die Ursache ist unser Körper selbst, dass er für genügend Abwehrreaktionen gesorgt hat. Aber das ist leider nicht die Regel, denn wären sie ein Wunder, das von Gott ausginge, müßte man sich fragen, warum nicht bei allen solche Wunder passieren, das ist doch sonst ungerecht! 

Ein persönliches Beispiel: Mein Mann glaubt an die Schöpfung, aber ansonsten ist für ihn die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln. Vor vielen, vielen Jahren erzählte ich ihm von den Prophezeiungen aus der Bibel - ein mitleidiges Lächeln! Jetzt ist das Lächeln verschwunden, jetzt sieht er, wie sich die Welt entwickelt hat und entwickelt! Jetzt kann er sich durchaus vorstellen, dass diese Dinge geschehen könnten! Vor 2-3 Jahren glaubte er noch, dass die Politik es schaffen würde. Ich hoffe nur, dass er anerkennt, dass Gott nicht lügen kann, dass die Prophezeiungen Realität werden. Das wäre meine Antwort auf deine Frage:

Wenn du nicht glaubst, was müsste passieren das du es tust? Welche Wunder musst du sehen, damit du glauben könntest?

Hmm, ich bin mir nicht sicher ob du meine Frage wirklich beantwortet hast, den wenn du Joh 6, Vers 30- 35 liest fragen die MEnschen dort Jesus direkt danach welche Zweichen  Wunder er tut, und JEsus sagt es selbst das er ZEichen zeigen wird ... also ist meine Frage wirklch resultierend aus menschlichem Hochmuts ?

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@trixibaer11

trixibaer, das ist jetzt etwas verständlicher mit der Angabe der Bibelstelle.

Jesus selbst war das Zeichen. Aber so wie heute, erkannten auch viele Menschen damals nicht, dass Jesus der Messias war mit einer besonderen Aufgabe. Sie hörten ihn predigen und sagten, dass sie noch nie jemanden so reden hörten - und trotzdem! In Johannes 6 werden Zeichen erwähnt, wie Jesus Kranke heilte, wie er tausende Menschen speiste. Sie erkannten, dass er der angekündigte "Prophet" sei. Ihnen ging es aber nicht um die geistige Speise, sondern um das buchstäbliche Brot. Heute würde man sie "Reis-Christen" nennen.

 Vers  35:Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungrig und durstig.Vers 36: Ihr habt mich sogar gesehen und dennoch glaubt ihr nicht.

 Jesus sagte deutlich in Vers 27, dass wir die Speise essen sollen, die nicht vergeht. Die geistige Speise bedeutet  so viel wie möglich über Gott und seinen Sohn zu erfahren. Dazu gehören dann auch die Prophezeiungen, die ich erwähnte. 

Weißt du Trixibaer, es wird immer Menschen geben, die gern auf die Stimme Jesu hören und andere haben nur das kurzfristige Leben im Auge.

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Welche Wunder musst du sehen, damit du glauben könntest?

Ich glaube prinzipiell nicht. Wenn ich etwas SEHE, dann ist es auch da. Also brauch ich keinen unsinnigen Glauben.

Ich will Dinge wissen und nicht glauben.

Wenn du noch nicht glaubst,

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