Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, vergiss die Alternativen ( Peter C. Schumacher)

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann diesem Satz nur zustimmen!

Er sagt ja nicht:

Du musst den eingeschlagenen Weg bis zum bitteren Ende durchgehen.

Sondern für mich sagt er:

Du hast dich entschieden. Die Alternativen, die zur selbigen Zeit da waren, haben sich ebenfalls in gewissem Maße seither verändert und stehen damit nicht mehr zur Verfügung.

Es heißt nicht, dass du dich nicht jeden Moment neu entscheiden könntest, aber vergiss die Alternativen, die zum Zeitpunkt der ersten Entscheidung präsent waren. Vor allem: trauere ihnen nicht nach, denn letztendlich bist du nicht der Handelnde :-)

Und was hast du davon, eine Entscheidung, die so schon getroffen wurde, nochmal in Frage zu stellen?! Was vorbei, ist ist vorbei. Punkt.

Dir gefällt nicht, wie es jetzt ist? Dann entscheide neu.

Ja, so verstehe ich es auch.

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@Caprico

Angel 84, du bekommst den Stern. Wenn ich könnte, würde ich dirtbagbubble, berkersheim, ereste und onomant je einen Zacken vom Stern abgeben, aber ... Den anderen danke ich sehr für ihre Beiträge.

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@Caprico

Oh, du kannst die Zacken gern verteilen... bin auch mit dem Rest in der Mitte zufrieden :-)))

Danke dir!

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Das trifft nur bei Menschen zu die von der Hand in den Mund leben.

Für alle anderen gilt:

Zur Einsicht in den geringsten Teil ist die Übersicht des Ganzen nötig.

J. Wolfgang von Goethe

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@Piwi50

... und solltest du die Übersicht über das Ganze tatsächlich haben, weißt du, dass nicht du es bist, der ent-scheidet...

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Erst mal kann ich dirtbagbubble nur zustimmen. Auch als Anhänger Karl Poppers, dem großen Vertreter der Falsifikation, ist es immer wichtig, eigene Entscheidungen der Kritik auszusetzen um durch "Learning by Doing" voranzukommen.

Wenn man den Satz jedoch nicht so versteht, sondern nur gesagt werden soll, dass bei einer gefallenen Entscheidung dann auch der entschiedene Weg einmal konsequent gegangen werden muss, statt bedenkenbeladen auf der Stelle zu verharren, ist das nachvollziehbar. Jede Entscheidung braucht auch die Absicht, loszulegen und zu einem Ende zu kommen. Das spricht ja nicht dagegen, den Ariadnefaden zu dokumentieren, um zurückzufinden, wenn man sich verrannt hat.

Berkersheim, Karl Poppers Kritischen Realismus kenne ich noch nicht, aber ich werde mich damit befassen.

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Ich denke damit soll vorallem gemeint sein das man getroffene Entscheidungen nicht bereuen soll. Natürlich sollte man jeder Zeit Alternativen sehn, auch bei Dingen die man schon einmal hatte, nur so entwickelt man sich weiter und wird "reifer"

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