Wenn die Erwerbsminderungsrente nicht reichen würde?

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5 Antworten

Hallo biggi072017,

Sie schreiben:

Wenn die Erwerbsminderungsrente nicht reichen würde?

Meine Vorversicherungszeit Krankenkasse reicht nicht aus,wenn ich Antrag auf EmRente bewilligt bekäme

Antwort:

Welche Möglichkeiten Ihnen individuell offenstehen, (auf Ihre spezielle Situation zugeschnitten), das kann Ihnen nur Ihre Krankenkasse zuverlässig darstellen! Lassen Sie sich dort gründlich beraten!

Muss ich Angst haben,Ablehnung,wie beschrieben kann ich 51 w nicht mehr arbeiten,60% G?Ich hab früher 2 Ausbildungen, schon einbezahlt Rente.

Antwort:

Ob Sie mit einer Ablehnung Ihres Antrages rechnen müßen, richtet sich danach, ob Sie die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen und die medizinischen Voraussetzungen erfüllen!

Angst ist kei guter Ratgeber, dagegen hilft nur eine gründliche, konsequente Antragsvorbereitung!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

Wenn Sie aktuell 51 Jahre alt sind, dann sind Sie (2017-51) = ca.1966 geboren und haben in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit!

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Grundvoraussetzung für die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente ist die Erfüllung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen!

Auf Ihrem DRV Rentenkonto müßen mindestens
60 Beitragsmonate (5 Jahre)-
davon in den letzten 5 Jahren
mindestens 36 Beitragsmonate (3 Jahre)
nachgewiesen werden!
Fehlt da auch nur ein Monats - Beitrag,
besteht in der Regel keine Chance auf Erwerbsminderungsrente!

Im nächsten Schritt geht es
um den Nachweis der medizinischen Voraussetzungen!

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist,
hat in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit!

Für die Bewilligung einer vollen Erwerbsminderungsrente
muß an Hand der eigenen Krankenakte glasklar
und sehr detailliert nachgewiesen werden,
daß die Leistungsfähigkeit auch für leichte Tätigkeiten
am allgemeinen Arbeitsmarkt
dauerhaft auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag,
auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt,
abgesunken ist!
(Leichte Tätigkeiten
= zum Beispiel Pförtner, Museumswärter, Nachtportier, usw.) 

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Da Sie offensichtlich nach dem 1.1.1961 geboren sind, spielt Ihre bisherige berufliche Tätigkeit keine Rolle, sondern die DRV kann Sie jederzeit auf x-beliebige, leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt verweisen, selbst wenn dort keine derartigen leichten Tätigkeiten verfügbar sind!

Die Behinderung/Schwerbehinderung wird auf gar keinen Fall in  Prozent, sondern ausschließlich in Grad der Behinderung (GDB 60) ausgewiesen!

Die Schwerbehinderung hat auf die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente in der Regel keinen Einfluß, denn bei der Erwerbsminderungsrente geht es in allererster Linie um den glasklaren Nachweis in Ihrer eigenen Krankenakte über die dauerhaft abgesunkene Leistungsfähigkeit auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag, auch für leichte Tätigkeiten!

wenn ich die EM Rente bekomme, ich müste mich freiwillig Krankenkasse 14,6 % versichern?

https://erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

>>>>wenn ich die EM Rente bekomme, ich müste mich freiwillig Krankenkasse 14,6 % versichern?
Muss ich die 14,6%dann aus eigener Tasche bezahlen oder wie geht das  vor sich ?<<<<


Antwort:

Niemand hat hier Einblick in Ihre Versicherungsbiographie, klären Sie diesen Punkt bitte mit Ihrer Krankenkasse!

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/217498/publicationFile/52566/R0815.pdf

Ich bekäme sicherlicherlich Aufstockung vom Jobcenter,das ich weiterhin wegen Miete und so weiter leben kann


Antwort:


Wenn Sie nur noch unter 3 Stunden pro Arbeitstag belastbar sind, dann ist das Jobcenter für Sie nicht mehr zuständig, sondern ggf. Ihr zuständiges Sozialamt im Zusammenhang mit Grundsicherung! Lassen Sie sich also von Ihrem Sozialamt betreffs Grundsicherung beraten!
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232620/publicationFile/54129/grundsicherung_hilfe_fuer_rentner.pdf

https://www.youtube.com/user/hubkon


Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit
Konrad

Krankenkassenbeitrag, Beitrag zur Pflegeversicherung und Zusatzbeitrag werden immer von der Rente wegen Erwerbsminderung abgezogen - entweder über die gesetzliche Krankenversicherung für Rentner, oder der Rentenempfänger muss sich freiwillig versichern.

Muss man sich freiwillig versichern, ist der monatliche Beitrag höher.

Grundsicherung bekommst Du nur, wenn die Rente unbefristet bewilligt wird. Wird die Rente befristet (für max. 3 Jahre) bewilligt, musst Du u. U. Sozialhilfe beantragen.

Wenn Du Leistungen (Sozialgeld, ALG II) bekommen würdest, wird die KV vom Amt bezahlt.

Wenn du EMRente beziehst, dann ist das Jobcenter für dich nicht mehr zuständig.

Du bekommst dann Grundsicherung.

Vergass ich zu schreiben,  ich würde dann Sozialgeld bekommen  , oder wie heisst das bei EM Rente?

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