Wenn die Erdachse sich nicht bewegt relativ zur Erdumlaufbahn, wie kann das dann ein Ansatz zur Erklärung der Jahreszeiten sein?

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8 Antworten

Vielleicht hast Du eine falsche Vorstellung davon, was "Die Erdachse ist relativ zur Erdumlaufbahn um die Sonne starr" bedeutet.

Es heißt, dass die Erdachse immer in die gleiche Richtung im Weltall zeigt, egal, wo sie auf ihrem Lauf um die Sonne steht.

Ich habe mal ein Bildchen dazu gemalt:

In der Mitte steht die Sonne, links und rechts siehst Du die Erde in zwei verschiedenen Positionen des jährlichen Umlaufs.

Der rote Strich soll jeweils die Erdachse sein, der dunkelblaue Strich auf der Erde ist der Äquator. Die orangefarbenen Pfeile stellen die Sonnenstrahlen dar.

Du wirst erkennen, dass in der "linken" Position der Erde die Strahlen die nördliche Halbkugel treffen - dann ist dort Sommer, auf der Südhalbkugel Winter. In der "rechten" Position fallen die Strahlen aber auf die südliche Hälfte der Erde. Dann ist im Süden Sommer und im Norden Winter.

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Ich glaube, dass Du das mit der festen Richtung der Erdachse nicht ganz verstanden hast.

Die Richtung der Erdachse bleibt fest und zwar in Bezug auf ein virtuelles ausgedehntes System und nicht in Bezug zur Erdbahn.

Im Sommer steht die Achse so, dass sie mit dem Nordteil der Erde stärker in Richtung Sonne zeigt, und deshalb ist auf der Nordhalbkugel Sommer und auf der von der Sonne abgewandten Südhalbkugel Winter.

Die Richtung der Erdachse bleibt gleich, aber da sich die Erde auf ihrer Bahn bewegt bedeutet das, dass die Erdachse auf der Nordhalbkugel ein halbes Jahr später von der Sonne wegzeigt und dass es dann bei uns Winter ist.

Es ist ähnlich wie beim Mond - nur mit anderem Vorzeichen. Der Mond zeigt uns immer die gleiche Seite. Deshalbb glauben viele Leute, dass eer sich nicht um seine eigene Achse dreht. Aber diese Meinung ist falsch. Damit wir immeer die goleiche Seite des Mondes sehen können, muss der Mond sich während eines Umlaufs um die Erde auch genau einmal um seine Achse drehen. Das bezeichnret man als gebundene Rotation.

Und das scheint Deine Vorstellung zu sein, dass die Erdachse immer gleich in Richtung der Sonne geneigt ist. Dazu müsste duie Erdachse pro Jahr eine Kreiselförmige Kreisbewegung durchführen,. Das aber ist nicht so, sondern die Erdachse bleibt fest ausgerichtet. Deshalb zeigt sie einmal in Richtung Sonne und einmal nicht.

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Es ist richtig, dass die Erdachse wegen der Kreiselgesetze eine konstante Neigung behält und daher das Sonnenlicht unterschiedlich schräg einfällt.

Ein Umstand, der häufig vernachlässigt wird, ist der Weg des Sonnenlichtes durch die Atmosphäre. Das Sonnenlicht trifft mit etwa 1 kW Leistung pro m^2 auf die Erdatmosphäre. Davon kommen aber nur ein Teil auf der Erdoberfläche an, der Rest wird durch die Luft ausgefiltert. Je länger der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre ist, umso mehr wird ausgefiltert. Im Hochsommer, wenn die Sonne sehr steil steht, ist der Weg durch die Atmosphäre sehr kurz und auf der Erdoberfläche kommen noch etwa 700 W/m^2 an. Im Winter kommt durch den flachen Sonnenstand und den langen Weg durch die Atmosphäre nur noch 247 W/m^2 an, also nur noch etwa 1/3.
Dazu kommt, dass im Sommer die Tage viel länger sind und daher auch die Zeitdauer, in der Sonnenlicht auf die Erde gelangt. Insgesamt führt dies dazu, dass im Winter nur etwa 10% so viel Sonnenenergie auf der Erdoberfläche ankommt, wie im Hochsommer und genau deswegen ist es im Winter so kalt.

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Die Achse der Erde ist um 23 Grad geneigt. Nimm Dir den Apfel, neige ihn um ungefähr diesen Betrag und führe ihn um die Orange (die Sonne)in einer Kreisbahn. Die Neigung bleibt konstant. Mal wird die Südhalbkugel des Apfels stärker beschienen, mal die Nordhalbkugel. Denke an die Polrarnacht und den Polarsommer.

Dämmerts? 

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Nehme Dich zwei Kugel in die Hand, bemahle einen wie die Erde und erstelle so ein ewegliche 3D Modell.

Nur zum Detail am Rand: Die Erde kreist um die Sonne auf einen elliptische Laufbahn und gleichzeitig "taumelt es ein Bisschen" wie ein Kreisel. Ist nur zur Info hat beinahe Nichts, ausser abwechselnde Entfernung zur Sonne und variable Neigung der Erdachse, mit die Frage zu tun.

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Danke für alle Antworten! Ich hab tatsächlich die Erde mitgedreht, während ich sie um die Sonne herumgeführt habe.

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Frag' doch mal die Maus 😇

Ich glaube, das ist hier im Chat unsinnig schwer zu beschreiben . Bei Google oder youtube gibt es bestimmt Filmerklärungen .....

Aber wenn Erklärungen für Kinder nicht verstanden werden -  liegt das vielleicht an der Uhrzeit?

Einfach nochmal gucken / wenn Sie wach und fit sind ......😇

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