Wenn der Tod ein Endloser Tiefschlaf ist ist der Tod dann schöner als das Leben?

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11 Antworten

Hallo Marcelino1200,

der Tod wird zwar in der Bibel auch mit dem Schlaf verglichen, doch beschreibt sie ihn nicht als endlos. Wenn der Mensch beim Tod aufhört zu existieren, heißt das dann, dass für ihn alles aus ist? Ist der Tod sozusagen eine Reise ohne Wiederkehr? Auf gar keinen Fall! Die Bibel spricht davon, dass die Toten eines Tages auferstehen werden.

Das Wort "Auferstehung", das die Bibel gebraucht, kommt von dem griechischen Wort "anástasis". Das bedeutet soviel wie "aufrichten" oder "wiederaufstehen". Jemand, der aufersteht, kehrt zum Leben zurück, und zwar durch die Macht Gottes. In Hosea 13:14 heißt es beispielsweise: "Von der Hand des Scheọls [das Grab] werde ich sie erlösen; vom Tod werde ich sie zurückholen." Ein treuer Diener Gottes der alten Zeit, Hiob, war von seiner künftigen Auferstehung überzeugt, denn er sagte: "Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben? ... Du wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten. Nach dem Werk deiner Hände wirst du dich sehnen." (Hiob 14:14, 15)

Die Frage, die sich nun stellt, ist die, wo die Auferstehung stattfinden wird? Die Bibel erklärt, dass einige zu himmlischem Leben auferweckt werden. Sie erhalten dort die besondere Aufgabe, zusammen mit Jesus Christus als Könige zu regieren. (Offenbarung 5:9, 10) Diese Auferstehung wird in der Bibel die "erste Auferstehung" oder "Frühauferstehung" genannt. (Offenbarung 20:6; Philipper 3:11) Von einer ersten Auferstehung zu sprechen macht nur dann Sinn, wenn auch eine weitere folgen wird. Diese zweite Auferstehung wird für die meisten der Verstorbenen gelten. Sie kehren zum Leben hier auf der Erde zurück. In den Psalmen steht: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29).

Werden aber alle Verstorbenen wieder auferstehen? Die Bibel sagt, es gibt "eine Auferstehung sowohl der Gerechten, als auch der Ungerechten". (Apostelgeschichte 24:15) Mit den Gerechten sind diejenigen gemeint, die Gott treu waren, wie beispielsweise Abraham oder Noah. Zu den Ungerechten zählen Menschen, die nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen und seinen Willen zu tun. Diejenigen indes, bei denen keine Aussicht auf Besserung besteht, werden nicht auferweckt werden.

Bleibt noch die Frage, wann die Auferstehung stattfinden wird? Die Bibel zeigt, dass sie ein künftiges Ereignis ist. Die Verstorbenen werden also nicht unmittelbar auferstehen. Die Auferstehung zum irdischen Leben findet während des in der Bibel beschriebenen 1000-jährigen Friedensreiches Jesu Christi statt. Von dieser Auferstehung sprach Martha, eine Jüngerin Jesu Christi, als sie sagte: "Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag." (Johannes 11:24)

Warum kann man denn sicher sein, dass die Auferstehung tatsächlich stattfinden wird? Nun in der Bibel gibt es neun Berichte, bei denen Verstorbene wieder zum Leben kamen (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Eine Auferstehung ragt hier besonders heraus: Die des Lazarus, der bereits vier Tage tot war und dessen Leib bereits in Verwesung übergegangen war. Als Jesus ihn auferweckte, waren viele Augenzeugen zugegen. Dieses Zeugnis war so deutlich, dass es selbst Gegner nicht leugnen konnten und deswegen Jesus und Lazarus umbringen wollten. (Johannes 12:9-11).

Die Hoffnung der Auferstehung mindert zum einen den mit dem Tod eines geliebten Menschen verbundenen Schmerz, und zum anderen zeigt sie uns, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

LG Philipp

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da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles in ordnung bringen, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)
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in dieser heimat wird alles, was du dir im leben als anlage erworben hast zu fähigkeiten umgeschmolzen.
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in einem neuen leben, kannst du dann diese fähigkeiten einsetzen, um neues auf der erde zu lernen

ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Eine Frage woran Tausende von Philosophie-Studenten verzweifeln könnten.

Mit der Geburt gibt es nur eine feststehende Sicherheit und zwar das man auch irgendwann sterben wird.

Die Gestorben sind, können uns nicht mitteilen, wie der Tod sein wird. 

Daher beschränke ich mich selbst auf das Leben, dass es Spaß macht, für mich sinnvoll ist und das ich Spuren (Kinder) zurücklasse, die auch nach meinen Tod von mir kommend weiterlebt. 

Ich hoffe mal aber, dass die Kirchen nicht recht behalten, da das "Leben" nach dem Tod sicher für mich nicht angenehmer wird als das Leben. Da bin eher so der Genussmensch und würde doch in der Hölle landen. Da ist mir der endlose Tiefschlaf doch lieber. 

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Falsche Annahme!

Der Tod ist kein endloser Tiefschlaf, sondern nur ein Übergang in eine andere Ebene der Existenz. Allerdings muss man schon im Diesseits daran glauben – oder die Erfahrung gemacht haben –, um aus dieser These weitere Folgerungen ableiten zu können.

Wenn man aber von dieser These ausgeht, dann ist das Nach-Leben ein endloser Zustand des Glücks und der Liebe. Kein Körper, kein Verlangen, keine Not, kein Leid, nur endloses Glück und Liebe.

DAS ist in jedem Fall besser, als alles, was es hier gibt.

Allerdings gehört zu unserer diesseitigen Existenz auch die Sehnsucht. Diese will mit Neuem und Mehr gesättigt werden und das bringt manchmal schöne Momente. Und wir arbeiten uns voran für diese Momente und wollen diese Momente auch gar nicht missen. Daher sollten wir das Diesseitige genießen, wann immer es geht. Es ist spannend und bringt immer neue Geschichten.

Das Jenseitige kommt früh genug und dauert auch ohnehin eine Ecke länger. ;)

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joangf 18.05.2017, 08:22

Kein Körper, kein Verlangen, keine Not, kein Leid, nur endloses Glück und Liebe. DAS ist in jedem Fall besser, als alles, was es hier gibt.

Nein, ist es nicht. Deshalb sind viele immer wieder hier...
"Endlose Langeweile" würde es auch gut beschreiben. ;)

Gut und Schlecht sind Wertungen, die nur in unserer physischen Realität eine Bedeutung haben. Außerhalb sind sowohl gute als auch schlechte Erlebnisse einfach nur unterschiedliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Emotionen.

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MarkusGenervt 18.05.2017, 08:42
@joangf

Sorry, aber das ist einfach in jeder Hinsicht Unsinn.

Endlose Langeweile hast Du nur in diesem Körper. Wenn ohne ihn alle Bedürfnisse weg fallen, gibt es auch keinen Grund, nach Befriedigung zu streben. Erst ohne diesen Drang kann vollkommene Zufriedenheit eintreten. Langeweile entsteht nur, wenn keine Befriedigung erfüllt werden kann. Gibt es aber keine Bedürfnisse, dann gibt es keine Befriedigung und es gibt keine Langeweile.

Da Du aber nicht weißt, was Zufriedenheit bedeutet und dies mit Glück verwechselst, bleibt Dir das Verständnis hierfür verschlossen.

Um Gut und Schlecht geht es hierbei auch gar nicht. Es geht um die persönliche Wahrnehmung. Und Hunger, Durst, und Atemnot sind unangenehme Wahrnehmungen, die der Körper instinktiv beseitigen will, also geht es wieder um Bedürfnisse und Befriedigung.

Ebenso ist das, was Du mit Erfahrungen und Emotionen verbindest, an die Körperlichkeit gebunden, denn Du hast bisher nur in Deinem Körper existiert und daher kannst Du auch nur diese Erfahrung gemacht haben.

Die außerkörperliche Wahrnehmung funktioniert so völlig anders, dass ein Mensch i.d.R. damit noch keine Erfahrungen gemacht hat. Daher ist auch denjenigen, die nie diese Erfahrung gemacht haben, diese Erkenntnis und Wahrnehmung verschlossen.

Du kannst glauben was Du willst, aber Ahnung hast Du hiervon nicht im Geringsten.

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Die Natur/Physik hat für alles einen Ausgleich.

Praktisch ist man immer Tod, aber dann kommt plötzlich das Leben und funkt dazwischen.

Man braucht Schlaf um sich zu regenerieren und am nächsten Tag wieder aufzustehen. Ohne Schlaf gibt es kein Wachsein und ohne Tod gibt es kein Leben.

Der Tod ist genau so wichtig wie das Leben, denn ohne Tod gäbe es kein Leben.

Wenn man z.B. immer wach bleiben würde, würde man irgendwann nur noch schlafen wollen und ewig leben will eigentlich keiner.

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Nicht wirklich, denn solange man lebt, kann man etwas tun und erleben, wenn man einmal tot ist, kann man weder erleben noch etwas tun.

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Nein, der Tod ist *nichts* !  So als wenn Du gar nicht da bist, Dein Bewusstsein ist erloschen, wie z.B. bei einer Narkose. Komplett weg !
Darum ist er auch kein Schlaf.

Und für alle die, die an Wiedergeburt glauben: Glaubt mal schön weiter....
Und wer sagt eigentlich, dass es man in dem Falle nicht als Ameise, Adler oder Mastrind im Stall wiedergeboren wird ?

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Der tot ist das gleiche wie vor deiner Geburt. Du bist einfach weg. Es ist nicht schöner oder schlechter. Du bist weg und alles was du gemacht erlebt und geliebt hast war sinnlos weil du dich nicht mal dran erinnern wirst.

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Marcelino1200 18.05.2017, 04:30

das heißt wir Leben Sinnlos vor uns hin dann hat das Leben überhaupt keine Bedeutung es wäre egal wann man sterben würde so gesehen?

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VRFragen 18.05.2017, 04:31

würde ich so sagen ja, ich selbst suche schon lange nach einem Lebenssinn, ist aber schwer da sowieso irgendwann alles weg sein wird

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ahnungloser1234 18.05.2017, 04:32

Richtig das Leben macht keinen Sinn. Wenn du tot bist bist du tot. Gäbe es einen Gott würde es Sinn machen. Leider ist das nicht der Fall. Es ist egal welche Frau Job oder ob du Kinder hast. Das alles wirst du verlieren und daran erinnerten wird man sich nicht weil du nicht mehr denken kannst. Aber du kannst auch wenn es sinnlos ist dir ein schönes Leben machen.  Mit der richtigen Frau und dem richtigen Job usw

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Garnet72 18.05.2017, 04:36
@ahnungloser1234

Es gibt nicht "den" Sinn des Lebens - dein Leben hat den Sinn, den du ihm verleihst - und da du als Individuum einzigartig bist, ist auch "der" Sinn des Lebens etwas höchst individuelles...

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ahnungloser1234 18.05.2017, 04:38

Leben wird ohne einen Leben nach dem tot keinen Sinn machen. Weil du nicht mal die schönen Erinnerungen mitnehmen kannst. Du kannst deinem Leben keinen Sinn geben. Weil es eh Umsonsz ist. Selbst wenn du 199000kinder das Leben rettest ist es im Endeffekt sinnlos. Traurig aber wahr

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Garnet72 18.05.2017, 04:43
@ahnungloser1234

"Leben wird ohne einen Leben nach dem tot keinen Sinn machen". Ich sehe es eher umgekehrt: welchen Sinn hätte ein diesseitiges endliches Leben, wenn es eigentlich nur darum ginge, ein jenseitiges unendliches Leben zu erlangen?

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MarkusGenervt 18.05.2017, 04:52
@ahnungloser1234

@ahnungsloser1234:

Dein Name passt.

Aus Deinen Worten lese ich, dass Du gerne an einen Gott und an ein Leben danach glauben willst, aber aus irgend einem Grund hast Du es abgelehnt. Jetzt hat dein Leben keinen Sinn mehr und Du hast keinen Halt und keine Orientierung.

Es spielt eigentlich keine Rolle, ob Du daran glaubst. Denn eigentlich hat Garnet72 völlig Recht: der Sinn des Lebens ist der, welchen Du ihm gibst.

Und davon abgesehen, wirst Du trotzdem das ewige Glück im Jenseits erfahren. Aber es ist völlig anders, als Du es Dir ausmalen kannst. Da wirst Du niemals drauf kommen. Darum vergiss es und genieße das Diesseits. Das Jenseits kommt früh genug.

Doch um Dir einen kleinen Tipp für das Leben im Hier und Jetzt zu geben:

Mal angenommen, dass es so wäre, wie Du es siehst – kein Davor und kein Danach. Dann wäre alles was bleibt und Sinn macht, nur die Phase zwischen Geburt und Tod.

Falsch!

Es gibt nämlich noch viel mehr. Die Kinder, die Du in die Welt bringst sind das, was von Dir bleibt. Aber auch ohne Kinder wirst Du andere Menschen mit Deinen Gedanken und Taten beeinflussen und ihr Leben mitbestimmen. Und auch das ist Dein Vermächtnis in dieser Welt. Und selbst wenn Du als Eremit im tiefen Wald lebst, hast Du einen Einfluss auf diesen Planeten und auch wenn er nur winzig klein ist, so würde die Welt sich ohne Deinen Einfluss völlig anders entwickeln.

Schon mal vom Schmetterlings-Effekt gehört? Du bist der Schmetterling und deshalb bist Du wichtig für das Leben auf diesem Planeten.

Also wenn das mal kein beeindruckender Sinn des Labens ist, dann weiß ich auch nicht.

(>‿◠)✌

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Garnet72 18.05.2017, 05:02
@Garnet72

Habe ich kürzlich gelesen - passt m. M. in diesem Kontext ganz gut: "wenn du meinst, du seist zu klein, um in der Welt etwas zu bewirken, dann versuch mal einzuschlafen, wenn sich eine Mücke im Raum befindet" (Dalai Lama).

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Was wir nicht kennen, können wir uns auch nicht vorstellen. Die Menschen brauchen auf alles eine Erklärung und basteln sich irgent etwas zurecht. Ich freue mich auf "das danach".

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Wenn dein Leben sch... war bestimmt!

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Tote können nicht reden oder schreiben ! :-)

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