Wenn der Tod das Ende ist Dann Leben wir ein Sinnloses Leben?

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14 Antworten

Hallo MarkusDong,

ich habe mich bereits vor Jahren sehr intensiv mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass man eine Antwort drauf nicht allein durch Nachdenken finden kann. Das wäre ungefähr so, also würde ich versuchen, eine komplizierte Maschine bedienen wollen, ohne zuvor die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Mir nur auszudenken, wie gewisse Funktionen der Maschine zu bedienen sind, würde mich garantiert nicht viel weiterbringen. Außerdem bestünde die Gefahr von Bedienungsfehlern und Hervorrufen von Defekten.

Da ich an Gott glaube, ist es meine feste Überzeugung, dass er sich uns Menschen durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, mitgeteilt hat. In ihr findet man Antworten auf all die vielen Lebensfragen, die wir Menschen uns stellen, auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Wenn Gott uns geschaffen hat, dann ist es logisch, dass er uns auch einen Daseinszweck gegeben hat. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen in dem Menschen sogar ewig leben werden! Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Vor allem aber erhält er die beste Zukunftsperspektive, die man sich nur denken kann. Allein zu wissen, dass Gott etwas Wundervolles mit uns Menschen und der Erde vorhat, macht einen glücklich und zufrieden.

Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13). Es geht hierbei nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot.   Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39). Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden und dadurch, dass man anderen Gutes tut. Zu wissen, was sich Gott von uns wünscht und das Tun seines Willens zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen, das ist es, was den wirklichen Sinn unseres Lebens ausmacht!

Viele können sich mit dem Gedanken, dass ihr Leben von Gott bestimmt wird, nicht anfreunden. Sie möchten lieber eigene Entscheidungen treffen. Es ist ja auch nicht so, dass Gott uns von früh bis spät bevormundet und uns keinen Spielraum für eigene Vorstellungen, Wünsche und Entscheidungen lässt. Wenn Gott uns bestimmte Grenzen setzt, dann tut er dies nicht deshalb, weil er unsere Lebensfreude einschränken möchte, ganz im Gegenteil! Das Beachten gewisser Gebote dient letztendlich zu unserem eigenen Schutz und schränkt unser Glück in keiner Weise ein. Jesus brachte es einmal auf den Punkt, als er sagte: "Glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!" (Lukas 11:28). Wenn man sich also die große Erfahrung und Weisheit unseres Schöpfers zunutze macht, kann man davon nur profitieren. Außerdem bekommt unser Leben dadurch Richtung und Zweck!

LG Philipp

Moltik 26.05.2017, 20:59

Hey, ich glaube an keinen Gott, respektiere aber deinen Mumpitz, den du da glaubst und wollte dich etwas fragen:

1. Wie soll je jemand über die Erschaffung der Erde, und / oder sich selbst berichten können? Das wäre so, als würde man wissen wie die eigenen Eltern einen gezeugt haben 

2. Wurdest du religiös erzogen?

3. Aus welchem Grund glaubst du an einen Gott

4. Wie verhält sich dein Glaube zur Wissenschaft? Bzw. Was hältst du von der Wissenschaft

Ps. Ich möchte mit diesen Fragen auf keinen Fall auf irgend eine Art und Weise jemanden provozieren, ich frage sie nur aus reinem Interesse, da sie mir noch niemand genau beantworten konnte. 

1
Philipp59 27.05.2017, 06:31
@Moltik

Hallo Molitk,

gern will ich zu Deinen vier Fragen Stellung nehmen.

Zu 1

Du denkst vermutlich an den Schöpfungsbericht, der Genesis. Nun, Moses, der Schreiber, lebte viele Jahrhunderte nach den berichteten Ereignissen und konnte natürlich all diese Dinge nicht aus sich selbst heraus wissen. Doch gehört auch das 1. Buch Mose zu den 66 von Gott inspirierten Büchern, die zusammengenommen die Bibel bilden. Nach meiner Überzeugung wurde die Bibel zwar von Menschenhand geschrieben, doch standen die Schreiber unter göttlicher Anleitung. Der Apostel Paulus brachte das einmal wie folgt zum Ausdruck: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,  damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17). Folglich stammen die Kenntnisse aus dem Schöpfungsbericht also nicht von Moses, sondern von Gott selbst, der Moses anleitete, den Bericht zu verfassen.

Zu 2

Im bin zwar mit dem Glauben an Gott aufgewachsen (von Hause aus katholisch), mir wurden allerdings nie Gründe dafür genannt, warum es einen Sinn macht, an Gott zu glauben. Damit habe ich mich erst viel später, während meiner Berufsausbildung, beschäftigt.

Zu 3

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die mich dazu bringen, an einen Gott zu glauben. Ich habe sehr viel über die Frage nach dem Ursprung des Lebens und die Evolutionstheorie nachgedacht und auch Bücher darüber gelesen. Ich kam jedoch immer mehr zu dem Schluss, dass viele Dinge in der Natur auf einen Erschaffer oder Konstrukteur hinweisen.

Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Es ist aber nicht nur die Natur, die mich von der Existenz eines Gottes überzeugt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist sein geschriebenes Wort, die Bibel. Auch hierin liegt m.E. ein überzeugender Beweis. Zum einen ist die Bibel zeitlos, d.h. ihre Leitlinien und Grundsätze sind, obwohl schon so alt, immer noch anwendbar und zeugen von großer Weisheit.
Ich beschäftige mich schon seit über 30 Jahren mit der Bibel und bemühe mich danach zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nur Vorteile bringt, sich nach ihr auszurichten. Durch sie hat mein Leben Sinn und Zweck bekommen und ich bin glücklich trotz nicht ganz so idealer äußerer Umstände. Die Bibel hat mir vor allem in Krisenzeiten geholfen, immer einen klaren Blick zu behalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Außerdem konnte ich in alle diesen Jahren beobachten, wie es sich auswirkt, wenn viele andere Menschen das gleiche tun. Ich habe erfahren, dass die Bibel eine enorm vereinigende Kraft hat. Sie hat bewirkt, dass Millionen Menschen aus sämtlichen Nationen, Rassen und Sprachen friedlich miteinander umgehen und zusammenarbeiten können. So ist eine große internationale, multikulturelle Familie entstanden, in der es weder Hass, Unehrlichkeit, Mord, Diebstahl, Geldgier, Betrug u.ä. gibt und in der Selbstlosigkeit und Liebe die treibenden Kräfte sind. So etwas könnte niemals durch menschliche Weisheit zustande kommen!

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich einmal betrübt war und ich durfte etwas von der Kraft verspüren, die von ihm ausgeht.

Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt.

Fortsetzung...

0
Philipp59 27.05.2017, 06:32
@Philipp59

Fortsetzung...

Zu 4

Grundsätzlich sind Glaube und Wissenschaft aus meiner Sicht miteinander zu vereinbaren, sofern sich jede der beiden Richtungen ihrer Grenzen bewusst ist.

Unglaubwürdig werden Vertreter des Glaubens , wenn sie eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse, die unwiderlegbar bewiesen sind, einfach ignorieren und sogar glauben, "wissenschaftliche Beweise" für ihren irrigen Standpunkt gefunden zu haben. Das beraubt sie nur jeder Glaubwürdigkeit und spielt eher denen in die Hände, die gegen die Existenz Gottes argumentieren. Leider haben das einige fundamentalistische Gruppen, wie z.B. die Kreationisten, getan, und haben dadurch der Glaubwürdigkeit der Bibel einen schlechten Dienst erwiesen.

Wissenschaftler bewegen sich grundsätzlich auf einem anderen Terrain als ein Verfechter des Glaubens. Ein Wissenschaftler hält sich bei seinen Forschungen an empirisch belegbare Tatsachen. Da jedoch die Existenz Gottes in diesem Sinn nicht belegbar ist, ziehen viele Wissenschaftler daraus den Schluss, dass es keinen Gott gibt. Hierbei sollte jedoch der Wissenschaftler wieder an seine Grenzen denken. Wenn er glaubt, dass nur das existieren kann, was wissenschaftlich belegbar ist, überschreitet er eindeutig seine Grenzen. Wissenschaft kann nicht die gesamte Welt erklären, sondern immer nur einen Teil daraus. Die Frage nach Gott liegt eindeutig jenseits dessen, was ein Wissenschaftler erforschen kann. Aus diesem Grund kann auch niemals der Glaube an einen Gott widerlegt werden.

Andererseits kann gerade das naturwissenschaftliche Forschen dazu führen, dass auch ein Wissenschaftler an Gott glaubt. Zum Beispiel zeigt das immer weitere Vordringen in den molekularen Aufbau der Strukturen des Lebens, dass überragende Intelligenz mit im Spiel ist. Dabei geht es nicht darum, in einem Schöpfer eine Erklärung für das Unerklärbare zu suchen. Es geht einfach darum, anzuerkennen, dass der Zufall keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage ist, wie das Leben in all seinen vielfältigen Formen entstehen konnte. Auch können die Gesetzmäßigkeiten in der Natur allein nicht erklären, wie die komplexen Strukturen von lebenden Organismen mitsamt ihren komplizierten Bauplänen entstanden sein könnten.

Daher gab und gibt es viele Wissenschaftler, die ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht haben, dass es einen Gott gibt. Sie sehen also in der Wissenschaft einerseits und dem Glauben an Gott andererseits keinen Widerspruch. Und das tue ich selbst auch nicht.

LG Philipp

0
Moltik 27.05.2017, 11:28
@Philipp59

Danke für deine aufschlussreichen Antworten Philipp ^^
Es ist schön zu wissen, dass manche Menschen ihre eigenen Meinungen sinnvoll  erläutern und begründen können. 
Ich werde in Zukunft, dank dir, das Verhältnis von Religion und Wissenschaft in einem anderen, positiveren, Licht sehen. 

1

Das wäre nur der Fall, wenn der einzige Sinn unseres Lebens wäre die Zeit abzuwarten bis wir sterben. Wäre es so,  bräuchte es uns nicht weil die Zeitspanne egal wäre. Es würde keinen Unterschied machen, ob wir mit 5, 30 oder 90 sterben. Tut es aber. Also kann es das schon mal nicht sein.

Ich halte mein Leben für nicht sinnlos.
Ich habe jeden Tag schöne und nicht schöne Erlebnisse. Und ich habe Aufgaben - meine Eltern, meine Kinder, Freunde, Nachbarn, meinen Hund, meine Hobbys etc.
Und ich freue mich auf Parties, lustige Situationen, gute Gespräche usw.
Sinnlos ist vieles, aber nicht mein Leben.

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein,
sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für
fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Natürlich ist es sinnlos! Organisches Leben ist nun mal irgendwie entstanden und hat somit nun mal auch keinen Sinn! 
Jetzt mal Butter bei die Fische: 
Ohne das ganze Emotionen-Blah-Blah und das Religions-Blah-Blah bleibt jedem Menschen nicht viel schönes übrig, und wenn selbst das, was am Ende noch vor einem steht die Wahrheit ist, ist es eine kalte, gottlose und grausame!  

Und das ist auch gut so! 

Stell' dir doch mal die Menschheit ohne eine begrenzte Lebenspanne vor: Jedem wäre alles egal, keiner kümmert sich um nichts und schlussendlich wäre auch noch jedem langweilig! Das wäre (viel) sinnlos(er)!

Auch wenn es kein schöner Gedanke ist, nach durchschnittlich etwa 80 Jahren 4 Meter unter dem Boden in einer Holz-Schachtel in schicken Klamotten zu vermodern, ist es dennoch auf eine verstörende Art und Weise erleichternd: 
Wenn Menschen unendlich lange leben würden, dann gäbe es eine unendliche Anzahl an Situationen, keine wäre besonders, alles wäre langweilig. 

Außerdem enthält eine unendlich lange Lebenspanne auch unendlich viele "schlechte" Situationen

Und deswegen ist ein begrenztes Leben, egal ob man nun obdachlos unter einer Brücke sich um trockenes Brot prügelt, oder jeden Tag eine Salatschüssel Kaviar mit Champagner runterspült, tausendfach besser als ein unendlich langes!

Ps. Außerdem bestimmt jeder Mensch den Sinn des Lebens für sich selbst 
Pps. Sieh die ganze Situation nicht so verspannt, einfach positiv bleiben

Vielleicht später, wenn wir morgens aufwachen und feststellen: ich bin schon tot.

Das könnte in der Folge sinnlos sein, aber niemand hat darüber nach seinem Tod berichtet.

Da gibt es vielleicht ein Geheimnis hinter dem Tod, den wir nicht kennen, weil wir ja leben.

Entdecke Lust und Sinn für das Leben, oder lass es bleiben. DEINE Entscheidung, die Dir niemand abnehmen kann.

Der Rest kommt später, darum brauchst Du Dich jetzt nicht zu kümmern = autopilot!

Und sollest Du grundsätzlich pessimistisch sein gegenüber dem Leben, dann such mal den Schalter in Deinem Gehirn: Optimismus, und wirf ihn an.




Nicht wirklich, da jedes Individuum seinem Leben einen individuellen Sinn geben kann.

Man könnte auch sagen: Wir leben um zu leben.

Abahatchi 17.05.2017, 17:32

Ich würde die obige Frage völlig anders stellen:

Wenn der Grund unseres Lebens nur die Laune eines Gottes wäre, wäre es dann ein sinnloses Leben?

Ein Wort weniger macht es gleich zur Antwort:

Wenn der Grund unseres Lebens nur die Laune eines Gottes wäre, wäre es ein sinnloses Leben.

1

Das Leben ist so betrachtet sinnlos.

Dennoch leb ich mein Leben mit dem Blick auf Morgen.

Wenn mein Leben mir sinnlos erscheint, wäre ich suizidgefährdet

Das Leben ist niemals sinnlos - wenn wir ihm einen Sinn geben.

Diese Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.

Ist Dein Leben sinnlos? Dann: schade.

Erlebst Du Sinn im Leben? Glückwunsch!

Ja das Leben ist sinnlos, aber versuch es so zu nutzen dass es dir effektiv genutzt scheint.

MarkusDong 17.05.2017, 01:42

so gesehen ist Das Leben ein Angebot, das man auch ablehnen kann.

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strolo1 17.05.2017, 01:49

der Mensch hat einen gewissen ngstrieb wenn der nicht vorhanden ist, gibt es Probleme die zu klaeren sind (ich hab Angst dass hier ein versteckter Suizidwunsch ist),aber ja du hast Recht,aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul ;)

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Nein und nun denke mal genau nach warum es nicht sinnlos ist und was unsere Aufgabe ist.

strolo1 17.05.2017, 01:36

was ist denn unsere Aufgabe?

1
xBeJokex 17.05.2017, 02:06

Wir beteiligen uns am Bau der Welt und dem weiterem Verlauf des Menschseins. Von mir aus kann man es auch den 'Himmel auf Erden' nennen. Diese Möglichkeit hat jeder Einzelne, aber man kann natürlich auch alles Beobachten und an sich vorbeiziehen lassen - DANN ist und war es sinnlos. Aber ansonsten kann ich dir raten: Gebe deinem eigenem Leben eine Bedeutung, ganz gleich wie diese für dich ausfällt. Denn dann hat alles einen Sinn, zumindest für dich selbst und auch für alle die das erkennen.
Ansonsten gibt es auch noch viele bekannte, bedeutende und einflussreiche Menschen die sagen und sagten, dass Liebe die Antwort auf diese Fragen ist. Glücklich lebt man damit allemal - aber wie gesagt, lebe dein Leben und schenke dem Bedeutung, denn ein anderer wird es bestimmt nicht tun.

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Abahatchi 17.05.2017, 18:18
@xBeJokex

Wir beteiligen uns am Bau der Welt und dem weiterem Verlauf des Menschseins.

Damit drehen wir uns im Kreis.

Welchen Sinn hat es, das Menschsein voran zu bringen, wenn es der Sinn des Lebens ist, dasz Menschen erst einen Sinn haben, wenn sie sich selbst Voranbringen. Häääää?????????

Das Leben hat also erst einmal keinen Sinn, es bekommt aber Sinn, wenn wir das Leben von Menschen, deren Leben erst einmal keinen Sinn hat, voranbringen. Wohin bringen wird das Leben von Menschen??? Voranbringen, wie voran? Mehr als zum Erhalt der Menschheit wird man wohl nicht beitragen können. Das ist aber auch so der Fall. 

Mit anderen Worten, wir Leben ein Leben ohne Sinn. 

0

Warum? Mach doch was sinnvolles aus deiner lebenden Zeit?

Stopp! Du musst deinem Stromanbieter noch den Zählerstand deines Stromzählers mitteilen (siehe: Deine allererste Frage)!

Also: Eine 'große Aufgabe' gilt es (noch) zu erfüllen :-)

scnr

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