Wenn der Ehemann fahruntüchtig ist, muß dann die Ehefrau oder der behandelnde Arzt dafür sorgen, dass der Führerschein eingezogen wird?

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7 Antworten

So lange der Betroffene in der Lage ist zu verstehen dass er fahruntüchtig ist (zumindest bei temporärer Fahruntüchtigkeit etwa wegen Medikamenteneinfluss) und auch darüber aufgeklärt ist muss keiner irgendetwas unternehmen, sollte er trotzdem fahren geht das auf seine Kappe. Man muss ja auch nicht bei jedem Kneipenbesuch seinen Lappen abgeben...


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Kommentar von grisu2015
12.05.2017, 21:54

Falsch, wenn Du Dich neben einen z.B. alkoholisierten Fahrer ins Auto setzt und willst Dich von ihm nach hause fahren lassen, dann kannst Du persönlich ebenfalls deinen Lappen verlieren! Dieses sobald Du Dich neben ihn setzt!

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Selbst wenn eine Person krankheitsbedingt fahruntüchtig ist, muss ihr grund-sätzlich nicht der Führerschein entzogen werden.

Ist die Person geistig in der Lage, die Fahruntüchtigkeit selbst zu erkennen, liegt es einzig und allein an der Person selbst, nicht mehr zu fahren. 

Ist die Person allerdings aufgrund der Krankheit nicht (mehr) in der Lage, die eigene Fahruntüchtigkeit zu erkennen (zum Beispiel bei Demenz), haben die Angehörigen die Pflicht, das Fahren zu unterbinden. Das kann allerdings auch geschehen, indem dieser Person kein Zugang mehr zu einem Kfz ermöglicht wird (Schlüssel in Verwahrung nehmen, Fahrzeug verschlossen halten, nötigenfalls auch in verschlossener Garage).

Dennoch ist es nicht zwingend erforderlich, die Fahrerlaubnis sofort zu entziehen.

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Nein, er darf seinen führerschein erstmal behalten.

Wenn er aus einem gesundheitlichem grund fahruntüchtig ist, beispielsweise weil er alkoholabhängig ist, er aber während dieser zeit vernünftig handelt und kein fahrzeug führt, braucht und kann man ihm auch nicht den führerschein entziehen. Nur wenn er unvernünftig ist trotzdem völlig betrunken fahren würde, dann kann man die polizei einschalten, diese macht einen alkoholtest, und der führerschein wird entzogen und kann evtl nur durch eine MPU wieder erlangt werden.

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Wenn die Ehefrau weiss, dass der Ehemann - weshalb auch immer - nicht mehr fahrtüchtig ist und sie es dennoch billigt, dass er sich an das Steuer eines Kfz sitzt, ohne zumindest irgendeine Authorität darüber informiert zu haben, so könnte es doch sein, dass sich die Ehefrau, im Falle eines vom  Ehemann verursachten Unfalles mit Personenschaden, strafbar macht.

Es liegt also irgendwie schon in der Verantwortung der Frau.
Alleine schon, um sich selbst den Rücken frei zu halten. Wichtiger aber: um evtl. Unschuldige zu beschützen. 

Ich weiss nicht, was der Arzt in Sachen Fahrerlaubnis zu entscheiden hat, aber ihn würde ich mindestens informieren.
Die Polizei ist erst zuständig, sobald er sich z.B. nackt und verwirrt an das Steuer eines Kfz setzt.

Auskunft sollte Dir aber die Führerscheinstelle geben können.

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Kommentar von grisu2015
12.05.2017, 22:00

So sehe ich es auch!

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Nein. Der Patient ist alleine dafür verantwortlich, in seinem Zustand kein Auto mehr zu fahren. Ausnahme: Er wurde entmündigt.

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Ich kenne jemanden persönlich sehr gut der sein Augenlicht völlig bei einem Unfall verloren hat
Natürlich kann er nicht mehr fahren
Aber seinen Führerschein darf man ihm deswegen nicht abnehmen

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Kommentar von Eklob
06.02.2017, 12:46

So ist es: Er sieht nur noch ca. 20% und nimmt massenhaft Medikamente!

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Kommentar von Dave0000
06.02.2017, 12:49

Denjenigen den ich meine der hat keine Augen mehr und hat den Lappen noch

Es ist aber in seiner Verantwortung

Spinnen wir mal rum und es gibt in 5Jahren Heilung durch Forschung
Was würde also dazu berechtigen ihm das Ding wegzunehmen solange er verantwortungsbewusst damit umgeht und nicht fährt
Sollte er doch fahren rufe die Polizei an
Dann würde es nen Grund geben das Ding zu entziehen

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Kommentar von Dave0000
09.02.2017, 08:38

Das ist dann aber ein Gewissenskonflikt den die Frau selbst ausmachen muss
Keiner hier kann einschätzen wie genau die Situationen sich verhalten
Aber wenn es so ist das er wirklich gefährlich ist dann sollte die Entscheidung klar sein
Mit Konsequenzen muss man rechnen

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Käme dies nicht einer Entmündigung gleich ? :(

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Kommentar von Eklob
06.02.2017, 12:44

Entmündigung gibt es nicht mehr!

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