Wenn das Führungszeugnis rein ist muss man wirklich eine MPU machen?

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Hallo

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das Führungszeugnis kann ohne Einträge sein, die Fsst kann aber trotzdem ein ärztliches Gutachten oder eine MPU anordnen

da die Fsst gleich eine MPU haben will müssen die Abbauwerte von damals sehr hoch gewesen sein

weil nichts nachgewiesen werden konnte..

wenn der Konsum nicht nachgewiesen wurde kann die Fsst auch keine MPU anordnen, sondern nur ein äG

außer bei harten Drogen (alles außer Cannabis), da kann gleich eine MPU angeordnet werden

...wir sind dann zum Anwalt

der genau weiß, dass er gegen eine MPU-Anordnung nichts machen kann, KLASSE ANWALT:-(

Gegen die MPU-Anordnung ist kein Einspruch möglich, da es sich dabei nicht um einen sog. Verwaltungsakt handelt (und nur Verwaltungsakte sind anfechtbar), sondern um eine Maßnahme zur Vorbereitung einer Entscheidung (vgl. Formulierung des § 11 Abs. 2 FeV).

Erst die eigentliche Entscheidung (also z. B. die Entziehung der FE oder die Ablehnung eines Antrags) ist ein Verwaltungsakt und kann mit entsprechenden Rechtsmittel wie Widerspruch und anschließender Klage vor dem Verwaltungsgericht angefochten werden.

frage deinen Freund um welche Drogen es sich überhaupt handelt, ob er den Konsum zugegeben hat oder ob Blutwerte genommen wurden

Ah okay...Also bei "leichten " Drogen kann also nur ein ÄĞ angeordnet werden...Bei allem.anderen dann ne Mpu...

Werde das mal.Mit ihm besprechen...

Dankeschön :)

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@niggy91

auch bei Cannabis kann gleich eine MPU angeordnet werden, dazu muss aber Blutwerte vorliegen oder er muss ein Fahrzeug vollgedröhnt gefahren haben. 

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In diversen Gegenden in D ist es so das das Landratsamt / Füherscheinstelle sobald irgendein Eintrag mit Drogen vorhanden ist eine MPU verlangt.

Wenn zum Beispiel die Polizei in Stuttgart einen Fussgänger anhält, und einen Joint bei ihm findet, machen die nicht nur eine Anzeige draus (Verfahren wird gegen Bussgeld eingestellt), sondern schreiben eine Mitteilung an die Führerscheinstelle.

Wenn der Fussgänger einen FS hat, lädt das Amt ihn dann zur MPU. Falls er nicht hingeht, wird ihm der FS entzogen.


okay...alles klar...

aber eigentlich auch krass..

wenn irgendwer mich anzeigen würde zwecks drogenmissbrauch..dann kommts zur verhandlung ich sage das ich nie was gemacht hab und es wird eingestellt ..dann wäre es ja mega frech wenn man mir ne mpu anordnen würde nur weil irgendeiner was sagt...

weil er wurde ja nie mit was erwischt und hat auch keine verurteilung oder bußgeld bekommen..

das verstehe ich nur eben nich

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@niggy91

Das wird hier als zusätzliches Druckmittel gegen Drogengebrauch benutzt. "Die" wissen das bei den kleinen Delikten, wie einen Joint dabei haben, das Verfahren sehr schnell eingestellt wird. Und der "Täter" dann auch kaum / nicht bestraft wird.

Die Leute aber mit dem FS unter Druck zu setzen zieht natürlich viel mehr als eine 50€ Geldstrafe. Und die MPU Stellen können richtiig abkassieren.

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ja die können kassieren ...von leuten die nichts getan haben ^^..wie gerecht das doch alles is ^^

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Wenn er schon mehrmals wegen Drogenmissbrauchs aufgefallen ist, muss er eine MPU machen – auch wenn nichts im Führungszeugnis steht!

ok danke...dann wird er nich drum rum kommen scheinbar

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