Wenn alle Menschen auf der Welt energetisch & emotional (z.B. über eine Art Nablschnur) miteinander verbunden wären, würde es dann dauerhaften Frieden geben?

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Man wäre eins aber streiten würde man trotzdem. Tun Zwillinge im Unterleib ja auch. und es gibt immer einen stärkeren und einen schwächeren. Das würde dann auch passieren schätze ich mal. Friede, Freude Eierkuchen wären nicht garantiert

Als eineiiger Zwilling sag ich dir das ist Quatsch, es gibt keinen der stärker und keinen der schwächer ist, mein Bruder und ich, wir sind exakt gleich stark, körperlich wie emotional und falls einer mal ein Tief hat dann nutzt der andere das nicht zu Dominanzzwecken aus sondern ist für den mit dem Tief da

Ausgenutzt werden wir schon von anderen genug, da müssen wir und nicht auch noch gegenseitig ausnutzen

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Jetzt fange ich mir wieder einen Satz rote Ohren ein, weil ich diese Frage als eine primitiv-materielle Vorstellung bezeichne. Sie äußert im Prinzip nur die Sehnsucht, die nicht materiell erkennbaren Beziehungsgeflechte in einer Menschengesellschaft sichtbar, greifbar zu machen. Diese Geflechte zu analysieren mühen sich mehrere Wissenschaften, allen voran die Soziologie, aber auch die Philosophie, die Psychologie, die Politikwissenschaft und erst recht die Ökonomie und oft vergessen: Die Rechtswissenschaft. Damit sind schon die Hauptgeflechte in einer Menschengesellschaft benannt und es wird deutlich, welche Vielfalt da zur Debatte steht und wie wenig wir bis jetzt über deren Existenz und Wirkung wissen. Auch die Naturwissenschaften kümmern sich um ein Geflecht, nämlich unsere Verbindung zu den Kräften und "Playern" in der Natur und deren Beziehungen untereinander.

Die Welt ist also ein riesiger Knäul von Beziehungen mit unterschiedlichen Kraftströmen und zur Emotion streiten sich die diversen Wissenschaften noch, wo die Antriebsfedern liegen und wie selbstständig sie sind: Dazu sage ich nur Schopenhauser versus Hegel oder Hume versus Kant. Philosophen ahnen, was gemeint ist. Die Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden ließe sich wahrscheinlich nur nehmen, wenn man aller Individualisierung der Welt (Mensch wie Tier, Pflanze und unbelebte Natur) die Eigenständigkeit nehmen würde, also nur noch ein Löwe in vielen identischen Kopien usw.. Doch wozu das dann, die ganze Individualität ausblasen, nur um endlich Ruhe zu haben. Denn in der vielfältigen Realität herrscht Unfrieden, weil jeder an seinen Verflechtungen zerrt und sie zu seinen Gunsten trimmen will. Das hat selbst Schopenhauer erkannt, als er die Grundwirkkraft des Seins als WILLE bezeichnet hat, und natürlich nicht das meint, was wir gemeinhin Wille nennen. Doch in unserem individuellen Willen kommt dieses individuelle "Zerren" zum Ausdruck.

Die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden gibt es, seit Menschen über dieses Empfinden nachdenken können. Auf der einen Seite steht Platon, dessen Welt der Ideen eine abstrakte Entindividualisierung darstellt, die Vielfalt der realen Welt als etwas (in Sünde) "Gefallenes" qualifiziert wird und ihm gegenüber steht Heraklit mit panta rhei = alles ist ein wilder Prozess und die Auseinandersetzung, das sich Messen und Durchsetzen ist die Triebkraft. Diese beiden Grundeinstellungen lassen sich über die gesamte Philosophiegeschichte verfolgen und sind heute bei genauerem Hinsehen sogar in den unterschiedlichen Parteiprogrammen auszumachen.

Das Ergebnis wäre wohl absolutes Chaos, Wahnsinn oder der Prompter Hirntod. Wenn man denn wirklich, Alle Menschen miteinander Verbinden würde, und Jeder Alles von Allen fühlen könnte / müsste.

Das ganze funktioniert aus vielen Gründen nicht. Nur mal 2 Wesentliche Gründe. Es sterben pro Sekunde Ca 2 Menschen auf der Welt. Und wenn man Emotional Verbunden wäre, ist es kein Verlust einer Fremden Person, sondern einer Geliebten Person. Wenn die Person Familie hatte gleich in 4-10 Facher Dosis... alle 0,5 Sekunden. Das 2te Problem stellen Personen da welche  Psychische Probleme haben. Das Leid dieser würde sich auf Alle anderen übertragen und da ist derer Millionen gibt, gäbe es auch Millionenfaches Leid zu erdulden.

Man müsste die Verbindung zwischen den Menschen regulieren. Und spätestens Hier endet der Ganze Versuchsaufbau. Man muss die Verbindung derart dämpfen das man faktisch alle Emotionen der Anderen Ignorieren kann. Und an dem Punkt sind wir jetzt schon.

Ist Frieden möglich?

Mit frieden meine ich dauerhaften Frieden.

Allein schon aus dem Grund das wir negativ denken können ( also das es die Möglichkeit dazu gibt ), kann es nie dauerhaften Frieden geben. Das Ziel der Lebewesen ist ja Biologisch gesehen das Überleben und nicht das miteinander glücklich sein.

Wenn wir in der Lage dazu wären die DNA so umzucodieren das dieses "Ziel" durch Frieden ersetzt wird, könnte es über längere Zeit frieden geben, jedoch auch dann nicht ewig (da es Mutationen geben kann).

Der Krieg soll ja der Naturzustand des Menschen sein. (Das sagte zumindest Kant so)

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