Wenn alle diese Kriegsflüchtlinge weiße europäische Christen wären, gäbe es dann auch eine Flüchtlingskrise?

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35 Antworten

Nein, gäbe es nicht. Es würde von den Medien ganz anders dargestellt werden. Es wäre die rede von "nützlicher Arbeitskraft, die die Wirtschaft ankurbelt." statt von "Asylanten, die den Staat ausnutzen wollen und sich nicht integrieren wollen".

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Kommentar von HarryKlopfer
03.11.2015, 19:34

Deine Antwort klingt für mich logisch, ökonomisch und  überzeugend. Etwas kriseln und knistern würde es schon in unserem Lande, da nicht wenige davon ausgehen, dass Fremde, und selbst wenn sie uns sehr nah stehen, den einheimischen Deutschen die Arbeitsplätze wegstibitzen könnten -was natürlich reiner Blödsinn wäre. Aber von einer echten Flüchtlingskrise kann dann jedenfalls nicht mehr die Rede sein. Eine hilfsreichere Antwort, wie deine, kann ich mir nicht vorstellen.

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Kommentar von 458478
18.11.2015, 07:57

Asylanten, die den Staat ausnutzen wollen und sich nicht integrieren wollen

Weiß nicht welche Medien du konsumierst, aber die gleichgeschalteten etablierten BRD-Medien sagen das genaue Gegenteil. Außerdem gäbe es selbst dann eine Flüchtlingskrise, von der Krise spricht man hauptsächlich wegen der Anzahl an Personen.

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Die Massenwanderung von Süd nach Nord hat nicht mit Syrien begonnen. Sie findet  seit Jahrzehnten statt; hat aber in den letzten Jahren einen "Qualitätssprung" gemacht.

Doris Lessing hat in ihrem visionären Roman "Mara und Dann" diesen Exodus thematisiert.

Der Hauptgrund für diese globale Völkerwanderung liegt darin, dass in den Ursprungsländern bzw. -regionen ein Machtvakuum entsteht, in dem sich dann mehrere Parteien breit machen wollen. Die Folge ist ein Bürgerkrieg oder zumindest extreme politische Instabilität.

Das Flüchtlingsproblem ist, in der jetzigen und vor allem in den künftigen Dimension, mit den hierzulande geglaubten Vorstellungen nicht lösbar. Das haben mehrere Länder wie Ungarn (und andere) erkannt und die in der EG angeblich grundlegenden Werte und Regeln schwuppdiwupp über Bord geworfen. Merkel glaubt, das Problem bewältigen zu können, ohne wesentliche Abstriche vom Anspruch "freedom and democracy" zu machen. Sie irrt sich und wird sich noch wundern.

Allerdings spielt die Religion und/oder der sozial-kulturelle Hintergrund eine eher untergeordnete Rolle. Das Problem liegt schlicht und einfach darin, dass es viele sind, die kommen. Zu viele, um den Gutmenschanspruch aufrecht erhalten zu können. Man denke an den guten Menschen von Sezuan.

Die politische Instabilität in den Herkunftsländern ist entstanden, da der globale Kampf um Rohstoffe, Märkte und zu deren Sicherung nötigen politischen Einfluss immer erbitterter geführt wird. Sind die global player erbittert, so sind ihre Stellvertreter vor Ort rabiat. Wenn halbwegs demokratische Formen nicht zu Erfolg führen, so wird eben Krieg geführt. Menschenrechte und -würde werden zum Luxus, den man sich nicht leisten will.

Das haben die "global player" zumindest billigend in Kauf genommen und zur Sicherung eigener Interessen Bürgerkriegsparteien ermuntert und unterstützt. Sie machen es auch jetzt noch.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie die Folge, nämlich die heutige Völkerwanderung, in der richtigen Dimension vorausgesehen haben. Ich denke, das war ihnen ziemlich egal. Nicht egal ist es natürlich der Bevölkerung in Ländern wie Deutschland, und erst recht nicht in denjenigen, wo die Wirtschaft nicht so stark ist. Aber - seit wann kommt es denn auf die Sorgen der Bevölkerung an?

Ich versuche es mit einem Bild: Ein Bergwerk wird auf Teufel komm raus ausgebeutet, bis es zusammenstürzt und das nahe gelegene Dorf zerstört wird. So ähnlich, nur größer, läuft es ab.

Schuld ist weder das Bergwerk noch die Dorfbewohner. Die Politiker, die einerseits das hemmungslose Graben legalisieren, andererseits den Schaden vom Volk fern halten sollen, sind überfordert. Denn beides gleichzeitig geht nicht; zumindest nicht auf Dauer. Dem Optimismus von Merkel alle Ehren...

Wer aber die Flüchtlinge als Täter hinstellt, macht den Berg für den Einsturz verantwortlich. Das Problem ist nicht "der Islam" schlechthin. Es gibt viele Lesarten dieser Religion. Aber sobald der Islam - eigentlich jede Religion - politisch wird, also wenn eine religiöse Bewegung oder Institution nach der politischen Macht strebt, ist es mit der Toleranz vorbei. In Europa hat sich die Kirche von den Regierungsgeschäften weitgehend zurückgezogen - nachdem sie hier und da tüchtig geprügelt wurde. Das aber macht das Christentum nicht an sich toleranter. Nicht der Islam ist die Gefahr, sondern das politische Programm, einen theokratischen Staat aufzubauen.

Um abzuschließen: Auf uns kommen schwere Zeiten zu. Und in schweren Zeiten wird das Beste, aber auch das Übelste hervorgelockt, was in einem Menschen steckt. Wir haben die Wahl.




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Kommentar von HarryKlopfer
05.11.2015, 16:37

Das hört sich in weiten Teilen alles hochprofessionell, nachvollziehbar und glaubwürdig an. Dennoch: Lange Rede kurzer Sinn. Was hättest du denn anstatt von Frau Merkel unternommen? Oder was würdest du heute tun? Würdest du abtreten und der Bevölkerung etwa mitteilen : "Tut mir Leid, meine werten Mitbürgerinnen und Mitbürger, offenbar sind mir bezgl.  der Flüchtlingspolitik entscheidende, nicht wieder gutzumachende Fehler unterlaufen. Aus diesem Grund trete ich unverzüglich von meinem Amt als Bundeskanzlerin zurück."....Auf uns kommen schwere Zeiten zu, meinst du. Schwere Zeiten klingt recht subjektiv. Was wissen wir schon - die heutige und die Nachkriegsgeneration von schweren Zeiten? An Nahrung, Kleidung, Wohnung, an ausreichender ärztlicher Versorgung usw. hat es uns noch nie gemangelt und wird es auch in Zukunft nicht. Nehme du dir ein Beispiel an Frau Merkels Optimismus, der da lautet: "Wir schaffen das!"

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Kommentar von benedichthh
16.11.2015, 19:10

Differenzierte Meinung. Kann ich 100% so unterschreiben.

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Ist echt eine gute Frage. Als in den 90ern der Bürgerkrieg in Jugoslawien war, hatten wir ja auch recht viele Flüchtling bei uns. Und bei uns ganz in der Nähe entstand damals ein Asylbewerberheim. Es waren die meisten orthodoxe Christen, aber es gab auch Muslime. Ich persönlich hatte da nie ein Problem, aber auch da gab es welche, die deswegen Stunk gemacht hatten, halt wieder mal die ewig Gestrigen!

Wahrscheinlich wäre es dann nicht ganz so arg mit den Protesten, aber ganz ohne würde es sicher auch nicht abgehen.

Und ich kann mich auch daran erinnern, dass nach dem 2. Weltkrieg die Flüchtlinge auch nicht bei allen so gern gesehen waren. Da wurde teilweise auch gelästert.

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Kommentar von Achwasweissich
29.10.2015, 12:49

Meine Schwiegereltern waren beide damals Flüchtlinge, er aus Kassel, sie aus Schlesien und sie sind auf viel Ablehnung getroffen. Wie heute hatten auch zu der Zeit die Flüchtenden nichts, sie sind oft nur mit dem was sie tragen konnten quer durch Deutschland gezogen und viele Türen haben sich geschlossen wenn sie um Unterkunft und Essen baten.

Andererseits gab es auch Leute die geholfen haben, in Häusern, Scheunen und Heuböden Platz geschaffen haben und Wasser in die Suppe geschüttet damit jeder zumindest etwas hatte.

So gesehen war die Lage damals gar nicht so anders als heute, man konnte es nur nich so in den Medien sehen.

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Kommentar von Gugu77
30.10.2015, 12:22

Auch ich gehe davon aus, dass es weiterhin einen Protest von Seiten derjenigen geben würde, die aus Neid und Unwissen protestieren und  auch generell das Fremde ablehen oder schlichtweg ausländerfeindlich sind.

Für solche Leute wird sich immer ein Aufhänger finden. Die "weißen, Christen" sind für sie doch auch eine Bedrohung der eigenen Existenz und keine Deutschen. Ich bin selbst "weiße, christliche" Migrantin und habe mir auch schon einges Anhören müssen.


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Nein, in dem Fall wäre vermutlich die Rede von "Flüchtlingsströme" anstatt von "Flüchtlingskrise". Ich arbeite zur Zeit mit Syrern, aber sie sind allesamt armenische Christen oder Kurden die vor den Übergriffen der IS geflohen sind. Alle haben sie Verwandten oder Familienmitgliedern sterben sehen. Obwohl sie schwer traumatisiert sind und alles verloren haben, sind sie wirklich eine "Bereicherung". Sie lernen Deutsch von morgens bis abends und einige können sich schon ganz gut verständigen. Sie haben sich alle jetzt schon Tätigkeiten gesucht, nur um unter Menschen zu sein, und noch schneller Deutsch zu lernen. Sie helfen ohne Bezahlung in der Küche von Altersheim, putzen Grünanlagen, holen Kinder von den freiwilligen Helfern am Kindergarten ab, damit die Helfer in der Zeit noch mehr für die Flüchtlingen erledigen können, sie helfen in der Kirche etc. Diese Menschen, die dazu alle eine verwertbare Berufsausbildung haben, und in Syrien zu der gehobenen Mittelschicht gehörten, wären in keiner Weise problematisch, im Gegenteil. 

Schwierig wird die Arbeit mit Flüchtlingen wenn es Muslime sind. Sie verlangen eine Sonderbehandlung bei allem: Halal Essen, Gebetsräume, und Rücksichtnahme für ihre teilweise sehr rückständige Denkweise die in unserer Welt keinen Platz mehr hat. Viele vertragen sich nicht mit den anderen Muslimen, weil ihre Auslegung des Korans vielleicht eine Spur anders ist. Das äußerst sich in Aggression, Diebstählen, falsche Anschuldigungen etc. Sie sind oft un(aus-)gebildet. Im Irak, in Afghanistan oder woher sie auch stammen, haben sie sich mit "Handel" über Wasser gehalten. Da sie sich oft als "Geschäftsmann" bezeichnen, auch wenn sie zuvor nur gebrauchte Autoreifen verkauft haben, ist ihnen das "Suchen nach geldwertem Vorteil" ins Blut übergegangen, und sie finden es nicht anrüchig andere Flüchtlingen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Opfer sind dann die noch ungebildetere Muslime, die häufig aus Afrika kommen. Die wiederum, in ihrer Ohnmacht, schlagen dann zu, und ruck-zuck gibt es wieder eine Prügelpartie. Die Leute zu integrieren halte ich für fast unmöglich, abgesehen vielleicht von den ganz jungen unter ihnen. Wir können sie bestenfalls auffangen, beschäftigen, und versuchen friedlich zu halten, was sich ja jetzt schon als fast unmöglich herausstellt. 

Obwohl ungebildet, kennen sie ihre "Rechte" ganz gut. Die Erstankömmlinge von den vergangenen Jahren konnten in Deutschland nach Abschluss des Asylverfahrens relativ bald eine Wohnung beziehen, und erhielten auch Geld für die Ausstattung. Das haben sie nach Hause gemailt, und die Nachzügler erwarten das Gleiche: Wohnung, Waschmaschine, Kühlschrank, Geld zum Leben. Sie sind daher enttäuscht und unzufrieden mit ihrer längeren Verweildauer in einer Erstaufnahme-Einrichtung. Es ist nicht etwa wie man meinen würde, dass sie sich freuen, keine Bombardements mehr über sich ergehen lassen zu müssen, oder sich für die Kopfjäger der IS fürchten zu müssen, dass sie sich freuen, warm und trocken schlafen zu können und am Tage drei Mahlzeiten und einiges an Snacks zu erhalten. Nein, sie fordern lauthals das ein, was die "erste Generation" Flüchtlinge erhalten hat. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, aber die wenige freundliche, umgängliche Flüchtlinge können das Fehlverhalten der anderen nicht kompensieren.

Es gibt noch immer einen Zuwachs an ehrenamtliche Helfern, aber die Zahl der Flüchtlingen wächst viel schneller und so müssen die Freiwilligen und auch die bezahlte Kräfte viel länger arbeiten als sie auf Dauer leisten können. Viele Helfer vertragen den Frust nicht mehr. Eine Kollegin, die keine Mühen gescheut hatte eine Wohnung für zwei Flüchtlingsfrauen (Eritrea und Somalia) zu suchen, hatte endlich eine passende Bleibe für die Frauen gefunden. Anstatt sich zu freuen, machten sie der Helferin Vorwürfe und weigerten sich da ein zu ziehen. Es stünde ihnen ja beide eine ganze Wohnung zu, und teilen wollten sie nicht (60 Quadratmeter). Da hat die Helferin ihr Amt niedergelegt. Das ist kein Einzelfall. Wir haben es hier mit einem Klientel zu tun, was sich gebärdet als würde es davon ausgehen, dass wir es aushalten und bedienen müssen. Als "Gast" verhalten sie sich jedenfalls nicht.

Wortzahl ist überschritten, der Rest kommt als Kommentar.

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Kommentar von Dunacsilla
15.11.2015, 09:15

Hätten wir nur mit Syrischen Christen zu tun, wäre die Flüchtlingskrise nur ein kleines finanzielles Problem, was schon nach wenigen Jahren überwunden wäre. Dafür hätten wir dann stabile Familien im Land, die mit ähnlichen Wertvorstellungen aufgewachsen sind. Dagegen wird es sehr, sehr lange dauern, die jetzt ankommenden Flüchtlingen nach und nach davon zu überzeugen, dass sie sich anpassen sollten. Ich halte das mittlerweile für nicht mehr möglich. Es sind einfach zu viele, in einer zu kurzen Zeitspanne.Fazit: Die Flüchtlingskrise ist eine Krise weil es sich:1) Um Muslime handelt die nur teilweise einen westlichen Lebensstil bejahen.2) Die Flüchtlinge aus Syrien zu ca. 30%, die Flüchtlinge auch den anderen Ländern zu mindestens 80% ohne Berufsausbildung hier einreisen.3) Die Politik der "offenen Grenzen" die innere Sicherheit gefährdet.4) Weder ausgebildete Fachkräfte noch freiwillige Helfer in jenen Zahlen zur Verfügung gestellt werden können wie jetzt schon sehr notwendig wäre.

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Die organisatorischen und finanziellen Probleme wären diesselben. Der große Unterschied wäre nur, dass man die ganze Hetze und Vorurteile nicht hätte, und damit auch keine "Krise"

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Es käme natürlich zur Krise weil die Flüchtlinge aus anderen Ländern sind . Ob islamisch oder christlich . Es geht ja nicht nur um die Religion auch wo die Menschen herkommen ist ein Teil des Problems . Zur Krise kommt es so oder so weil irgendwann der Platz fehlen wird , und auf wem wird dann drauf gehauen ? Die Flüchtlinge ! Dann das finanzielle , Flüchtlinge kosten Geld , Nahrung , Unterkunft . . .  Was nicht von den Superreichen bezahlt wird sondern von den Steuern des Aufnahmelandes sprich den Bürgern . Also die Krise ist vorprogrammiert . Egal welche Religion !

Gruß Sloterking

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Ja gäbe es. Wie die anderen schon sagen die Organisatorischen und Finanziellen Probleme währen die selben und das ist einer der Problem Faktoren. Daher währe das Flüchtlings Problem ähnlich, nur es würde andere Parolen geben und andere Vorurteile. Zudem unterscheide Rechte nicht nur nach Hautfarbe und Religion, sondern auch nach Staatsangehörigkeit. Die Probleme bleiben, doch sie sind anders als jetzt bei Muslimen.

Was ein Vorteil wäre ist die Religion, denn da in Europa und Deutschland die meisten Christen sind und die wenig Probleme mit anderen haben, gäbe es da weniger Spannungen oder Konflikte, wegen der verschiedenen Religionen. Das würde auch einige Arbeiten einfacher machen da man auf weniger dinge achten muss.

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Kommentar von woflx
31.10.2015, 18:42

Nicht nur dieser, sondern auch einigen anderen der Antworten liegt ein sehr verbreiteter Denkfehler zugrunde, nämlich das Denkschema: Die Bösen, das sind immer die anderen. Man selbst könnte ja problemlos mit beliebig vielen Menschen aller möglichen Kulturen und Ethnien auskommen, wenn da nicht immer die bösen Rechten wären, die dann Krawall machen...

In Wahrheit ist es aber nunmal so, daß Menschen sich wohler fühlen in Gesellschaft mit Menschen, die ihnen ähnlich sind, nicht in erster Linie, was das Aussehen angeht, sondern vor allem in ihrer Denk- und Verhaltensweise, auch ob sie so reagieren, wie man es erwartet. Von Flüchtlingshelfern hört man beispielsweise Berichte, daß auf Gesten der Hilfsbereitschaft kaum mal ein Zeichen der Dankbarkeit kommt, was auf Dauer frustrierend wirkt. Natürlich ist es spannend und lehrreich, ab und zu Menschen anderer Kulturen zu begegnen, wenn das aber ein aufgezwungener Dauerzustand ist, sind Probleme vorprogrammiert.

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Kommentar von HarryKlopfer
01.11.2015, 10:41

Christen haben weniger Probleme mit anderen Christen, meinst du? Kaum jemand ist wirklich Christ. Die Botschaft von Jesus lautete: "Liebe deinen Nächsten/ deine Feinde." Machst du das als Christ? Als Nichtchrist  mache ich es jedenfalls nicht. Wenn jemand versucht, mir den Schädel einzuschlagen, den kann ich natürlich nicht lieben. Wenn ich mich jedoch Christ nennen würde, dann würde ich auch meine Feinde lieben.

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Sie hätte andere Schwerpunkte.Ein mehr an Sicherheit,ein weniger an Resourcen,Landschaftsverbrauch,Anspruch an Wohnraum,noch stärkere Konkurrenz am Arbeitsmarkt,noch stärkerer Lohndruck.Ein Staat unserer Größe benötigt keine 80 Millionen Einwohner.Nur weil die Politik im Schneeballsystem Gelder verbrät und wir überaltern.Dies kann man anders regeln.Sind die Kassen leer,der Ruf erstmal ruiniert,regiert es sich ganz ungeniert,gelle? Liebe Grüße.

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Es gefällt einer Mehrheit an Politikern, Medienvertretern und Bürgern nicht besonders, dass die Flüchtlingsfrage so deutlich offenbart, welche Rolle wir dabei einnehmen.

Sicher sagen kann man jetzt auch, dass die Zahlen von hochrangigen Politikern und von Medien durch alle Lager unnatürlich nach oben geschraubt wurden.

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Kommentar von HarryKlopfer
30.10.2015, 16:17

Medien müssen hochschrauben. Sie leben davon. Und negative Nachrichten verkaufen sich nun mal besser.

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Interessante Frage-

Ich denke, die Krise wäre nicht ganz so schlimm dargestellt aber stell dir mal vor:

In Deutschland leben ca. 82 mio. Menschen und plötzlich kommen noch mal eine mio. dazu, das ist auch nicht ohne Folgen.

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Kommentar von HarryKlopfer
06.11.2015, 13:23

Ganz ohne Folgen behaupte ich ja auch nicht. Und dass die Aufnahmekapazität auch bei uns begrenzt ist, dürfte genauso klar sein. Allerdings ließe sich darüber wieder streiten - es gibt sicherlich alternative Möglichkeiten(s. oben). 1 Million Flüchtlinge auf einen Schlag, meinst du S.B.? Als die ersten tausende Kriegsflüchtlinge hier ankamen, fing das Theater doch schon an.

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Auch, wenn immer wieder gemeint wird (so kommt mir schon diese Fragestellung vor), dass wenn man gegen Flüchtlingsansturm ist, ein Nazi ist, so ist dem nicht immer! Ich finde es traurig, dass man nicht einmal seine Gedanken und vor allem auch Ängste hier zu Lande zum Ausdruck bringen darf, ohne als Nazi betitelt zu werden!

Und diese ständigen, ironischen Sätze der Menschen die dafür sind, von wegen: "Ich bin zwar kein Nazi, aber..." nerven einfach nur! Dann sollen doch solche Gutmenschen welche bei sich aufnehmen... So meine Meinung! 

WENN es wirklich KRIEGSflüchtlinge sind, braucht man nicht zu diskutieren, aber sonst... Klar, Merkel macht den Krieg und holt sie dafür wieder hierher, das Miststück! Sie vernichtet ja schließlich nicht nur unser Land... Tja, Krieg bringt ne Menge Geld!

Zusätzlich sollte man vielleicht mal schauen, ob sie wirklich notleidende sind... Denn irgendwie will es mir nicht in den Kopf, dass immer wieder "gutbeleibte" Flüchtlinge hierher kommen... Perfekt rassiert, keine löchrige Kleidung,...

Also, wenn ich mir die Afrikaner, welche in in ihrem Land (oder hier Kontinent) kurz vor dem Hungertod stehen, so angucke... Ob sie sich auch so eine, gefährliche, aber dennoch super teure Fahrt leisten könnten? 

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seit 1992 gibt Neonazi-Angriffe und es brennen Asylunterkünfte , egal welcher Religion/Hautfarbe  die Bewohner haben und aus welchen Staaten die kommen..  in Rostock-Lichtenhagen, Solingen, Lübeck  &&&&  rassistischen Gewalttaten haben zugenommen und eine Bürgermeisterkandidatin ( Köln) ist erst jüngst Opfer dieser Verbrecher geworden!

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Kommentar von suessemaus33333
29.10.2015, 09:30

Die häufigsten Asylantenheime/zelte die brennen werden/wurden durch Asylanten selbst angezündet. Aus Protest zB. Könnt ihr alles googlen ;)

Dafür brennen jetzt haufenweise Autos. Und zwar weil deren Besitzer aus "Asylkritischen Demos" gewesen sind.

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Was bitte hat denn die Religion damit zu tun ob jemand aus einem Land flüchtet? Ob nun chrislicher , jüdischer oder abdersgläubiger Flüchtling ist ja nun kein Unterschied. ..

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Ja weil es Zuwenig Platz für alle gibt

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Ganz klar ja. Sehe Balkankriege in den 90ern. Hunderttausende Flüchtlinge, die meisten waren Christen, trotzdem haben in Deutschland Flüchtlingsheime gebrannt und die Behörden waren überfordert. An Doppelmoral und Heuchelei mangelte es damals in der Politik auch nicht.

Grüsse Bosko

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Kommentar von HarryKlopfer
31.10.2015, 09:25

Es geht aber heute  nicht mehr so sehr um die gemeinen Anschläge auf die Flüchtlingsheime, was die Flüchtlingskrise an sich ausmacht. Diese Flüchtlingskrise scheint sich schon als eine Art Staatskrise zu entwickeln. Wie lange wird z. B. die CSU  noch die Schwesterpartei der CDU sein? Und der einst hochgepriesene Ossi-Spruch : "Wir sind das Volk!" der kann allmählich in der Pfeife geraucht werden.

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Weniger kulturelle Unterschiede - Ließe sich alles besser regeln. Deshalb, nein wahrscheinlich gäbs keine Krise oder eine sehr viel weniger schlimme.

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Kommentar von HarryKlopfer
31.10.2015, 19:01

Die kulturellen Unterschiede liegen wohl auf der Hand. Es gibt aber mindestens eben so viele Gemeinsamkeiten. Wenn ich z.B. gegen einen etwas jüngeren Syrier Fußball spiele (kam in der letzten Zeit durch gemeinsames Training oft vor), dann gelten immer noch dieselben Regeln im Fußball. Und der Spass am Fußballspielen muss auch nicht darunter leiden - eher das Gegenteil

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Doch die gäbe es auch!! Denkt mal an die Situation um die Wendezeit.

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  • Die Unterbringung solcher enormer Menschenmengen wäre ebenso schwierig und die damit verbundenen Kosten wären natürlich ebenso groß. Allerdings wären die Kosten und der Aufwand für Integration erheblich geringer.
  • Die von der Mehrheit zu recht befürchteten kulturellen Probleme werden aber schon zu einem Großteil durch den Islam und die völlig andere Lebensweise verursacht. Ich finde, da muss man einfach Tacheles reden: Gefahren für unsere freiheitliche Grundordnung gehen eben davon aus, dass der Islam ein völlig anderes Verständnis von Demokratie, Gleichberechtigung und Sexualität hat und völlig andere Traditionen pflegt. 
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Kommentar von Weena3
29.10.2015, 17:23

Deutschland wird islamisch werden, wenn wir bald zehn, zwanzig oder dreißig Millionen muslimische Einwanderer haben. Die Dummen sollten mal das Rechnen anfangen. Der Islam ist eine große Bedrohung für Deutschland, für die Frauen und Christen in unserem Land und für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Die Muslime verhalten sich gerade friedlich, das ist richtig. Weil sie in der Unterzahl sind. Sie errichten bereits eine Parallelgesellschaft, gegen die Deutschen. Ich empfehle das Buch, aktueller Bestseller und vielverkauft: "Deutschland im Blaulicht", von einer griechischen Polizistin geschrieben, Tania Kambouri. Sie beschreibt den Polizeialltag und die Probleme mit nicht integrationswilligen Muslimen.

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Es gäbe auch dann organisatorische und finanzielle Probleme, aber die eigentlichen Schwierigkeiten, die auf Dauer drohen, nämlich in Bezug auf innere Sicherheit und sozialen Frieden, wären dann weitaus geringer.

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Ich würde sagen nein die deutschen wären zwar trotzdem angepisst europäische Länder gelten aber als relativ sicher...Das was es zur Krise macht ist die ethnische Herkunft woraus die Angst vor Überfremdung resultiert und der Terror der in diesen Ländern geboren wurde. Die Einwanderung der Massen lässt es für logisch denkende zur Krise werden 🐣

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