Wenn Afrika damals nicht Opfer der Kolonisation geworden wäre, würde es Afrika heute besser gehen?

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13 Antworten

Die Frage lässt sich nicht beantworten meiner Meinung nach.

Wir können nicht absehen was für ein System sich aus dem Stammessystem entwickelt hätte ohne westlichen Einfluss oder Kolonisation.

Unser Problem ist eher das wir immer unser System als das einzig wahre hinstellen ohne die Kulturellen unterschiede in den Regionen der Welt zu betachten. (Die ohne jedliceh Wertung vorhanden sind) Schon Churchill meinte Die Demokratie sei lediglich das kleinste Übel. Wir haben unser System das mit Ach und krach bei uns funktionierterfolgreich exportiert. Aber gleichzeitig den nährboden für ein vielleicht vollkommen anderes utopisches System zerstört.

Somit wurde Afrika die möglichkeit zur freien Entfaltung genommen.

Von rein wirtschaftlicher Seite betrachtet hätte Afrika das Potential zu ziemlichen Reichtum. Aber solange die Nutznießer der Ressourcen andere Länder wie China, USA, EU etc. sind und viele staatliche Abbaulizenzen nicht nach dem Nutzen des eigenem Volkes sondern der höhe der Bestechunggelder vergeben werden wird sich hier keine verbesserung einstellen.

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Die Holländer nicht zu vergessen, aber wahrscheinlich hast du mit deiner Vermutung recht. Auch wenn die Entwicklungshilfe sinnvoller eingesetzt würde, hätten sie bessere Chancen. Aber die Länder, die "aus ihrer ganzen Güte heraus" Entwicklungshilfe leisten, sind gar nicht sonderlich daran interessiert, dass die Afrikaner selbstständig werden. Zu gross ist die Angst, sich wirtschaftliche Konkurrenz zu schaffen.

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Das kann man nicht pauschaliert sagen. Dort wo die einstigen Kolonialherren etwas für das Land, und somit auch für die Bevölkerung getan haben, hat es natürlich einen Fortschritt gebracht. Andere Länder, wo man nur die Rohstoffe und Resourcen ausgebeutet hat, geht es natürlich schlechter.

Natürlich darf man auch die Mentalität der Afrikaner nicht aussen vor lassen. Viele Dinge, wie zum Beispiel Schulen, sind zerfallen und verkommen weil sie nicht ausreichend gepflegt und weitergeführt hat.

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nein das sehe ich ersmal nihct so (einseitig).

natürlich ist das ausbeuten durch die kolonialmächte erstmal alles andere als gut. aber dennoch haben einige länder auch etwas davon profitieren können ("bildung", westl. infrastruktur, technik, ..) guck dir mal die motive der kolonialisierung an.. (eg "white man's burden von kipling). das ist zwar nicht gut und keine rechtfertigung, ABER es wird doch dennoch klar deutlich, dass damals die afrikanischen länder bei WEITEM NICHT so "modern" waren wie die europäischen. europa war mit abstand am weitesten (wobei einige asiatische länder natürlich auch weit vorne waren --> china)

--> manchen lönnte es evtl besser gehen, anderen auch nicht... ich finde man kann viele weitere argumente für und dagegen finden, aber wirklich klären können wird man die frage wohl nie

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ja und sogar noch vortgeschrittener als wir, denn sie haben viele resourcen von denen wir nur träumen können

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Jones Kwesi Evans aus Ghana sagt in seinem Buch: Wir schaffen es nicht uns etwas aufzubauen, weil wir uns selbst im Wege stehen. Weil wir weiter unsere afrikanischen Fehler machen und gleichzeitig die falschen Dinge von den Europäern kopieren

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Die Afrikaner haben scheinbar nichts gelernt aus der Vergangenheit,denn nun sind die Chinesen ihre neuen Kolonialisten! Und anstatt den Afrikanern Jobs zu geben, bringen sie Ihre eigenen Arbeiter mit!

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es liegt ja nicht nur daran dass sie belagert wurden ich mein die dürre macht so einiges aus. so kann nicht viel wachsen so können sie nicht viel für die wirtschaft tun und so können sie auch kein geld verdienen fazit sie müssen hungern & können sich nichts bzw nicht viel leisten.

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Es gäbe vermutlich deutlich weniger Konflikpotenzial. Dadurch, dass die europäischen besetzer z.t. Grenzen mit dem Lineal gezogen haben, sprich die natürlichen ethnischen Territorien komplett ignoriert haben, gibt es zahlreiche multiethnsiche Staaten mit chronischer Instabilität und Bürgerkrieg in Afrika.

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Afrika wäre immer noch auf dem Stand vor der Kolonisation. Die Entwicklung zum Kapitalismus wäre nicht erfolgt. Die Stammesgesellschaft wäre geblieben, wie man auch in Afghanistan trotz vieler Bemühungen keinen Fortschritt sieht.

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Auf keinen Fall.

Hätte sich keiner eingemischt, würden die immer noch in Lehmhütten wohnen und an Krankheiten sterben.

Wäre es nicht kolonisiert worden aber wäre bekannt, würden bewaffnete "Abenteurer" da durch die gegend ziehen und Eimheimische abknallen und alles mitnehmen was irgendwie von Wert sein könnte, wer würde die daran hindern?

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Kommentar von AntikesRelikt
13.12.2011, 16:47

Kolonisation ist nicht der einzige Weg ein Volk zu "zivilisieren".

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Kommentar von Blondyhh
14.02.2012, 10:31

man braucht nur googlen und kann nachlesen, dass es in Afrika die Brutalität, Kannibalismus, Stammeskriege, Frauenraub, Polygamie etc. schon vor der Kolonialzeit gab.

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Wohl kaum! Die meisten Stämme waren Nomaden, Jäger und Sammler. Denen würde es heute wohl kaum besser gehen als damals.

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Kommentar von AntikesRelikt
13.12.2011, 16:45

Ich glaube ich wäre lieber Nomade oder Jäger als in einen halbwestlichen Lebensstil hineingequetscht zu werden. Zumal auch die Zivilisationen in Afrika sich weiterentwickelt hätten...

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eher schlechter

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