weniger Verantwortung?

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5 Antworten

Man ist ja nicht wirklich sozial abgesichert, sondern nur finanziell. Und da reicht es auch nur für das Nötigste. Schnorrer und Sozialschmarotzer gibt es natürlich, aber in der Mehrheit ist es gut, dass es so eine Grundsicherung überhaupt gibt. Ich meine, stell dir vor, du lebst in einer unglücklichen Ehe. wirst geschlagen und alles und könntest deinen Mann nicht einmal verlassen, weil du dann auf der Straße wärst, weil du eben die letzten Jahre nur zu Hause bei den Kindern warst und keinen tollen Job findest.

Oder man hat einen unterbezahlten Job, von dem man kaum die Miete zahlen kann, der aber dafür relativ sicher ist - man muss dann keine ganz so große Angst haben, sich etwas besseres zu suchen und eben damit auch das Risiko einzugehen, dass man die Probezeit im neuen Job nicht übersteht.

Oder man ist krank und kann gar nicht mehr Vollzeit arbeiten.

Das System könnte besser sein, aber es hat trotzdem seine guten Seiten.

Ich denke teilweise auf jeden Fall, ja.

Wobei ich damit die soziale Absicherung nicht schlechtreden möchte, an sich ist diese sehr sinnvoll!

Ja so ist es, das Schlimmste daran ist aber dass dann diejenigen die sich am Riemen reisen und ihren Job tun diese gescheiterten Existenzen mit aushalten müssen. Dem deutschen Sozialstaat sei dank ;-)

Stört mich nicht, wenn sich da einer sein Leben versauen will. Ist ja nicht so, als würde der Staat ansonsten verantwortungsvoll mit den Steuergeldern umgehen. Lieber ein paar Schmarotzer aushalten und dafür auch die unterstützen, die es verdienen und wirklich brauchen. Auf den Berliner Flughafen, Stuttgart 21 und überhöhte Politikerrenten könnte ich aber gerne verzichten.

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Ja. In den USA wären manche Lebenskonzepte nicht möglich. So zum beispiel die (weiblichen) Zeitgenossen, die durch das Werfen von einer Vielzahl an Kindern und dem Erhalt von Hartz4 durchkommen.

Oder Familien die durchgehend über nun mehrere Generationen das Sozialschmarotzen oder Hartzen betreiben.

Dafür wäre es hier auch nicht möglich, dass man wegen einer Krankheit in der Familie sein Haus verkaufen muss, nur weil man die Arztrechnungen nicht mehr bezahlen kann. Oder dass man sich extrem verschulden muss, nur weil man ein paar Monate arbeitslos war. Auch in den USA gibt es Sozialhilfeempfänger, es ist nur anders geregelt.

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@phlox1979

Hab ich gesagt, dass die USA ein Musterbeispiel ist, wie es in einem Staat zugehen muss? Nein. Und drück nicht auf die Tränendrüse. Ich bin auch froh unser Sozialsystem in Anspruch nehmen zu können. Nur ist es eben so, dass diese Umverteilungspolitik, mit der Stimmen der Wähler gekauft werden, zwangsweise immer in einer anderen Ungerechtigkeit enden. Und unser Staat mag es sehr gerne ständig umzuverteilen. Insbesondere, wenn es die Sozialkassen betrifft, in die der Bürger einzahlt.

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Yepp

dein wort in gottes Gehörgang, bro

das schlimme ist, dass das für die meisten menschen eine wünschenswerte Errungenschaft bedeutet

wenn ein amtlicher Brief käme, dass du deinen rechten arm amputieren lassen müsstest, weil das besser wäre, wegen irgendetwas

da wäre morgens eine schlange von menschen vor der amputierstelle, die aufs öffnen warten würden

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