Weniger Geld trotz Krankmeldung?

3 Antworten

Wenn du als ARBEITER eingestellt bist und nciht als ANGESTELLTER, zahlt die KK soweit ich weiß schon ab dem ersten Tag. Allerdings läuft das so, dass der AG dir trotzdem den vollen Lohn bezahlt (auch zahlen MUSS) und der AG sich die Gelder von der KK wieder holt.

Lies mal genau in deinem Arbeitsvertrag, was da bzgl. Krankheit und deinem Anstellungsverhältnis drin steht.

Ach so, klar, das wirds sein. Auf Arbeiter bin ich gar nicht gekommen. Das liegt daran, dass die meisten hier nicht konkrete Fragen stellen und man Hellseher sein muß. Natürlich gibt es Verträge, da zahlt der Arbeitgeber nur für geleistete Arbeit. Es gibt sogar legale Verträge, da zahlt bei Krankheit weder der Arbeitgeber noch die Krankenkasse.

Also nachfragen und gut ist es.

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@forius

Ich bin Auszubildende im öffentlichen Dienst, sorry dass ich das vergessen hatte.

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Die Gesetzesgrundlage für diese Behauptung wirst du aber dann auch mal nennen müssen. Es gibt nämlich keine Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten (mehr) und bei der Lohnfortzahlung hat sie sowieso noch nie eine Rolle gespielt. Ob Minijobber, sozialversicherungspflichtig Beschäftigter oder Azubi: das Entgeltfortzahlungsgesetz regelt für alle das Gleiche, nämlich ab dem 29. Beschäftigungstag die Pflicht zur Lohnfortzahlung für 42 Kalendertage der gleichen Krankheit. Verkürzt werden kann das nur durch anrechenbare Vorerkrankungen innerhalb der letzten 6 Monate. Wenn der Arbeitgeber eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern unterschreitet, bekommt er die Lohnfortzahlung von der Krankenkasse über die Umlage erstattet. Das ist aber eine gänzlich andere Geschichte und berechtigt in keiner WEise zur Kürzung von Lohn/Gehalt/Ausbildungsvergütung für die Zeit der (ärztlich nachgewiesenen) Erkrankung. Dann - und NUR DANN - wenn der ArbN zur Abgabe einer AUB ab dem ersten Krankheitstag verpflichtet war und dieses gänzlich unterlassen hat, kann der ArbG die Lohnfortzahlung verweigern. Der Hinweis auf den ARbeitsvertrag ist ebenfalls Quatsch, weil die gesetzlichen Vorschriften unabdingbar sind.

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Das hat mit der Barmer nichts zu tun. In den ersten 6 Wochen ist der AG zur Lohnfortzahlung verpflichtet.

Hallo,

der Arbeitgeber hat bei nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit immer für 6 Wochen das Entgelt weiterzuzahlen. Es gibt nur 3 Ausnahmen:

  • in den ersten 28 Tagen einer neuen Beschäftigung ist er per Gesetz nicht dazu verpflichtet (teilweise aber durch Tarifvertrag).

  • die Arbeitsunfähigkeit ist selbst verschuldet

  • dieselbe Krankheitsursache hat bereits für mindestens 42 Tage Arbeitsunfähigkeit verursacht.

http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html

Gruß

RHW

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