wenig muskeln aber ausdauer in ihnen ... wie das?

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7 Antworten

Hallo! 2 Erklärungen :

  • Muskeln : Kurz : Man unterscheidet zwei Arten von Muskelfasern: Die weißen und die roten Muskelfasern. Beide Typen sind für verschieden Aktivitäten tragend und optimal. Ein Weltklasse - Sprinter hat ca 90% weiße Muskelfasern, Marathoni ähnliches in rot. Grob gesagt : Weiß = Schnellkraft, rot = Ausdauer.
  • Ausdauer : Es gibt vieles was sich im Blutbild durch Ausdauertraining ändert. So der Hämatokrit-wert. Das ist der Anteil der festen Bestandteile des Blutes, also auch der roten Blutkörperchen. Diese Erythrozyten versorgen auch die Muskulatur mit Nährstoffen und Sauerstoff. Durch Ausdauertraining wird erreicht dass mit einer gewissen Menge Blut mehr Nährstoffe und Sauerstoff transportieren werden können - egal durch welchen Sport. Nur eben ausdauernd betrieben. Aerobes Ausdauertraining führt zur Vermehrung der roten Blutkörperchen. Aber das Ausdauertraining hat auch Auswirkungen auf die Muskeln. Das betrifft zunächst die Art der Muskelfasern. Ein Marathonläufer hat ca. 90% so genannter roter Muskelfasern. Sie begünstigen die Ausdauer wie oben beschrieben. Es gibt auch eine erhebliche Erweiterung der Glykogenspeicher in den Muskeln und übrigens auch der Leber.

Durch Ausdauertraining wird auch die Atmung erheblich verändert. Sie wird quasi tiefer und es kommt zu einer Vergrößerung des Atemminutenvolumens - Ausdauer.

Es gibt bei jedem Ausdauertraining auch spezifische Komponenten aber es wird sich natürlich bei jeder anderen Sportart stark auswirken.

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in das neue Jahr und ganz besonders eine gute Gesundheit.

Beim klettern sind dir dicke Muskeln eher im Weg als das sie helfen. Entscheidend sind hier die richtigen Techniken. Dazu ein paar Anmerkungen:

  • Die Arme dienen beim klettern primär der Stabilisierung der Position. Wer mit den Armen klettert und seine Beine nur hinter sich herzieht hat kaum Chancen auf lange Ausdauer an der Wand. Für Anfänger hilft häufig: "Erst treten dann greifen".

  • Arme regelmäßig ausschütteln und an der Wand auch mal kurze Pausen einlegen wo es möglich ist (Stichwort "long-arm rest" bzw. "no-arm rest").

  • Planlos in die Wand einsteigen und dann solange herum klettern bis man oben ist geht zwar meisten, kostet aber an vielen Stellen unnötig kraft weil man ungünstig an den armen hängt und erst mal zusehen muss wies weiter geht. Also: Grobe Routenplanung vorm einstieg.

  • Und zu guter Letzt: Jedes Gramm Gewicht am Körper (auch unnötig viele Muskeln) ist Gewicht das hoch geschleppt werden muss. Drahtige leute haben also einen vorteil (solange die Muskelmasse ausreicht um hoch zu kommen :-P).

Der wichtigste Punkt ist Nr. 1! Wenn ich ein paar Stunden an der Wand war und am anderen morgen Muskelkater habe, habe ich den in den Beinen! Nicht in den Armen! Aber wie schon gesagt, das ist Übungssache und am Anfang klettert so gut wie jeder mehr mit den Armen als es gut ist. Solang man sich beim klettern diese Problematik vor Augen führt verschwindet dieser Fehler aber schnell.

das hängt auch vom Training ab, wenn man funktionelles Krafttraining macht, hat man viel Kraft aber baut wenig Muskeln auf, beim Bodybuilding fokussiert man sich eher auf den Muskelaufbau, somit kann das sein, dass ein einigermaßen dünner kerl stärker ist als ein großer "schrank"

Ausdauer und Krafttraining ist ein gegensatz, das verwechseln immer noch viele.

  • Krafttraining heißt nur ein bestimmtes Gewicht eine gewisse Zeit hochzuheben o.ä.
  • Ausdauer heißt ein bestimmtes Gewicht (nicht so hoch wie beim Krafttraining) über einen längeren Zeitraum zu halten.

Grundsätzlich gibt es Muskeln für die Ausdauer und welche für kurzen Kraftaufwand.

Ein 100m-Sprinter hat zb ganz andere Muskeln in den Beinen als ein Marathonläufer.

Mehr weiß ich leider auch nicht.

es gibt verschiedene Muskelfasern (weiße und Rote) die einen sind für Maximal/sprungkraft zuständig, die anderen für Ausdauer. Und die die für die Ausdauer zuständig sind tragen nicht so auf rot=Ausdauer weiß= Schnellkraft

veranlagung halt, die einen haben solche muskeln, die anderen wieder andere, ist doch bei allem so

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