Wendungen reiten?Beinposition und ob ich nur mit der Wade oder auch mit dem Oberschenkel treiben soll?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Oberschenkel hat NIEMALS LAST! Der muss immer locker liegen. Alles andere macht Druck auf das Pferd und der erzeugt Gegendruck, das Paar kann sich nicht mehr locker bewegen.

Der treibende Schenkel liegt am Gurt, egal, ob geradeaus oder in der Wendung. Der äußere kann verwahrend eine Handbreit zurückgenommen sein, wenn es nötig wird.

Die Wendung wird durch die Drehung des Rumpfes des Reiters erzeugt. Er dreht seine Schulter so weit, wie er möchte, dass das Pferd sich biegt - Vorsicht: sehr weit können sich Pferde nicht biegen, also muss man sich ein bisschen helfen lassen vom Trainer, um das korrekte Maß zu finden.

Bei den Akademikern liegt die Wade locker am Pferd, getrieben wird durch Eindrehen des Knies mit dem Oberschenkel, der den Brustkorb des Pferdes - auf dem der Reiter ja sitzt - zum Schwingen bringt. 

Egal, wie man dazu steht - aber dass sich diese Pferde-Reiterpaare nicht locker bewegen, kann man echt nicht behaupten.

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@Hjalti

Eindrehen - das ist die Sache. Der Pferderumpf holt sich die treibende Hilfe ab. Aber "treiben mit dem Oberschenkel" würde diese Muskeln aktiv benutzen, was ja zu anspannen der entsprechenden Muskulatur führt, also würde ich das nie als treiben mit dem Oberschenkel bezeichnen. Das Eindrehen hat ja auch zur Folge, dass die Wade ein bisschen anders anliegt, wodurch der treibende Schenkel "abgeholt" werden kann.

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Nun, eine Wendung reitet man nicht über die Beine, sondern über die Gewichtshilfe. Diese ist in den Wendungen weitaus weniger kompliziert, als es scheint. 

Meist genügt es, wenn man sich in die Richtung dreht - denn dadurch drehen sich die Schultern korrekt mit und die Hüfte auch. Die Beine rutschen automatisch an ihren entsprechenden Platz, ganz minimal. 

Stell dich doch mal etwas breitbeinig hin, so als ob du auf einem Pferd sitzen würdest. Nun drehst du den Kopf und lässt Schulter und Hüfte der Bewegung folgen. Beobachte deine Oberschenkel: Der äußere Oberschenkel wird etwas vor gehen, der innere etwas zurück. Ganz minimal - vll. kommt du auf max. 2 cm, viel mehr sollte es auch nicht sein. 

Auf dem Pferd nichts anderes: der äußere Oberschenkel begrenzt ganz automatisch die äußere Pferdeschulter, während der innere Oberschenkel der inneren Schulter Platz gibt. 

Mehr braucht man zu abwenden nicht. Einzig und allein die Drehung des Körpers. 

Wozu man dann durchaus die Schenkelhilfe braucht, ist wenn es um das Biegen des Pferdes geht. Dann wird das Pferd um den inneren Schenkel gebogen - dazu muss der REITER aber den äußeren Zügel kennen gelernt haben und - noch viel wichtiger - die Drehung seines Körpers völlig verinnerlicht haben.

Ich ging jetzt mal davon aus, dass du nicht in bestimmten Disziplinen bzw. Momenten die Wendungen meinst, sondern in der Bahn. In engen, schnellen Wendungen (Springreiten, Barrel Race usw) sieht man das Bein oft überstützend, dass es die Hinterhand raus schiebt und das macht im Tempo auch Sinn - die Drehung bleibt aber gleich. 

@Punktgirl512: Das heisst innerer schenkel mehr zrück und äußerer eher nach vorne?(also von der Kopfdrehung her die beine anpassen)

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die Schenkel legen sich automatisch korrekt, da brauchst du nichts extra machen mit dem bein. im übrigen heißt es Punk, nicht Punkt ;)

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Tipps gegen klemmige Schenkel beim Reiten?

Hallo erst einmal 

Also ich habe folgendes Problem ich reite nun seit mehreren Jahren, ich habe seit Neustem eine Reitbeteiligung, es ist ein Wallach der eine relativ gute Ausbildung hat. 

Jedoch wird es sofort klemmig (läuft nicht schön vorwärts schlurft ein bischen herum) wenn man selbst sich zum Beispiel mit den Knien oder Oberschenkel fest klemmt. Bei mir ist das Problem das ich das mir über mehrere Jahre so angwohnt habe (da ich immer sehr schreckhafte oder Pferde die buckeln geritten habe) das ist eine dumme Angewohnheit von mir. 

Die ich jedoch loswerden will.

Da ich aber das Pferd nur zweimal in der Woche reiten würde ich gerne auch ohne Pferd das üben können. 

Das zweite Problem ist, dass man ihn die ganze Zeit Treiben müss.

Wenn man jedoch andauernd seine Beibe bewegt zum treiben stinkt das ihm gewaltig und er beginnt noch mehr zu blockieren.

Auf die Gerte hört er relativ gut jedoch will ich ihn ja auch nicht die ganze Zeit mit der Gerte an ticken das Stöhrt ihn dann bestimmt auch mit der Zeit.

Man muss bei ihm quasi die Perfekte Mischung zwischen laufen lassen und Treiben finden jedoch finde ich das relativ schwer zum einschätzen hat jemand auch da noch Tipps für mich ?

Lg 

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