Wendekreise und Sonne

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3 Antworten

Hm...ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich versuchs mal ;)

Also, die Erde dreht sich ja und steht schief. Durch diese Schiefstellung wandert sie vom nördlichen zum südlichen und immer so weiter...Würde die Erde schiefer sein, würde die Sonne auch noch weiter zu den Polen kommen, aber wegen der ca. 23° pendelt es zwischen den Wendekreisen...

Ich hoffe du hast verstanden, was ich meinte :D

LG, Freakygirl

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Kommentar von MorsElthrai
21.08.2012, 17:11

Laienhaft ausgedrückt, aber vom Grundprinzip vollkommen richtig. :)

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Kommentar von mineralixx
21.08.2012, 19:47

Eine Kugel (was die Erde ja fast ist) kann nie "schiefstehen". Probiere es mit einer Orange aus. Du vergisst die Erwähnung der Rotationsachse.

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Die Erdachse ist gegenüber ihrer Bahnebene um die Sonne um etwa 21° geneigt. So kommt es, dass beim Umlauf der Erde einmal die südliche und einmal die nördliche Halbkugel der Sonne zugewandt ist. Dabei steht die Sonne einmal südlich und einmal nördlich des Äquators steiler.

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Da die Erdachse nicht senkrecht, sondern mit einem Winkel von ca. 66,5° gegenüber der Ebene der Umlaufbahn der Erde um die Sonne geneigt ist (vgl. den Aufbau eines Globus) und als Kreisel diese Neigung beibehält, während sie sich in einem Jahr auf einer leicht elliptischen Bahn um die Sonne bewegt, weist mal die Nordhalbkugel (21.3. bis 23.9.), mal die Südhalbkugel (23.9. - 21.03.) zur Sonne. Der Zenitstand der Sonne (also wo sie über der Erdoberfläche senkrecht steht), wandert dann zwischen den Wendekreisen hin und her (am nördl. Wendekreis, 23,5° n.Br. steht sie dann am 21.06, am südlichen am 21.12.). Und in den Polargebieten (jenseits 66,5° Breite) bleibt sie zeitweise ganz hinter dem Horizont.

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