Wen würdet ihr eher wählen wenn ihr müsstet?

Das Ergebnis basiert auf 136 Abstimmungen

die Grüne 31%
Die LINKE 30%
Alternative für Deutschland 22%
SPD 10%
Linke Parteien 2%
Umweltbewusste Parteien 2%
FDP 0%

24 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Alternative für Deutschland

So lange bis die Anderen kapieren, dass wir (im Moment 20%) keine islamische Migration wollen.

Was soll denn "islamische Migration" sein? Mir wäre neu, dass es so etwas gibt.

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So etwas nennt man eine Paranoia oder schlicht und ergreifend eine extreme Bildungsferne.

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@saudage

Und sowas wie dich nenn man wohl "regressive Linke". Man muss weder paranoid, noch bildungsfern sein, um kein weiteres Wachstum des Islam in Deutschland haben zu wollen. Und genau dieses abstempeln von islamkritischen Stimmen spielt der AfD Wähler in die Hände.

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@Luca1871

Mein Kommentar war frei von politischer Metrik, aber nicht frei von soziologischer Arithmetik.

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@Luca1871

Das spielt nicht afd-Wählern in die Hände sondern zeigt Rassismus auf.

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@Kleidchen2

Ich nehme mal an du meinst Ethnozentrismus? Ethnorassismus finde ich jedenfalls nirgends. Rassismus zielt auf Abstammung ab und nicht auf den Glaube. Es mag viele Menschen geben, bei denen sich hinter ihrer Islamkritik/Islamfeindlichkeit ein Rassismus gegen Türken, Araber, etc versteckt. Jemand der aber den Islam als ganzes ablehnt, vor allem im Sinne als Ideologie und damit auch z.B. einen "Vollblut" Deutschen der konvertiert ist, kann nicht als Rassist bezeichnet werden. Die Ablehnung einer Ideologie kann nicht rassistisch sein, denn sonst wäre jeder Antifaschist gleichzeitig Rassist.

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@Luca1871

Rassismus ist hauptsächlich der Versuch, zu unterscheiden, zu verallgemeinern und zu werten. Die Kritereien dafür sind nicht nur Abstammung sondern auch Kultur und Prägung. Dazu gehört auch Religion.

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@Kleidchen2

Da würde ich an deiner Stelle nochmal im Duden nachschlagen, denn das ist einfach nicht wahr...

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@Kleidchen2

Definition Wikipedia: Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden.

Definition Duden: Lehre, Theorie, nach der Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über- bzw. unterlegen sein sollen

Definition der Bundeszentrale für politische Bildung: [...] verstehen unter Rassismus die Überzeugung, dass klar abgegrenzte menschliche "Rassen" existierten, die angeblich die physischen, intellektuellen und charakterlichen Eigenschaften der Individuen bestimmen – und deren Vermischung zu vermeiden sei.

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@Luca1871

Dan lies mal weiter: "Rassismusdefinition nach Fredrickson

Während bei Memmi die Wertung ein zentrales Element darstellt, verzichtet George M. Fredrickson vollständig auf dieses Kriterium, wodurch seine Definition auch bestimmte ethnozentrische, vor allem aber ethnopluralistische Konzepte einschließt (vgl. Fredrickson, S. 18 f.).[6] Fredricksons Theorie oder Konzeption des Rassismus aus dem Jahr 2002 basiert lediglich auf zwei Komponenten: „Differenz“ und „Macht“.

„Rassismus entspringt einer Denkweise, wodurch «sie» sich von «uns» dauerhaft unterscheiden, ohne dass es die Möglichkeit gäbe, die Unterschiede zu überbrücken. Dieses Gefühl der Differenz liefert ein Motiv beziehungsweise eine Rechtfertigung dafür, dass «wir» unseren Machtvorteil einsetzen, um den ethnorassisch Anderen auf eine Weise zu behandeln, die wir als grausam oder ungerecht ansehen würden, wenn Mitglieder unserer eigenen Gruppe davon betroffen wären.“

– Fredrickson, S. 16[6]

„Wollten wir eine knappe Formulierung wagen, so könnten wir sagen, dass Rassismus vorliegt, wenn eine ethnische Gruppe oder ein historisches Kollektiv auf der Grundlage von Differenzen, die sie für erblich und unveränderlich hält, eine andere Gruppe beherrscht, ausschließt oder zu eliminieren versucht.“

– Fredrickson, S. 173[6]

Nicht die „Differenz“, sondern bereits das „Gefühl der Differenz“ dient – nach Fredrickson – Rassisten als Motiv zur Machtausübung bzw. als Rechtfertigung, um „ethnorassisch Andere“ grausam oder ungerecht zu behandeln. Zur Konstruktion von „wir“ und „sie“ bedarf es keines realen Unterschiedes, es reicht bereits ein «gefühlter Unterschied»

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@Luca1871

Oder nach Memmi: "Rassismusdefinition nach Albert Memmi

Die in der Rassismusforschung aktuell am breitesten akzeptierte Definition stammt von dem französischen Soziologen Albert Memmi:

„Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen“

– Memmi, S. 103 u. 164[40][43][44][45]

Diese Definition ist nicht auf rassenbiologisch begründete Rassismen beschränkt, so stützt sich die „rassistische Anklage bald auf einen biologischen und bald auf einen kulturellen Unterschied. Einmal geht sie von der Biologie, dann wieder von der Kultur aus, um daran anschließend allgemeine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Persönlichkeit, des Lebens und der Gruppe des Beschuldigten zu ziehen.“ (Memmi, S. 165 f.).[40][46]

Sie enthält drei Elemente, die Memmi für wesentlich erachtet und denen auch in der aktuellen Rassismusforschung zentrale Bedeutung zukommt.[47] Memmi betont, dass keines dieser Elemente für sich allein schon den Rassismus ausmache, dieser entstehe erst durch die Verknüpfung"

Da kannst du zu den einzelnen Elementen noch weiterlesen.

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@Kleidchen2

Entschuldige mal, aber Fredricksons Definition stützt deine Behauptung in keinster Weise, sondern eher meine.

ohne dass es die Möglichkeit gäbe, die Unterschiede zu überbrücken.

Das heißt zum Beispiel, dass es nicht einfach sowas wie Religion ist, die man z.B. ablegen oder wechseln könnte. Das bezieht sich eindeutig auf biologische Merkmale.

auf der Grundlage von Differenzen, die sie für erblich und unveränderlich hält, eine andere Gruppe beherrscht

Gleiches hier. "Erblich" und "unveränderlich" weisen eindeutig auf biologische Eigenschaften hin, keinesfalls auf Religion!

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@Kleidchen2

Zu Memmi:

Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen“

Diese Definition allein ist so breit ausgelegt und gleichzeitig nichtsaussagend, dass nach ihr sogar Mobbing von z.B. dicken Menschen Rassismus wäre.

so stützt sich die „rassistische Anklage bald auf einen biologischen und bald auf einen kulturellen Unterschied

Religion ist nicht gleich Kultur. Sie ist meistens ein Teil der Kultur. Sachlich fundierte Religionskritik ist Ideologiekritik. Sie richtet sich nicht gegen Menschen bestimmter Ethnien oder Hautfarbe. Das hat mit Rassismus nichts zu tun.

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@Luca1871

Sehe ich anders. Zitat: "Wollten wir eine knappe Formulierung wagen, so könnten wir sagen, dass Rassismus vorliegt, wenn eine ethnische Gruppe oder ein historisches Kollektiv auf der Grundlage von Differenzen, ....."

Ethnie ist Kultur und dazu gehört Religion

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@Luca1871

Nach der Definition ist es Rassismus. Es geht einfach bei dieser Art des Rassismus einfach um das Verhalten, wie ich es anfangs angeführt habe. Es spielt keine Rolle, ob Menschen wegen ihrer Nasenform, ihres Glaubens oder ihrer Hautfarbe stigmatisiert werden. Sie werden entindividualisiert und abgegrenzt. Das ist ein Wesen des Rassismus.

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@Kleidchen2
so könnten wir sagen, dass Rassismus vorliegt, wen n eine ethnische  Gruppe oder ein historisches Kollektiv auf der Grundlage von Differenzen, .....

Na da hast du das Zitat ja im passenden Moment abgebrochen. Im nächsten Nebensatz wird die Definition doch an die Bedingung geknüpft, dass es eben "erbliche" und "unveränderliche" Differenzen sind. Ergo ist Religion allein davon ausgenommen.

Und wenn als Definition allein schon Entindividualisierung und Abgerenzung reichen würde, wäre wie schon gesagt jede Art Mobbing Rassismus. Wenn ich nun auf dem Schulhof Brillenträger mobbe, bin ich Rassist oder wie? Macht keinen Sinn!

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@Luca1871

Nein. Dazwischen steht ein "oder". Entweder die ethnische oder die erbliche Betrachtung. Die stehen nebeneinander!

Doch, wenn du beispielsweise behaupten würdest, dass alle Brillenräger Mundgeruch hätten, wäre das auch eine Art des Rassismus.

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@Kleidchen2
„Wollten wir eine knappe Formulierung wagen, so könnten wir sagen, dass Rassismus vorliegt, wenn eine ethnische Gruppe oder ein historisches Kollektiv auf der Grundlage von Differenzen, die sie für erblich und unveränderlich hält, eine andere Gruppe beherrscht, ausschließt oder zu eliminieren versucht.“

Das "oder" bezieht sich doch nur auf "ethnische Gruppe oder ein historisches Kollektiv". Die Charakteristika "erblich und unveränderlich" beziehen sich eindeutig auf die "Grundlage von Differenzen", die bei der Diskriminierung sowohl von ethnischen Gruppen, als auch dem historischen Kollektiv gelten. Der Satz sagt nicht "ethnisch oder erblich"!

Doch, wenn du beispielsweise behaupten würdest, dass alle Brillenräger Mundgeruch hätten, wäre das auch eine Art des Rassismus.

Mit dieser Aussage disqualifizierst du dich komplett. Ich breche an dieser Stelle die Diskussion von meiner Seite ab.

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@Luca1871

Der Sinn des,Satzes ist, dass Rassismus vorliegt, wenn eine Gruppe (ethnisch oder erblich definiert) eine andere Gruppe (ethnisch oder erblich definiert) zu dominieren versucht. Du interpretierst eine " und" hinein, das es da nicht gibt. Du kannst dir den kompletten Text ja mal durchlesen . Bei Wiki unter Rassismus.

Dein Anwurf der Disqualifikation trifft dich selber. Ich hätte dir mehr Abstraktionsfähigkeit zugetraut.

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das sagen alle. erst hitler wählen und dann so tun als sei man protest wähler.

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Komischerweise habe so einige Faschisten Probleme mit ihrer Muttersprache.

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Glaube mir, sooft wie ihr das erwähnt hat das jeder kapiert...mittlerweile wissen wir es alle, also könnt ihr es sein lassen.

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20% von was soll was sein? Du verwechselst da wohl ein paar Fakten.

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die Grüne

Ehrlich gesagt bin ich immer schockiert, wie schlecht informiert und wenig reflektiert AfD Wähler sind. Noch schlimmer ist das Gerede der Partei. Es ist wirklich schwer auszuhalten.

Mich nervt die ganze Politiklandschaft zwar auch und andere Parteien bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm aber ich habe noch Hoffnung, dass sie langsam raffen, dass unsere Gesellschaft in eine ganz eklige Richtung dreht.

Wir meiden Kontakt zu Menschen, die das Gedankengut der AfD teilen.

Die LINKE

Wenn es um soziale Gerechtigkeit, um ein gerechtes Steuersystem, um Frieden, um eine ökologische Zukunft, um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, um eine alterssichernde Rente, um kulturelle Vielfalt und Offenheit, um Inklusion, um eine existenzsichernde Arbeit und gegen jede Form von Rassismus, Neoliberalismus und Antisemitismus geht, dann bei allen kritischen Punkten, die "Linke".

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