Wer war hier gemeint?

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5 Antworten

Diese Unterscheidung gab es zu Lebzeiten Jesu noch nicht. Es gab -sowohl unter den Juden als auch unter den sog.  "Heiden" (Bezeichnung im NT für Anhänger polytheistischer Religionen zur Zeit Jesu und der Urkirche) - Leute, die Jesus zugehört haben und von denen welche, die das, was er gesagt hat, berücksichtigt haben und teils ihm sogar wortwörtlich nachgefolgt sind, also einfach mit ihm durch Galiläa gewandert sind. Aber "Christen" gab es damals noch nicht.

Und mit diesem Gleichnis ermahnt Jesus dazu, umzukehren und Frucht zu bringen. Und das ist bei Jesus vor allem das Leben nach dem Reich Gottes, wie er es in der Bergpredigt beschreibt.

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naaman 28.10.2016, 09:38

Wobei zu berücksichtigen ist, dass das Wort "Heide" im NT nicht zu finden/benutzt wird. Es solte aber später dazu dienen Christen, vom Rest der Menschheit zu unterscheiden. Obwohl das schon durch das Wort "Christ" geschehen war. Im Gegensatz zu "Heiden" kommt, das Wort "Christen" aber tatsächlich in der Bibel vor. Zugegeben erst nach Jesu Tod.

Die ersten Christen sollten Christi Eigenschaften und Lehren in ihrem Leben anwenden.

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seguiendo 28.10.2016, 15:50
@naaman

Doch Paulus benutzt es -zumindestens in den mir vorliegenden Übersetzungen (Einheitsübersetzung und Lutherübersetzung) in seinen Briefen mehrmals, v. A. wenn er über Heidenchristen und Judenchristen schreibt.

Allerdings weiß ich nicht, welche Bezeichnung da im Originaltext verwendet wird, das ist eigentlich eine spannende Frage. Weißt du das zufällig?

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seguiendo 28.10.2016, 16:01
@seguiendo

Ich hab noch vergessen:

Ich meinte, dass es die Unterscheidung zwischen Christen und Juden damals so noch nicht gab, was sich schon darin zeigt, dass es für Paulus "Judenchristen" gab. Und dieser Begriff nicht wertend verwendet wird, sondern einfach Christen, die die jüdischen Gesetze halten und Juden sind, bezeichnet.

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Im Bibelkommentar von Dr. John F. Walvoord findet sich zu Lukas 13,6-9: " Um das soeben Gesagte zu veranschaulichen, zeigte Jesus in einem Gleichnis, daß ein Leben, das keine Früchte bringt, dem Gericht verfällt. Ein Feigenbaum braucht in der Regel etwa drei Jahre, bis er die ersten Feigen trägt. Im Gleichnis befahl der Eigentümer des Baumes, als er auch nach drei Jahren noch keine Frucht an ihm fand, den Stamm zu fällen: "So hau ihn ab!" Doch sein Weingärtner bat ihn, noch ein weiteres Jahr zu warten. Das Gleichnis erzählt in Bildern, was mit der Aussage von Vers 1-5 gemeint ist: Wer nicht bereut, verfällt dem Gericht. Hier ging Jesus allerdings noch einen Schritt weiter und forderte zusätzlich zur Reue auch das Fruchtbringen (vgl. Mt 3,7-10;7,15-21; Lk 8,15). Im Leben eines Menschen, der behauptet, an den Messias zu glauben, muss es eine sichtbare Veränderung geben. Wenn diese Veränderung fehlt, wird er, wie der Feigenbaum, gerichtet."

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Damit war nicht, sondern IST wer gemeint.

Diejenigen, die die "Geburt durch den Geist" erfahren haben und ihr Wissen weitergeben sind die fruchtbaren Bäume, die die dei "2. Geburt" erlangt haben und ihre Erfahrung nicht teilen, sind die Bäume. die keine Früchte tragen.

Das kann man erst dann wirklich verstehen, wenn man durch diese "2. Geburt" Zugang zum "Höchsten Absoluten" bekommen hat; davor kann man bloß spekulieren.

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Sowohl als auch, die ersten Christen sind Juden, und wurden gerade erst zu Christen.

Es geht bei dem Gleichnis um Ergebnissse die zu erkennen sein sollten. Ein Christ, der keine Ergebnisse (Früchte) bringt, ist so nutzlos wie ein Baum, der keine Früchte bringt. Solch ein nutzloser Baum wurde deshalb umgehauen, um nicht auch noch Baumsteuer zahlen zu müssen.

Es bedeutet nicht, dass auch der Christ umgehauen werden sollte. Aber solange ein solcher Christ keine "Früchte" (Werke) hervorbringt ist es ein nutzloser Christ.

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alles, was an menschlichen taten keine frucht bringt: ist perlen vor die säue werfen

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