Wen wählt ihr beim nächsten mal?

Das Ergebnis basiert auf 103 Abstimmungen

afd 45%
grüne 28%
cdu 11%
spd 7%
csu 3%
fdp 2%

34 Antworten

Über 50% afd? Das ist etwas Anderes als ein Witz.

Die Zuverlässigkeit, die ernsthafte Umfrageinstitute von ihrer Umfrage zu erwarten hoffen dürfen, ist eng an die Beachtung einer ganzen Reihe von unabdingbaren Kriterien gekoppelt, sonst nehmen sich die Umfrager im Grunde selbst nicht ernst. Ich versuche, mal ein paar davon aufzulisten:

Eine genügend große Zahl an Befragten; in der BRD gelten 2.000 als ausreichende Menge. So weit, so gut. 

Selbstverständlich ist dabei aktiv sicherzustellen, dass darunter keiner doppelt befragt wird. 

Sicher zu stellen ist über die "große" Zahl der Befragten hinaus auch, dass sich unter ihnen nicht (zufällig oder nicht) 1.000 Zahnärzte befinden. Das ist gar nicht so einfach hinzukriegen, und es würde mich wundern, wenn schon jemand den finalen Trick gefunden hätte, mit dem sich das vermeiden lässt. Aber nehmen wir an, das ginge, zum Beispiel, indem jeder 10.000ste einer deutschen Einwohnerkartei befragt wird; damit dürfte die Zahnarztgefahr (beruhend auf dem Vertrauen auf den Zufall) weitgehend auszuschalten sein. Nehmen wir also an, die Befragung erwischt 2.000 reale Personen, die also tatsächlich die Bandbreite der Gesellschaft in einem Mikrokosmos widerspiegeln. Man könnte meinen, dass das, was nun herauskommt, repräsentativ sei, oder? 

Nun ruft einen also der Umfrager an, und man macht nicht mit. Dann hat der Umfrager über die 2.000 hinaus natürlich Ausweich-Ansprechpartner, nicht wahr, und die befragt er nacheinander durch, bis er einen findet, der Auskunft geben will. Wird die erste große Lücke dieser Art der Herstellung von Treffsicherheit erkennbar? Eben: Nur Leutedie an solchen Umfragen teilnehmennehmen an ihnen teil. Ähem. Leute wie Frau Sagnix fallen von vornherein aus. WIE gleicht der Umfrager diesen Umstand aus, wie bezieht er ihn in seine Berechnungen ein? Die Vermutung, dass er es überhaupt nicht tut, beschleicht einen doch unmittelbar, oder? 

Und nun ergibt es sich aber, dass an besagtem Tag ein Spaßvogel das Telefon bedient, und wir ahnen, was der für Auskünfte gibt ... Er könnte auch aus Scham falsch antworten. Noch ein Unsicherheitsfaktor, der quer zu dem vorigen liegt, und so ergibt sich eine Rechnung mit zwei großen Unbekannten ohne Bezug zueinander, was die Glaskugel herausfordert, nicht wahr?

Am Rande sei bemerkt, dass jeder Befragte bei solchen seriöseren Umfragen ein halbes Promille Anteil am Ergebnis hat. (Hier sind es meist mehrere Prozent. :)

Und dabei sind wir noch nicht mal bei den Fragestellungen angekommen. Enthält besagte Umfrage nun bedeutungsschwangere Fragen wie "Wer gewinnt die nächste Wahl" ohne ein, zwei ausgesucht kluge Gegenprobe-Fragen, kann man eine solche Umfrage von vornherein in die Tonne treten, wenn sie vorgibt, ein Bild vom tatsächlichen Wahlausgang zu geben; denn eine solche Umfrage gibt wieder, wie die Befragten glauben, dass eine Wahl ausgehen wird. Nun nimm an, du wählst die Linke, dann bist du doch vernünftigen Kopfes nicht der Meinung, dass sie die Wahl gewinnt, oder? Aaallerdings wird es genügend Befragte geben, die dazwischen in der Aufregung keinen Unterschied machen - wie filtert man die wieder heraus?

In USA gingen die Clinton-Trump-Umfragen vordergründig völlig in die Hose, weil die allerklügsten unter ihnen meinten, mit einer Durchschnittsberechnung aus ALLEN MÖGLICHEN Umfragen (querbeet) die richtige Voraussage herauslesen zu können, und damit sind sie voll in die Falle von Umfragen der Machart auf diesem Forum getappt. Man kann zwar einwenden, dass sie eigentlich gar nicht so falsch lagen; denn Clinton hätte tatsächlich mit 2 Mio Vorsprung gewonnen. Dann hätten die Umfragen aber die Tücken des Wahlsystems einbeziehen müssen. 

Nun ja ... das ist alles viel schwerer, als es wirkt.

All dies gilt für seriöse Umfragen.

Was hiesige Umfragen angeht, erstaunt ja nicht nur das vorprogrammierte Ergebnis - siehe oben - das auf der Vielzahl von abstimmenden Nicknamen beruht; Erstaunen macht vor allem die Anzahl an ernsthaften :) Versuchen, der jedes Mal ERDRÜCKENDEN :) Mehrheit einer Partei durch ECHTE Abstimmungsbekundungen zu begegnen. Ernst nehmen können sich diese gut willigen Teilnehmer nun auch nicht gerade ... oder warum bedienen sie serielles Getrolle?

41

Umso erstaunlicher die relativ genauen Umfragewerte bei der letzten Landtagswahl in Bayern.

Dennoch : das genaue Ergebnis ist erst das amtliche , am Tag nach der Wahl.

Solange wird man noch warten können.

0
9
@lifefree

Ich wage zu verstehen, dass du nicht die Umfragen dieses Forums meinst. :)

1
41
@LillyHafersee

Natürlich nicht, sondern die Umfragen der bekannten Umfrageinstitute.

0
54

Der sinn solcher "Umfragen ist einzig und allein die Publicity für diesen Haufen.

Einfach ignorieren.

3

Bis ich das nächste Mal zur Wahl darf, kann noch so einiges geschehen.

Die grosse Koalition funktioniert möglicherweise überhaupt nicht mehr, die Grünen liegen in den Umfragen an der Spitze und die AfD gibt es vielleicht gar nicht mehr.

Bis dahin gehe ich noch mal in mich und warte, wie sich die Lage entwickelt.

27

komm, wir gründen die PdH (= Partei der Hirnlosen); nur die wähler*innen mit einem iq von bis 90 dürfen wählen. alle anderen dürfen nur die wahl beaufsichtigen oder auszählen oder die hirnlosen zum wahllokal bringen usw.

0

Beim nächsten was denn? Bundestagswahl? Landtagswahl? Bürgerschaftswahl? Europawahl? Kommunalwahl?

Prognosen findest du im Internet. Was nützt es dir zu wissen, was Einzelne user von hier wählen würden? Wenn genug antworten, wird jede Partei genannt werden. Das wußtest du bereits vor der Fragestellung, die damit keinen Sinn ergibt.

Wen wählt ihr bei der nächsten Bundestagswahl?

...zur Frage

Nationalratswahlen in Österreich: Sollte es ein Mindestalter für das Amt des Bundeskanzlers geben?

Bei der diesjährigen Parlamentswahl in Österreich haben so einige Parteien ihre Kandidaten aufgestellt. Die Sozialdemokraten (SPÖ) schicken ihren aktuellen Kanzler (Christian Kern, 51) ins Gefecht. Die rechtspopulistische FPÖ schickt Heinz-Christian Strache (48). Die konservative Kraft (ÖVP) schickt dagegen den sehr jungen Sebastian Kurz los (er ist 31 Jahre alt).

Während die einen sagen, es brauche endlich mal frischen Wind und eine junge Regierung, führen die anderen fehlende Erfahrung und Naivität aufgrund des Alters ins Feld. Wie steht Ihr dazu?

Und unabhängig von den Parteien selbst: Sollte es ein Mindestalter für das Kanzleramt geben?

...zur Frage

Welche Partei wählen Polizisten?

gibt es da irgendwelche Statistiken ? mich würde mal interessieren, welche Partei am ehesten von Polizeibeamten gewählt wird ? was denkt ihr ?

...zur Frage

Welche Partei bei Neuwahlen?

Stellt euch vor, heute am 24.02.2018 wären die Neuwahlen. Welche Partei hätte heute eure Stimme bekommen?

...zur Frage

Wen wollt ihr warum wählen und wählt ihr per Brief oder direkt an der Urne?

Pünktlich zur Landtagswahl in Bayern gehtd er Wahl-O-Mat wieder online und unterstützt weniger politikinteressierte Bürger bei ihrer Entscheidungsfindung.

Wenn ihr noch nicht wisst, wen ihr wählen wollt, dann probiert ihn doch gleich einmal aus:

https://www.wahl-o-mat.de/bayern2018/

Anbei noch eine kleine Umfrage für jeden, der mitteilen will, warum er wen gewählt hat.

Diskussionen dazu werden geduldet, da die Frage sonst nicht den Richtlinien entspricht. Trotzdem möchte ich Anmerken, dass es mir hier nicht um richtig oder falsch geht, sondern darum, wie und warum wer wen wählt ;-)

Ich freue mich auf eure Antworten:

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?