Wen schützt Gott, wenn 2 Nationen des gleichen Glaubens Krieg gegeneinander führen?

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17 Antworten

Gott schützt (sofern es ihn gibt und er tatsächlich ein guter Gott ist)  keine besondere Nation in einem Krieg, sondern im höchsten Fall Menschen, deren Schicksal es nicht sein soll vorzeitig zu sterben. Wenn sich aber eine kriegsführende Macht auf Gott beruft, dann ist das im Grunde ein Frevel, da der christliche Gott den Frieden liebt. Man beabsichtigt damit guten, leichtgläubigen Menschen (die die Lügen ihrer Regierungen nicht durchschauen) weiszumachen, dass es Gottes Wille ist, wenn sie in Gottes  Namen in den Krieg ziehen.  Daher gibt es keinen gottgefälligen oder gerechten Krieg. Jeder Krieg ist ein Unrecht an den Menschen.


Er schützt natürlich den Sieger, trägt aber nie die Schuld für die Niederlage der Verlierer.

Es ist einfach. Alles Gute schreibt man einem Gott zu, aber das schlechte ist nicht seine Schuld, gehört zu seinem Plan, oder man lässt sich sonst eine Ausrede einfallen, zum Beispiel den Teufel, eine Prüfung oder den freien Willen. Durch diese Fehler kann man zu dem Fehlschluss kommen, es würde ein Gott existieren, der hilft und schützt.

Man darf nur nicht an das Problem mit der Theodizee denken, dann bleibt einem die Illusion eines helfenden Gottes erhalten.


Fantho 22.01.2017, 00:39

Wenn Du diese Sicht auf eine religiöse Gottheit beziehst, dann lasse ich Dir diese Naivität.

Jedoch, solltest Du diese Sicht betreffend Gott quasi 'generalisiert' halten, dann solltest Du diese Naivität alsbald ablegen, indem Du anfängst, darüber nachzudenken.

Es geht schon bei der ersten Aussage los: Gott schützt nicht den einen, und den anderen nicht; oder andersherum. Gott trägt auch keine Verantwortung für das eine und für das andere.

Diesem Dualismus ist Gott nicht unterworfen.

Die hier aufgeführten Fehler sind das Ergebnis eines nicht durchdachten Gedankenspiels, weil es zu sehr dualistisch geprägt ist.

Das 'Theodizeeproblem' beherbergt einen Fehler: In der fehlerhaften Prämisse einer Allwissenheit Gottes.

Gruß Fantho

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Giustolisi 22.01.2017, 00:56
@Fantho

Du hast offensichtlich nicht verstanden, dass ich hier den Fehlschlusss vieler Glaubiger präsentiert habe. Ich dachte, das wäre klar genug gewesen.
Ich habe lediglich präsentiert wie man durch Fehlschlüsse an der Existenz eines helfenden Gottes festhalten kann, obwohl dieser nicht existiert.

Gott trägt auch keine Verantwortung für das eine und für das andere.

Wenn sich deine Kinder gegenseitig umbringen und du dies verhindern kannst, siehst du also keine moralische Verpflichtung deinerseits, dies auch zu tun und siehst einfach nur zu wer gewinnt?
Du hängst die moralische Messlatte für deinen Gott wirklich gewaltig tief. Wir Menschen machen uns Gedanken um die Verantwortung für im Labor erzeugte Embryonen, die nur aus ein paar dutzend Zellen bestehen, sehen uns in der Verantwortung für Tiere, die wir vermehren und auch für die Wildtiere in unserem jeweiligen Herrschaftsbereich, dabei sind wir nicht allmächtig. Dein Gott dagegen soll trotz seiner Allmacht nicht einmal die Verantwortung für das laut dem Mythos von ihm erschaffene Leben übernehmen? Was für ein jämmerliches Würstchen dein Gott doch ist.

Diesem Dualismus ist Gott nicht unterworfen.

Hast du Belege für deine Behauptung?

Das 'Theodizeeproblem' beherbergt einen Fehler: In der fehlerhaften Prämisse einer Allwissenheit Gottes.

In den meisten Religionen glaubt man eben an allwissende Götter. Du vielleicht nicht, aber damit ist dein Gott noch lange nicht raus. Um Leid auf der erde zu finden muss man aber nicht allwissend sein, es reicht schon fern zu sehen. Nur ein vollkommen unwissender Gott, der wirklich nicht den blassesten Schimmer von den Vorgängen auf der Erde hat, könnte sich aus dem Theodizeeproblem heraus winden.

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Fantho 22.01.2017, 03:00
@Giustolisi

Wenn sich deine Kinder gegenseitig umbringen und du dies verhindern kannst, siehst du also keine moralische Verpflichtung deinerseits, dies auch zu tun und siehst einfach nur zu wer gewinnt?

Ein naiveren Verweis gibt es nicht mehr, als dieser hier...

Der Gedankenfehler Deiner liegt doch schon darin, nicht erkennen zu können, dass das Ergebnis der Handlungsweise jener Kinder in der fehlerhaften Erziehungsweise und falschem Vorleben der Erwachsenen mündet...

Wie konnte es soweit kommen, dass Kinder sich umbringen wollen? Hatten sie keine Orientierungshilfen und Lebensphilosophien, keine ethische Were und moralische Normen von den Erwachsenen mitbekommen?

Jede Seele hat doch göttliche 'Werte' und 'Normen' intus. Warum greift eine Seele bzw. der Mensch nicht darauf zu, sondern wendet sich den negativen Energien zu und lebt diese dann auf der menschlichen Ebene aus?

Das ist ihre eigene Entscheidung gewesen. Und aus diesem Grund bist Du hier auf Erden, um dies zu erkennen...

Dein Gott dagegen soll trotz seiner Allmacht nicht einmal die Verantwortung für das laut dem Mythos von ihm erschaffene Leben übernehmen?

Die 'Verantwortung' ist in der Erschaffung des Menschen zu erkennen, um somit das durch uns Seelen entstandene Chaos im Jenseits wieder Einhalt zu gebieten...

Der Lehrer hat die Aufgabe, dir etwas beizubringen; Du hast die Aufgabe, diese zu lernen. Der Lehrer ist nicht dafür verantwortlich zu machen, wenn Du nicht lernen willst...

Was für ein jämmerliches Würstchen dein Gott doch ist

Was für ein jämmerliches Würstchen doch derjenige ist, der keine Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen möchte und stattdessen anderen beschuldigt bzw. die Schuld für die eigene Misere zuschiebt...

Das zeigt auf, dass du einfach nicht begriffen hast, oder

nicht begreifen willst, weil vielleicht aus dem oben genannten Grund...

In den meisten Religionen glaubt man eben an allwissende Götter. Du vielleicht nicht, aber damit ist dein Gott noch lange nicht raus

Wie geschrieben: Muss ja nicht automatisch dann auch so korrekt sein. Du selbst versuchst ja mit Hilfe dieses philosophischen Gedankenspiels Gott zu widerlegen. Damit widerlegst Du aber nicht Gott, sondern die religiöse Interpretation eines Gottes, welche wiederum menschlicher Natur ist.

Zudem ist dies nicht 'mein' Gott, sondern eine Überzeugung vieler, vieler spiritueller Weisheitslehrer; in früherer wie auch heutiger Zeit...

Ein interessantes Werk ist zB von Aldous Huxley: 'philosophia perennis' - auch wenn ich mit dem fernöstlichen Religionen nichts zu tun habe...

Nur ein vollkommen unwissender Gott, der wirklich nicht den blassesten Schimmer von den Vorgängen auf der Erde hat, könnte sich aus dem Theodizeeproblem heraus winden.

Falsch! Zu wissen, was auf der Erde vor sich geht, hat jetzt nichts mit Allwissen zu tun. Du bringst hier diesen Begriff in einen völlig falschen Zusammenhang.

Allwissen bezieht sich auf die Voraussicht, zu welchem Ergebnis sich etwas entwickeln wird: Auf die Zukunftsvorhersage.

Und dies ist auch Gott nicht gegeben, sprich Gott weiß auch nicht im Voraus, wie und ob zB ein Mensch im nächsten Moment sich entscheiden wird. Gott weiß nicht im Voraus, wie sich etwas entwickeln wird. Gott kann zwar das Ergebnis eines Status quo im Voraus erkennen, aber nicht, ob dieser Status quo beibehalten, abgewandelt oder gar verändert wird...

und dabei schreibe ich jetzt nur vom Status quo einer menschlichen und damit auch einer seelischen Entwicklung...

Gott wird vielleicht wissen, dass eine Seele sich entwickeln werden wird, aber nicht, wann, wie, wie lange, wiederholend, stetig fortschreitend, rückfallend usw. usf.

Warum nicht? Weil hier der Freie Wille des Menschen bzw. der Seele zum Tragen kommt und keine direkte Manipulation und Beeinflussung seitens Gott gegeben ist...

Gott ist keinem Dualismus unterworfen. Es ist bei Gott aufgehoben, da bei Gott alles ist und in Harmonie, im Einklang sich befindet. Das ist das Höchste: Zu erkennen, dass im Guten das Schlechte, das Böse gegeben ist, und im Bösen, im Schlechten das Gute.

Das eine kann ohne das andere nicht sein. Die höchste Form der Emotion in der geistigen Welt ist die Güte, welche alle Emotionen neutrales macht und Yin/Yang...

Liebe und Güte zerstören nicht, sondern erschaffen; Gott ist das Leben(senergie) und erschafft und schöpft ständig weiter...

Wenn dies anders wäre, wäre alles nicht mehr gegeben und existent...

und es gäbe kein Leben mehr; aber dies ist nicht möglich, denn Leben(senergie) ist schon per definitionem unzerstörbar

Gruß Fantho

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Giustolisi 22.01.2017, 10:17
@Fantho

Der Gedankenfehler Deiner liegt doch schon darin, nicht erkennen zu können, dass das Ergebnis der Handlungsweise jener Kinder in der fehlerhaften Erziehungsweise und falschem Vorleben der Erwachsenen mündet...

Der biblische Gott liefert ja genau dieses Vorbild. Er befiehlt Massenmord und tötet auch selbst recht fleißig. Deswegen konnte er ja so oft als Rechtfertigung her halten. Ich kann aber auch ein anderes Beispiel wählen wie zwei Kinder die sich verprügeln. Würdest du zusehen oder einschreiten?

Wie konnte es soweit kommen, dass Kinder sich umbringen wollen? Hatten sie keine Orientierungshilfen und Lebensphilosophien, keine ethische Were und moralische Normen von den Erwachsenen mitbekommen?

Das ist unerheblich für die Fragestellung. Würdest du die geschilderte Situation sehen und könntest eingreifen, würdest du es tun, oder einfach zusehen?

Das ist ihre eigene Entscheidung gewesen.

Der freie Wille ist eine schlechte Ausrede, denn dann müsste man annehmen, dass sich dein Gott für das Böse entscheidet.
Ein Beispiel:

Ein Mörder mordet.
Es ist sein Wille zu morden.
Das Opfer will weiter leben.
Ob nun ein Gott das Verbrechen verhindern würde oder nicht, es würde immer etwas gegen den Willen einer der beiden Personen geschehen. Wird das Verbrechen nicht verhindert, kann der Mörder entsprechend seinem Willen handeln und morden, was gegen den Willen des Opfers geschieht. Würde das Verbrechen verhindert, könnte das Opfer entsprechend seinem Willen handeln und weiter leben, was aber gegen den Willen des Mörders geschähe.

Die Frage ist nun, warum für einen Gott der angeblich gut sein soll der Wille des Mörders schwerer wiegt?

Es gibt mehrere Auswege aus diesem Dilemma, keines davon beinhaltet aber die Existenz eines gütigen, allmächtigen Gottes.

Jede Seele hat doch göttliche 'Werte' und 'Normen' intus.

Kannst du diese Behauptung belegen? Immerhin wurde noch nicht einmal die Existenz einer Seele nachgewiesen.

Was für ein jämmerliches Würstchen doch derjenige ist, der keine Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen möchte und stattdessen anderen beschuldigt bzw. die Schuld für die eigene Misere zuschiebt...

Genau so ist es. Da ich nicht an einen gütigen Gott glaube, der Böses erkennen und verhindern könnte, bin ich davon überzeugt, dass die Menschen selbst für ihre Handlungen verantwortlich sind. Zum Widerspruch kommt es erst, wenn man einen solchen Gott annimmt.

Falsch! Zu wissen, was auf der Erde vor sich geht, hat jetzt nichts mit Allwissen zu tun. Du bringst hier diesen Begriff in einen völlig falschen Zusammenhang.

Allwissen bezieht sich auf die Voraussicht, zu welchem Ergebnis sich etwas entwickeln wird: Auf die Zukunftsvorhersage.

Allwissen bezieht sich wie das Wort schon andeutet darauf alles zu wissen. Dazu gehört alles was war, ist und sein wird. Du kannst den Begriff gerne googeln.

Und dies ist auch Gott nicht gegeben, sprich Gott weiß auch nicht im Voraus, wie und ob zB ein Mensch im nächsten Moment sich entscheiden wird. Gott weiß nicht im Voraus, wie sich etwas entwickeln wird. Gott kann zwar das Ergebnis eines Status quo im Voraus erkennen, aber nicht, ob dieser Status quo beibehalten, abgewandelt oder gar verändert wird...

Dann ist dein Gott von Allwissenheit aber weit entfernt. Macht nichts, er müsste ja nur in der Fernseher schauen oder Zeitung lesen, um von Leid auf der erde zu erfahren.

Warum nicht? Weil hier der Freie Wille des Menschen bzw. der Seele zum Tragen kommt und keine direkte Manipulation und Beeinflussung seitens Gott gegeben ist...

das ist eben der Widerspruch zwischen Allwissenheit und dem freien Willen.

Gott ist keinem Dualismus unterworfen. Es ist bei Gott aufgehoben, da bei Gott alles ist und in Harmonie, im Einklang sich befindet. Das ist das Höchste: Zu erkennen, dass im Guten das Schlechte, das Böse gegeben ist, und im Bösen, im Schlechten das Gute.

Ich bitte dich nochmals darum, diese Behauptung zu belegen. Weitere Behauptungen bringen uns da nicht weiter.

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Ohitekah 24.01.2017, 14:24

Manchmal beobachte ich gewisse Fußballer, eher südamerik. Herkunft, die sich vor einem wichtigen Fußball-Spiel bekreuzigen. Warum, dürfte wohl klar sein. Spielt hier ein Gott mit Fußball, damit die gegnerische Mannschaft hoffentlich verlieren möge? Würde ich am liebsten die vorgenannten, sich bekreuzigten Fußballer fragen. Davon abgesehen fällt mir gerade ein buddh. Spruch ein, der da lautet: "In jedem Gewinn steckt ein Verlust, und jedem Verlust ein Gewinn."

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Giustolisi 24.01.2017, 23:18
@Ohitekah

Es haben sich ja auch schon Fußballer im Interview nach dem Spiel bei ihrem Gott bedankt. Wenn dieser Gott aber etwas damit zu tun hat dass man gewinnt oder verliert, dann könnte man sich auch über ihn beschweren wenn man verloren hat. Das macht nur keiner, denn es würde die Illusion eines guten Gottes zerstören.

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Bei beschränkter Auffsaaungsgabe kaum verständlich: Gott dient den Gläubigen als Orientierung, aber er lässt den Menschen die Freiheit der eigenen Entscheidung.

Das Menschen einen Gott vorschieben, um ihre Differenzen auszufechten, ist frech und blödsinnig. Allenfals wäre er für Friedensgebete die richtige Adresse. Die helfen aber nur, wenn man erst einmal seibst Frieden schafft.

Ja aber warum überhaupt ein Gott?
Gäbe es keine Sünden, keine Verbrechen und Kriege, hätten wir den Himmel auf Erden.
Somit bräuchten wir auch das Paradies nicht woanders suchen.
So lange sind Götter sinnvoll um "im Einsatz", um wenisgtens ein paar gute Regeln durchzusetzen

Selbst die Gottlosen glauben an eine höhere Macht, aber gewissenlos und egoistisch zu leben ist dann doch viel bequemer. So wird diese Orientierungsgröße selbst zusammengebastelt.

DerBuddha 21.01.2017, 18:07

Selbst die Gottlosen glauben an eine höhere Macht, aber gewissenlos und egoistisch zu leben ist dann doch viel bequemer. So wird diese Orientierungsgröße selbst zusammengebastelt.

oh man, schalte bitte dein hirn an......!!!!!!

ICH bin ein "gottloser" und arbeite seit jahren in sozialen bereichen, helfe TÄGLICH menschen in allen situationen, gehe sogar krank auf arbeit, nur um nicht auszufallen, mache überstunden, alles für wenig kohle, aber mit dem guten gefühle, FÜR ANDERE DA ZU SEIN......!!!!!!!

also ein völliger widerspruch zu deinem engstirnigen denkweisen..........im übrigen gibt es VIELE atheistische hilfsprojekte, die NICHTS mit märchenfiguren zu tun haben, ABER TROTZDEM für menschen da sind und helfen..........!!!!

UND ICH glaube an KEINE höhere macht, WARUM AUCH?.............dieses aberglauben überlasse ich gerne euch...............*g*

mit einem hast du aber recht, ICH lebe freier, weil ich keine zeit, kein leben einem sinnlosen gebot oder einer märchenfigur unterordnen muss.....................*zwinkier*


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schmerberg 21.01.2017, 18:12
@DerBuddha

Schade, dass dich Gott mit so wenig Hirn ausgestattet hat. oder .... ach klar, wenn ein nicht existierender Gott dich damit nicht versorgt hat, kann man bei dir auch nichts abschalten. Also weiter mit hohlem Geschwätz!

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SturerEsel 21.01.2017, 19:09
@schmerberg

Ja, so ist das mit den Hardcore-Gläubigen.

Ich bin übrigens auch einer von den "Gottlosen". Jeden Tag versuche ich für meine Familie da zu sein - auch wenn es mir krankheitsbedingt sehr schwer fällt. Meine Kinder sind frei, sie denken frei, sie leben frei.

Mit 14 habe ich sie gefragt, ob sie getauft werden wollen, habe die Pastorin dazu eingeladen, ihnen die freie Wahl gelassen.

Sie haben dankend abgelehnt.

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Fantho 22.01.2017, 01:51
@SturerEsel

Mit 14 habe ich sie gefragt, ob sie getauft werden wollen, habe die Pastorin dazu eingeladen, ihnen die freie Wahl gelassen.
Sie haben dankend abgelehnt.

Kein Wunder: Nach 14jährigem vorleben Deiner Geisteshaltung...

Nicht anders (und besser) als bei jenen, die ihre Kinder nach einem Glauben aufziehen und denen Du aber 'Oktroyierung' vorhältst...

Bei meiner Tochter dasselbe 'Spiel': Keine Firmung, keine Konfession, und dennoch ist sie gottgläubig, weil

sie sich dafür entschieden hat.

So what?

Jeden Tag versuche ich für meine Familie da zu sein

Und? Gottgläubige tun das nicht?

Gruß Fantho

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schmerberg 21.01.2017, 18:08

Pardon, paar Fehler kann ich jetzt schlecht korrigieren. In der Eile habe ich etwas geschlampert.

Auffassungsgabe, sinnvoll ohne um u.v.a.m

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Wenn zwei Nationen sich gegenseitig bekriegen, reklamiert natürlich jede Seite ihren Schutzgott für sich. Stelle Dir einmal vor, da würde jede Seite ihren Schutzgott (ggfs. auch Schutzheiligen) der Gegenseite anvertrauen!

Gott ließ vor unserer Zeitrechnung Kriege führen, z. B. um die entarteten Kanaanitern auszurotten, die ihre eigenen Kinder bestialisch töteten (3. Mose 18:1, 24-28; 5. Mose 20:16-18). 

Menschen, die bereit waren, sich zu ändern, wurden verschont (Josua 6:25; 9:3-27).

Wenn sich in der vorchristlichen Ära Menschen grausam oder abartig verhielten, war Krieg für Gott eine legitime Methode, um dagegen vorzugehen. Aber wer wann kämpfen sollte, das entschieden nicht Menschen, sondern Gott.

Die Ziele, die Gott damals verfolgte, sind längst erreicht. 

Gott sagte vorher, seine Diener würden eines Tages „ ... ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden“ und „den Krieg nicht mehr lernen“ (Jesaja 2:2-4). 

Das erfüllte sich in der Religion, die Jesus gründete. Sie war gewaltlos:

"Da sagte Jesus zu ihm: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen."" (Mat. 26:52)

Die Kriege danach bis heute sind nicht unter Gottes Leitung oder auf seine Anweisung hin geführt.

„Eine sorgfältige Nachprüfung all der erhältlichen Angaben [zeigt], dass kein Christ vor der Zeit des Mark Aurel [121 bis 180 u. Z.] Soldat wurde und dass kein Soldat, der ein Christ wurde, im Heeresdienst blieb“ (The Rise of Christianity).

„Das Benehmen der [frühen] Christen unterschied sich sehr von dem der Römer. . . . Da Christus den Frieden predigte, lehnten sie es ab, Soldaten zu werden“ (Our World Through the Ages).

Kriege heute sind gegen christliche Grundsätze und haben nicht Gottes Segen.

Auslöser für diese Konflikte ist nicht Gott, sondern "der Herrscher der Welt", der auch als Satan bekannt ist (Joh. 14:30).

Satan sorgt dafür, dass die Menschen „für keine Übereinkunft zugänglich, . . . brutal, ohne Liebe zum Guten, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen vor Stolz“ sein würden (2. Timotheus 3:3, 4; Offenbarung 12:12). 

Nach den prophetischen Worten Jesu sollte der Abschluss des gegenwärtigen Systems der Dinge durch „Kriege und Kriegsberichte“ gekennzeichnet sein (Markus 13:7, 8). 

Christen dürfen darauf vertrauen, dass Gott für Frieden sorgen wird, weil er es versprochen hat:

"Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er; Die Wagen verbrennt er im Feuer." (Psalm 46:9; siehe auch Offb. 21:3, 4)

Da es keinen Gott gibt, schützt er gar niemanden.

Ohitekah 21.01.2017, 14:00

gut möglich

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Andrastor 21.01.2017, 14:04
@Ohitekah

Nicht nur gut möglich, Tatsache. Der abrahamitische Gott hat dieselbe, wenn nicht sogar geringere Glaubwürdigkeit als die Götter der antiken polytheistischen Glaubensrichtungen.

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Wäre ein persönlicher Gott, wie man ihn in Religionen beschreibt, da, würde er den Krieg verhindern.

Fantho 22.01.2017, 01:12

Weshalb?

Die biblische Interpretation eines Gottes schlägt sich doch in einem Dualismus nieder; ganz der menschlichen Vorstellung von Bestrafung und Belohnung in einer Person...

...wie eben jene Wesen, welche diese Machtausübung ebenso besaßen, nur eben auf der irdischen Ebene: Priesterkasten und Adelstand...

Gruß Fantho

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Die Nation die besser betet wird beschützt und der Soldat der am meisten Menschenopfer bringt wird unsterblich

Ohitekah 21.01.2017, 11:45

"besser beten" ...hast du vielleicht eine bessere Idee?

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Ohitekah 21.01.2017, 11:55
@UnitatoIsLife

Das schafft normalerweise kein Gläubiger. Du musst ihm schon eine handfeste Anleitung dazu geben, wenn das überhaupt reicht. Sage dem Papst, er soll aufhören zu glauben. Meinst du, er antwwortet "Alles klar, kein Problem"?

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UnitatoIsLife 21.01.2017, 12:00
@Ohitekah

Bevor der Papst gewissenhaft an einen Gott glaubt, trete ich freiwillig der Kirche bei....

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UnitatoIsLife 21.01.2017, 12:24
@Ohitekah

Ne, ich stehe irgendwie eher auf ein Leben nach meinen Vorstellungen und Vorsätzen und lass mir nicht gerne irgendwas von einem Märchenbuch vorschreiben.

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Ohitekah 21.01.2017, 13:52
@UnitatoIsLife

auch märchenbücher können anregen und motivieren. und unsere vorsätze begrenzen uns.

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damit hat gott gar nichts zu tun, da seine schöpfung ein selbstläufer ist

Gott  ergreift keine Partei , sondern er ist bei jedem Einzelnen , der sich an ihn wendet und ihm sein ganzes Leben anvertraut . Der wird von Gott durch schwere Zeiten geführt . 

Es geht nie um Sieg über andere . 

beten hat nur den sinn, lebenshilfe zu sein, denn:

Jes 55,8-9
---8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,
---9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Kein Gott, Kein Schutz.

Der wird sowieso nur angerufen, um das bekehrte Volk zur Schlachtbank zu treiben, im Sinne der Mächtigen.

es gibt eine sehr interessante antwort auf deine frage:

es gibt KEINE märchenfiguren..............DASS beweist die komplette geschichte der religionen selbst und deshalb ist die frage damit auch schon beantwortet..........:)

Ohitekah 21.01.2017, 18:57

den wolf gibt es aber, den bösen nur nicht. und hexen gibt es

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DerBuddha 23.01.2017, 17:10
@Ohitekah

hexen sind nur ein wort für menschen von damals, die sich der naturkunde und der verwendung von allen möglichen naturheilkräutern verschrieben haben.............. echte hexen sind genauso ein mythos wie harry potter.............:)

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Nachdem du dich das gefragt hast liegt die Antwort ja eigentlich auf der Hand, oder? Es nützt nichts zu beten, egal ob um Frieden oder den Endsieg. Es gibt halt keinen Gott.

Ohitekah 21.01.2017, 11:48

Soldaten beteten aber oder feierten sogar an der Front Weihnachten - zu beiden Seiten! Waren die irrsinnig?

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stertz 21.01.2017, 11:50
@Ohitekah

Nicht irrsinnig, sondern eher verzweifelt. Da neigt der Mensch dann zum frömmeln.

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Fantho 22.01.2017, 01:27

Kennst Du die anerkannte wissenschaftliche Studie, publiziert durch das Journal of Offender Rehabilitation, 36, 2003, 1-4, S. 283-302, bei der innerhalb von zwei Jahren etwa 7000 Menschen dreimal in Gruppen sich zusammenfanden und während dieser drei Sitzungen ihnen gelang, die Terroraktivität weltweit um phänomenale 72 Prozent zu senken?

Oder bei der im Sommer 1993 zwei Monate lang zunächst 800 und später 4000 Menschen zusammenkamen, um zu meditieren, während dabei im selben Zeitraum die Quote an Gewaltverbrechen in Washington, D.C., um 23,6 Prozent sank . obwohl sie zu7vor gestiegen war? Sobald sie aufhörten, sich zum gemeinsamen Meditieren zu treffen, zog die Quote erneut an. (Social Indicators Research, 1999, 47:143-201)

Stilles Gebet und Meditation sind nicht unähnlich in ihrer Wirkungsweise, es kommt auf die Fokussierung, Intensität und Emotionalität an...

Gruß Fantho

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Märchenfiguren schützen niemanden. Man könnte ebenso zu Schneewittchen beten.

Aber es gab dunkle Tage in Deutschland, wo Pfarrer und Pastoren die Waffen segneten. Geholfen hat es auch nicht.

Ohitekah 21.01.2017, 12:05

Die heutigen Pfarrer und Pastoren sind auch nicht viel besser. Oder beten sie zu Gott, er möge dafür sorgen, dass keine Waffen und Panzer mehr produziert bzw.gebaut werden? Es wird stillschweigend hingenommen. Damit macht man sich aber mitschuldig - auch die Bürger dieser Welt

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SturerEsel 21.01.2017, 12:08
@Ohitekah

Warum sollten sie? Im tiefsten Inneren wissen sie genau, dass es ihren Gott nicht kümmert.

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Seit wann "tut" Gott denn etwas?? Gott "tut" erst etwas, wenn du tot bist. Auf Erden ist jeder seines Glückes Schmied.

Ohitekah 21.01.2017, 11:43

das musst du die betenden fragen, und nicht mich

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Gott ist ein Schweizer -

und hält sich ´raus !

CH !

Ohitekah 21.01.2017, 17:24

die schweiz ist ja auch das schönste land der welt

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Fantho 22.01.2017, 01:55
@Ohitekah

Über Geschmacksfragen lässt sich nicht streiten...

Gruß Fantho

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