wen liebt gott? auch die bösen menschen?

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Lieber Thilo87,

bitte beachte, dass gutefrage.net eine Ratgeberplattform ist auf der praktische Tipps und Erfahrungen ausgetauscht werden. Aus diesem Grund passen solche religiösen Fragen nicht auf diese Plattform. Bitte berücksichtige dies bei Deinen nächsten Fragen.

Lieben Gruß

Christian vom gutefrage.net-Support

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In Hesekiel 33:11 steht: "Doch ich, der Herr, schwöre, so wahr ich lebe: Ich habe keine Freude daran, dass der Gottlose sterben muss. Nein, ich freue mich, wenn er von seinen falschen Wegen umkehrt und am Leben bleibt." Gott bedauert also auch den Tod der Bösen. Da der Mensch einen freien Willen hat, liegt die Entscheidung einzig und allein bei ihm, ob er Gott dienen möchte (also gemäß seinem Willen leben möchte) oder nicht. Er lässt uns Menschen sogar die Wahl.

"...oder bestraft er die bösen... was ja ein widerspruch wär, weil er hat die bösen menschen ja auch erschaffen."

So ist es. Er bestraft sie, wenn sie WEITERHIN böses tun wollen, obwohl Gott ihnen die Umkehr und damit Vergebung angeboten hatte. Man beachte, was Jesus der Ehebrecherin in Johannes 8,11 sagte, die zuvor fast gesteinigt worden wäre: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!"

Er vergab ihr, weil er erkannte, daß sie ihre Sünden bereute. So war es auch bei dem, der zuvor 38 Jahre schwer krank war und von Jesus geheilt wurde. Zu diesem sagte er später, als er ihn wieder im Tempel traf: »Hör zu! Du bist jetzt gesund. Tu nichts Unrechtes mehr, sonst wird es dir noch schlimmer ergehen.« (Johannes 5,14) Wir haben die Wahl. Aber mit der Entscheidung auch die Verantwortung. Gott freut sich, wenn einer umkehrt und am Leben bleibt. Umkehr bedeutet: Sein bisheriges Leben zu bereuen, seine Schuld zu erkennen, Gott um Vergebung zu bitten, ein neues Leben zu beginnen. Dies ist auch die Bedeutung von "Buße". "Am Leben bleibt" ist auf das ewige Leben bezogen. Wer es nicht tut, wird niemals das ewige Leben erhalten, sondern vor Gottes Strafgericht gestellt. Das ist eindeutige Aussage von Jesus (Johannes 3,36). Solch einer ist auch nicht der Freund (oder Bruder oder Schwester) von Jesus (Johannes 15,14). Oft wird es anders erzählt, als sei es bei Gott egal, was man tut. Doch Gott ist nicht nur liebevoll, er ist auch gerecht. Das Evangelium von Jesus Christus lautet: "Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe." (Matthäus 4,17; Markus 1,15 etc.)

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@wahrheitsfreund

Bis auf den ersten Teil hast Du Recht. Gott erschuf den Menschen vollkommen. (1:Mose 1:27) In seinem Bilde. Da Gott vollkommen ist, war es das erste Menschenpaar auch. Er selbst sagt zum Schluß:" ..und siehe, es war sehr gut."

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@wellihamster

@wellihamster: Du hast Recht! Als ich schrieb "So ist es" habe ich mich nur auf die Aussage bezogen, daß Gott die Menschen bestraft die Böses/Ungerechtes tun. Später sah ich es, aber es lässt sich ja nicht mehr korrigieren. Ich habe noch eine Antwort geschrieben. Dort steht es richtig. Es ist kein Widerspruch, die Menschen haben sich für das Böse selbst entschieden. Sie tragen deshalb aber auch Verantwortung und Konsequenz, wenn sie dabei bleiben.

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@wahrheitsfreund

"So war es auch bei dem, der zuvor 38 Jahre schwer krank war und von Jesus geheilt wurde. Zu diesem sagte er später, als er ihn wieder im Tempel traf: »Hör zu! Du bist jetzt gesund. Tu nichts Unrechtes mehr, sonst wird es dir noch schlimmer ergehen.«"

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Bedeutet das jetzt, das krank sein eine Sünde ist, oder das Krankheiten eine Strafe Gotes sind?

Ich dachte nämlich immer, dass Krankheiten durch z.B. Viren oder Bakterien ausgelöst werden...?

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"Da der Mensch einen freien Willen hat, liegt die Entscheidung einzig und allein bei ihm, ob er Gott dienen möchte (also gemäß seinem Willen leben möchte) oder nicht. Er lässt uns Menschen sogar die Wahl."

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Soweit verstanden. Was ist allerdings mit Menschen, die in einer anderen Kultur aufwachsen, z.B. in der Türkei und demnach dem Islam angehören.

Was für eine Wahl hat ein türkischer Junge, der bisher nichts vom Christentum gehört hat und Allah anbetet wie es seine Eltern praktizieren?

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@Qualia

Ab einer geistigen Reife hat jeder Mensch eine Eigenverantwortung zu prüfen, ob die Religion seiner Eltern richtig ist oder nicht. Hier ein Bibeltext, der nicht nur für Christen gilt. Denn auch in der Christenheit gibt es unterschiedliche Glaubensansichten. 1.Johannes 4:1-6 :"Liebe Freunde, glaubt nicht jedem, der behauptet, seine Botschaft sei ihm von Gottes Geist eingegeben, sondern prüft, ob das, was er sagt, wirklich von Gott kommt. Denn in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Lügenpropheten ihre falschen Lehren. 2 An Folgendem könnt ihr erkennen, ob jemand sich zu Recht auf Gottes Geist beruft2: Wer sich zu Jesus Christus als zu dem bekennt, der ein Mensch von Fleisch und Blut geworden ist, hat den Geist, der von Gott kommt. 3 Wer sich nicht zu Jesus bekennt, hat nicht den Geist, der von Gott kommt. Aus ihm spricht vielmehr3 der Geist des Antichrists. Ihr habt ja gehört, dass dieser ´Lügengeist` in die Welt kommen wird, und inzwischen ist er bereits da. 5 Die falschen Propheten stammen von der Welt; deshalb hat auch das, was sie lehren, seinen Ursprung in dieser Welt und wird von der Welt mit Zustimmung aufgenommen. 6 Wir hingegen stammen von Gott, und wer Gott kennt, hört auf uns, während der, der nicht von Gott stammt, nicht auf uns hört. Daran können wir erkennen, ob wir es mit dem Geist der Wahrheit zu tun haben oder mit dem Geist des Irrtums und der Lüge. " (Neue Genfer Übersetzung)

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@wellihamster

Hältst du diesen Text tatsächlich für ein überzeugendes Argument? Das kann ich kaum glauben.

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Der Text beginnt damit, dass man nicht jedem glauben soll. Vollste Zustimmung.

Dann wird eine wichtige Einschränkung gemacht: "prüft, ob das, was er sagt, wirklich von Gott kommt."

Ich warte also gespannt auf die Möglichkeit der Überprüfung, mit der man sich sicher sein kann. Und da folgt es auch direkt:

"Wer sich zu Jesus Christus als zu dem bekennt, der ein Mensch von Fleisch und Blut geworden ist, hat den Geist, der von Gott kommt. 3 Wer sich nicht zu Jesus bekennt, hat nicht den Geist, der von Gott kommt. Aus ihm spricht vielmehr3 der Geist des Antichrists"

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Wenn du das wirklich ernst meinst, dann scheinst du noch nicht bei der geistigen Reife - wie du es selbst nennst - angekommen zu sein, bei der man anfängt, die Religion seiner Eltern, seiner Kultur zu prüfen.

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Erkennst du nicht wie unlogisch das ist?

Religion A sagt, man solle gut prüfen, wem man glaubt, man erkenne es daran, dass diese Personen oder Gruppen sich auch Prophet a beziehen.

Religion B sagt, man solle gut prüfen, wem man glaubt, man erkenne es daran, dass diese Personen oder Gruppen sich auch Prophet b beziehen.

Religion C sagt, man solle gut prüfen, wem man glaubt, man erkenne es daran, dass diese Personen oder Gruppen sich auch Prophet c beziehen.

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@wellihamster

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Erkennst du eventuell welches kleine Problem entsteht?

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Natürlich behauptet jede Religion, sie sei die richtige und die anderen würden lügen, alles andere wäre ja auch kontraproduktiv.

Diesen Text herzunehmen und zu glauben, dass sich davon ein Moslem, der sein Leben lang die Lehren des Korans gehört hat, überzeugen ließe...das ist wirklich schwachsinnig. Oder würdest du dich von diesem Argument einer beliebigen Religion überzeugen lassen?

Natürlich steht im Koran etwas ähnliches, selbstverständlich angepasst an den Islam.

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Was denkst du? Warum wechseln so wenige Menschen die Religion? Warum bleiben die meisten Menschen bei der Relgion in deren Kultur sie aufgewachsen sind?

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Die Antwort liegt wahrlich auf der Hand:

Jede Religion beansprucht das Monopol der einzigen erlösenden Wahrheit für sich.

Sie benutzen alle die gleiche Strategie der Bestrafung oder Nicht-Belohnung, sobald man ihr den Rücken kehrt. Also macht das auch kaum einer.

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Warum lässt Gott also deiner Meinung nach diese Chancenungleichheit zu? Mag er vielleicht die muslimischen Kinder nicht?

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@Qualia

Du bleib bei deinem Koran, ich bleib bei der Bibel. Du bleibst nicht sachlich. Meinst, weil ich einen Bibeltext zitiere und ihn vertrete, sei ich schwachsinnig. Auf so einer Basis brauchen wir uns nicht weiterzuunterhalten. Brauchst nicht mehr zu schreiben, ich antworte nicht mehr.

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@wellihamster

Dass du denkst, ich würde nach dem Koran leben, ziegt, dass du meine Kommentare nicht verstanden hast.

Ich lebe nicht nach dem Koran. Auch nicht nach der Bibel.

Ich richte mich nach dem, was aus dem Menschen kommt.

Mit dem Koranbeispiel zeige ich lediglich auf, wo das generelle Problem der vielen Religionen liegt.

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Wo bleibe ich nicht sachlich? Das ist ein Vorwurf, bei dem ich dir sehr dankbar wäre, wenn du ihn mir vor Augen führst. Ich werde nämlich das Gefühl nicht los, dass du eine Antwort verweigerst, nicht weil ich unsachlich bin, sondern weil du keine Antwort weißt.

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@Qualia

Habe geahnt, dass Du es nicht lassen kannst und mir unterstellst, dass ich keine Antwort wüsste. Eine Herausforderung, um mich zu reizen. Das bin ich bereits von meinen Kindern gewohnt. Nenne ich pupertäre Phase. Geh mit deiner Frage ins Forum. Vielleicht triffst Du mich da mal an. Da können wir gerne diskutieren. Gab schon andere user, die die Antwort eines users dazu benutzten eine Diskussion anzufangen. Nervig! (oder stelle eine Frage für alle user, evtl. seh ich sie und Du kriegst eine Antwort)

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@wellihamster

Hallo Hamster!

Nein, das war nicht um dich zu reizen. Ich kann es nicht gut leiden, wenn jemand Behauptungen in den Raum stellt, die weder Hand noch Fuß haben und die dann auf Nachfragen keine Antworten geben.

Ich bin ein fragender Mensch. Ich habe eine einfache Frage dazu gestellt, was du als Tatsache in den Raum gestellt hast. Nämlich, dass Gott uns den freien Willen gab und wir somit frei sind uns für oder gegen ihn zu entscheiden.

Diese Behauptung kann ich nicht unterstützen und ich habe dir meine Zweifel daran offen dargelegt. Du bist offensichtlich nicht in der Lage weiter darauf einzugehen.

Dazu eine neue Frage zu stellen ist nicht nötig. Das kann man doch hier an Ort und stelle klären, denn es ist auch für die gestellte Frage von Bedeutung. Denn wer sind eigentlich diese bösen Menschen?

Willst du mir aus dem Weg gehen mit deinem "vielleicht triffst du mich da mal" und "evtl. seh ich sie und du kriegst eine Antwort"? Ich denke schon.

Das gehört auch zu der Frage. :-) Ich nutze diese Antwort gewiss nicht aus, ich mag nur deine Behauptungen, die völlig aus der Luft gegriffen sind, hier nicht so stehen lassen, das ist alles.

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Und den Vergleich mit deinen Kindern nehme ich dankend an, macht mich das doch auf einen Schlag viele Jahre jünger.

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Danke also. Und überlegs dir nochmal. Jetzt grad läufst du davon vor meinen Fragen, das kann hier jeder sehen. :-)

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@Qualia

O.K. Da meine Überzeugung ist, dass die Bibel das Wort Gottes ist und die Grundlage für den Glauben eines jeden Christen ist, gebe ich Dir zwei Bibeltexte an die Hand, die selbstredend sind. Der Mensch hat einen freien Willen. 5.Mose 11:26-28 "Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor: den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, gehorcht, die ich euch heute gebiete, und den Fluch, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorcht und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, um andern Göttern nachzulaufen, die ihr nicht kennt."

Der zweite Text zeigt ebenso sehr deutlich, dass Gott stets den Menschen die freie Wahl lässt. 5.Mose 30:19,20:"Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse, indem ich dir heute gebiete, den HERRN, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu gehen und seine Gebote, seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen zu bewahren, damit du lebst und zahlreich wirst und der HERR, dein Gott, dich segnet in dem Land, wohin du kommst, um es in Besitz zu nehmen. Wenn aber dein Herz sich abwendet und du nicht gehorchst und du dich verführen lässt und dich vor andern Göttern niederwirfst und ihnen dienst, dann kündige ich euch heute an, dass ihr ganz gewiss umkommen werdet. Ihr werdet eure Tage nicht verlängern in dem Land, in das du über den Jordan ziehst, um hineinzukommen, es in Besitz zu nehmen. Ich rufe heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch auf: Das Leben und den Tod habe ich dir vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst! Denn das ist dein Leben und die Dauer deiner Tage, dass du in dem Land wohnst, das der HERR deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, ihnen zu geben."

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@wellihamster

So. Schön. Oder auch nicht.

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Puuuuh. Du hast nicht wirklich verstanden, was ich hier überhaupt deutlich machen möchte oder?

Es geht darum, dass man nie wissen kann, dass man an den richtigen Gott glaubt.

Du hast jetzt wunderschön zitiert, was die Bibel sagt. Sie sagt: "Glaube an den Gott der Christen, folge Jesus und du wirst errettet. Sobald du andere Götter anbetest hast du Pech gehabt und das ewige Leben ist nicht deins."

Korrigiere mich, wenn ich da falsch liege.

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Allerdings beantwortet das ja nicht die Frage, die ich habe. Du unterstützt sie gar noch. Du kannst die Bibel nicht mit sich selbst begründen.

Nochmal:

Jede der monotheistischen Religion beansprucht dieses Monopol für sich.

Jede dieser Religionen schreibt ähnliche Dinge vor.

Meinst du, du wärest Christ, wenn deine Eltern Araber und Muslime wären? Es geht hier nicht um die Wahlmöglichkeiten, die der nette Gott gibt. Denn wäre es so, dann hättest du vielleicht 90% auf Erlösung bei der Geburt bekommen. Und der kleine muslimische Junge bekommt 1%. Dass das nicht wirklich fair ist, siehst du auch oder? Wo liegt also die Wahlmöglichkeit und warum sind die Chancen so unterschiedlich verteilt? Du kannst ja kaum behaupten, dass die Chancen gleich wären, oder tust du das?

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Es bringt also nichts, wenn du Bibelzitate heraus kramst. Du musst mich nicht überzeugen von der Bibel, die kenne ich und ich lehne ab, was darin steht. Ich finde zwar da steht eine Menge gutes darin, dieser alleinige Wahrheitsanspruch der Religionen jedoch macht die ganze teilweise gute Sache zunichte.

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Was ich verstehen möchte ist die Sicherheit mit der Christen verkünden, ihr Gott sei der richtige und die Moslems ihr Allah sei der richtige und so weiter.

Das verstehe ich nicht und halte es für kein Phänomen, dem großes Nachdenken vorausging als vielmehr kindliche Indoktrination.

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Leider!

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@Qualia

Ich habe Dir eine Antwort geliefert, ob Gott dem Menschen einen freien Willen gegeben hat. Du diskutierst gerne und bist mit Antworten, die sich auf die Bibel stützen, nicht zufrieden. (habe mir dein Profil und deine Antworten angesehen) Ich soll keine Bibelzitate rauskramen? Nun gut, dann lass ich es. Zudem scheinst Du irgendwas mit Zeugen Jehovas zu tun zu haben. Bist Du mal einer gewesen? Wenn ja, ist es mir egal.

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@wellihamster

Zeugen Jehovas?

Danke! :-D

Du hast mir soeben den Abend versüßt, wie kommst du auf solche Absurditäten?

Ich habe nichts mit den Zeugen Jehovas zu tun und war auch nie einer. Aber wie kommst du von meinem Profil auf die Zeugen? :-)

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"Ich habe Dir eine Antwort geliefert, ob Gott dem Menschen einen freien Willen gegeben hat."

Ja, eine tolle Antwort. Nur habe ich das nicht gefragt. :-)

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Auf meine Fragen hast du nicht geantwortet.

Stichworte:

Wahrheitsanspruch der einzelnen Religionen

Chancengleichheit auf das ewige Leben jedes Induviduums

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@Qualia

Ich habe mir eben die Mühe gemacht und deine Diskussionen mit den anderen usern durchgelesen. Egal welche Art von Antwort man Dir gibt, Du scheinst mit Nichts zufrieden zu sein. Erhebst Dich über andere indem Du ihnen unterstellst nicht die Antworten zu kennen, geschweigedenn Fragen zu verstehen. Sie sind naiv in deinen Augen. Meiner Meinung nach erwartest Du die Antworten, die Dir gefallen. Andere werden nicht zugalassen. Deine zusätzlichen Kommentare wie "Puh" oder "Traurig" oder ähnliche zeigen mir, dass Du es sehr wohl darauf anlegst andere zu provozieren und sie als leicht dümmlich hinzustellen. Du bezeichnest Dich selbst als ein fragender Mensch. Kann sein- aber deine Ironie und Abwertung der Antworten der user zeigen mir, dass eine normale Unterhaltung mit dir nicht möglich ist, zumindest nicht was das Thema Religion betrifft. Ich bin auch jemand, der gerne mal was hinterfragt. Ich habe hier auf gf eine muslimische Freundin. Wenn ich Fragen an sie habe, bekomme ich prima Antworten. Dabei belass ich es aber auch und gebe mich mit ihrer Antwort zufrieden.Mir würde es aber nicht in den Sinn kommen ständig an ihren Antworten herumzumäkeln, das nochmals zu zitieren und auseinanderzupflücken. Das ist keine Art. Von daher wirst Du auf deine zukünftigen Kommentare oder Fragen keine Antworten mehr bekommen. Bibel soll ich eh stecken lassen und meine persönlichen Gedanken werden eh durchleuchtet und als naiv betrachtet. Also, vielleicht findest Du ja einen anderen user, der sich mit Dir auseinandersetzt. Von mir aus kannst Du mir weiterhin unterstellen keine Antworten zu kennen oder Dir auszuweichen. Es wird sich für mich dann aber mein gewonnener Eindruck von Dir um so mehr bestätigen. Also, man hört bestimmt voneinander.

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@Qualia

Hier noch die Bibeltexte, auch wenn Du meinst ich soll sie steckenlassen:

Apg.10:34,35:" Da begann Petrus zu sprechen: "Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt."

Römer 2:11-15 "Aber jedem, der Gutes tut, wird Gott seine Herrlichkeit, Ehre und Frieden schenken, zuerst den Juden, dann auch allen anderen. Denn vor Gott sind alle Menschen gleich. Wer also Gottes Willen nicht beachtet und gegen seine Gebote handelt, wird sein Leben auf ewig verlieren, auch wenn er Gottes geschriebenes Gesetz gar nicht kannte. Und wer vom Gesetz wusste und dennoch dagegen verstieß, wird von Gott nach dem Gesetz gerichtet werden. Entscheidend ist nämlich nicht, ob man Gottes Gebote kennt. Nur wenn man auch danach handelt, wird man von Gott angenommen. Freilich gibt es unter den Völkern Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt. Durch ihr Handeln beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist, denn ihr Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder sprechen sie frei."

Sicherlich wirst Du auch mit diesem Text nicht zufrieden sein und ihn auseinandernehmen.Aber soviel zum Thema Chancengleichheit.

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@wellihamster

Hallo, wellihamster
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Also das mit dem Freien Willen, das scheint ja eine ganz wichtige Geschichte zu sein, damit Deine Argumentation samt ihrer düster römerischen Strafandrohung nach dem Motto "Nichtwissen schützt vor Strafe nicht" funktioniert. Und die ganze Bibel überhaupt, angefangen bei Eva und ihrem Apfel.
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Warum aber hat Gott den Menschen dann so gemacht, dass er überhaupt keinen Freien Willen hat. Sondern so, wie es grad ausschaut, nur die Illusion eines Freien Willens?
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Es gibt da nämlich ein Experiment, das wirft diese Frage auf. Reizt man eine bestimmte Stelle im Gehirn durch Elektroden, dann bewegt sich ein Finger und der Proband sagt aus, der Finger hat sich bewegt, weil er ihn bewegen wollte. Reizt man hingegen eine andere Stelle, dann bewegt sich der Finger auch .. nur dass in diesem Falle der Proband sagt, er wollte den Finger gar nicht bewegen. Alle anderen Faktoren, genetische, soziale und so weiter, die gegen einen Freien Willen sprechen, die lassen wir mal grad beiseite. Das würde allzu unübersichtlich ;-))
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Was nun?

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@holodeck

Du bist ein selbstständig, denkender Mensch, da brauchtst Du meine Meinung nicht. Finde die Antworten selbst heraus.

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@wellihamster

Aha. Eine nette Liste, du scheinst dich intensiv mit mir beschäftigt zu haben.

Allerdings lehnst du wohl rein logische Argumentationen völlig ab und bezeichnest sie als ironisch und abwertend. Das stimmt jedoch nicht. Ich will mich hier weder erheben noch will ich jemanden als dümmlich bezeichnen müssen, das jedoch fällt hier oft nicht leicht. Auch habe ich im Normalfall nichts gegen Bibelzitate, aber hier nutzt du sie um dich vor einer Antwort zu drücken und außerdem beantworten sie die Frage nicht. Und störe dich nicht an "Puuuhhhhs". Das ist nunmal meine Art zu schreiben. :-)

Ich weiß jedoch, dass diese vermeintliche Naivität und diese Abwehr jeglicher logischen Folgerungen oft kein Zeichen von Unintelligenz sind sondern von Angst. Angst vor Zweifeln. Ein Schutzmechanismus. Nicht über meine Fragen nachzudenken, so zu tun, als würdest du sie gar nicht wahrnehmen...ich denke, dass du damit deinen Glauben schützen möchtest.

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Ich gehe mal davon aus, dass ich dir nicht sonderlich sympathisch bin. Allerdings bin ich immer auf deine Kommentare eingegangen, während du meinen Fragen völlig aus dem Weg gehst.

Ich würde dich wirklich bitten folgendes noch einmal aufmerksam zu lesen und mir meine Fragen zu beantworten. Denn das ist es, was mich interessiert. Mich interessiert nicht, wie dein Gott den Menschen überzeugen will. Das weiß ich schon. Mich interessiert, wie du dich überzeugen lässt und wie du die ganzen Widersprüche ignorierst, bzw. wie du sie dir erklärst. Also, aufgepasst:

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@wellihamster

Du kannst die Bibel nicht mit sich selbst begründen.

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Jede der monotheistischen Religion beansprucht ein Monopol für sich.

Jede dieser Religionen schreibt ähnliche Dinge vor.

Meinst du, du wärest Christ, wenn deine Eltern Araber und Muslime wären? Es geht hier nicht um die Wahlmöglichkeiten, die Gott gibt. Denn wäre es so, dann hättest du vielleicht 90% auf Erlösung bei der Geburt bekommen. Und der kleine muslimische Junge bekommt 1%. Dass das nicht wirklich fair ist, siehst du auch oder? Wo liegt also die Wahlmöglichkeit und warum sind die Chancen so unterschiedlich verteilt? Du kannst ja kaum behaupten, dass die Chancen gleich wären, oder tust du das?

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Was ich verstehen möchte ist die Sicherheit mit der Christen verkünden, ihr Gott sei der richtige und die Moslems ihr Allah sei der richtige und so weiter.

Das verstehe ich nicht und halte es für kein Phänomen, dem großes Nachdenken vorausging als vielmehr eines, was auf kindlicher Indoktrination beruht.

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wellihamster, zeige mir doch, dass du ganz ohne die Bibel zu zitieren eine Antwort mit deinen Worten hinbekommst, in der du meine Fragen beantwortest.

Antworte nicht, was in der Bibel steht. Die Bibel benatwortet diese Fragen nicht. Auch in deinen aufgeführten Zitaten muss sich der muslimische Junge erst zum christlichen Gott bekennen um nicht sein "Leben auf ewig zu verlieren".

Schau in dein Herz, benutze deinen Kopf und sag mir, ob die Chancen wirklich gleich sind. Sag mir, ob du das Problem an der ganzen Sache erkennst.

Danke.

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@Qualia

@Qualia: Du hast Recht, und ich hab meine Ruh. Biblische Antworten willst Du nicht hören, also frag auch nichts mehr. Deine Vorstellungen und Ideen sind die Besten. Ja, so ist es. Von deiner Warte aus bin ich ein ängstlicher Mensch- von mir aus. Angeblich gehe ich deinen Fragen aus dem Weg, denk doch so. Frag mich sowieso, warum Dir meine Meinung angeblich so wichtig ist und Du totales Interesse daran hast, wie ich zu irgendwas zu überzeugen bin. Ich kann Dir absolut egal sein. Du bist ein selbstständig denkender Mensch und wenn Du für dich Antworten gefunden hast- toll. Bewahre sie und sei glücklich.

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@wellihamster

Erst kritsiert du meine Ironie und dann wendest du sie selbst an?

Du bist ein Fuchs! :-)

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Und du gehst nicht "angeblich" meinen Fragen aus dem Weg, du gehst meinen Fragen aus dem Weg.

Das finde ich schade. Zeigt es doch deine Verschlossenheit.

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@Qualia

Bitte... Antworten gibts nicht mehr. Egal, was Du mir daraufhin unterstellst. Ob mit "schade" oder "oh" oder "du beantwortest nicht meine Fragen". Oder aber, dass ich nicht meinen Kopf nicht benutzen würde, nur weil ich an die Bibel glaube und sie oftmals zitiere. Du wirst bei mir auf Granit beißen, sorry. Wie lange soll denn so eine Diskussion hier laufen? Noch zwei Wochen? Also, machs gut.

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@wellihamster

Auch wenn du jetzt versuchst mich als Bösewicht darzustellen, täuscht das nicht über die Tatsache hinweg, dass du auf keine meiner Frage antworten konntest.

Wen kümmerts wie lange eine Diskussion dauert? Sie dauert, bis keiner mehr eine Frage hat. Du kannst ja auch gern Fragen stellen, aber vielleicht hast du keine...?

Keiner kann dich hier zwingen, aber jeder kann hier deutlich sehen, dass du offensichtlich davon läufst vor ein paar harmlosen Fragen. Ich habe nichts dagegen, dass du an Gott glaubst und auf die Bibel vertraust. Aber es macht mich stutzig, dass du nur mit Zitaten antworten kannst und dir offensichtlich gar keine eigenen Gedanken gemacht hast.

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Gott hat den Menschen nicht böse erschaffen, sondern für ein Leben in glückseliger Gemeinschaft mit Ihm. Böse ist der Mensch erst geworden, nachdem er sich von Gott abgewandt hatte. Damit kam die Sünde in die Welt, der wir alle zugeneigt sind. Da keine Sünde ohne Folgen ist, wird viel Leid dadurch verursacht.

Gott ist niemals da, wo die Sünde ist, sie ist ihm ein Greuel. Aber er liebt den Sünder und hofft bis zum letzten Augenblick auf seine Umkehr. Gott ist die Liebe und kann auch nichts anderes als lieben. Er will nur das Gute für den Menschen. Dennoch ist der Mensch frei, die guten Pläne Gottes zu durchkreuzen und seine eigenen Wege zu gehen. Gott lässt das zu, weil er den Menschen mit freiem Willen erschaffen hat, sonst wären wir nur Marionetten.

Gottes Strafe darf man nicht mit menschlichen Augen sehen, denn das Unheil kommt nicht von Gott, sondern ist Auswirkung des Bösen. Er lässt es zu, aber er führt uns hindurch, weil er letztlich das Böse zum Guten wenden kann.

Gleichheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit - wie lange schon verhindert der Mensch diese Grundsätze der Liebe Gottes. Diese Prinzipien können ohne tiefen, echten Glauben an Gott gar nie verwirklicht werden.

Weder die fanzösischen Revolutionäre noch die Marxisten im Ostblock konnten diese Rechte verwirklichen. Solange sich nicht jeder einzelne Mensch tief in seiner Seele Gott gegenüber verantwortlich fühlt, solange wird persönlicher Egoismus immer wieder das Scheitern der Gerechtigkeit verursachen und die Folgen als Strafe Gottes erscheinen lassen.

Und Gott wartet langmütig, aber nicht endlos.

„Gleichheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit“

Das sind nicht Prinzipien eines christlichen Gottes, sondern die Reaktion der Menschen, die sich von den Fesseln der jahrhundertelang gepredigten Unterordnung unter die Vorherrschaft einer Kaste von Gottesvertretern hier auf Erden aufgelehnt haben! Bedenke, diese Worte wurden in der französischen Revolution von 1789 ausgerufen, als man sich der Kirchenvormacht entledigte und darauf bestand, selber zu denken und nicht mehr nur zu gehorchen!

Überlasse also den alltäglichen Gebrauch dieser Begriffe den Nichtreligiösen, die können damit viel mehr anfangen! Du müsstest sie doch nur wiederum uminterpretieren, damit sie in das seit 2.000 Jahren festliegende Gedankengebäude mit den schmalen Lichtschlitzen hineinpassen!

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Danke Raubkatze 45, eine sehr schöne Antwort! Ich habe nur eine kleine Anmerkung: Du hattest geschrieben: "Aber er liebt den Sünder und hofft bis zum letzten Augenblick auf seine Umkehr." Dies kann falsch verstanden werden, daher meine Anmerkung: Es darf dabei nicht vergessen werden, daß Gottes Gnade und Vergebung sehr sehr groß ist, viel größer als die der Menschen. Trotzdem gibt es auch bei seiner Gnade ein Ende. Siehe z.B. Judas, oder Saul. Saul hatte den heiligen Geist erhalten, aber er wurde ihm wieder genommen. Daher müssen wir uns darüber im Klaren sein: "Der letzte Augenblick" muss nicht erst zum Zeitpunkt des Todes liegen, was man bei dieser Formulierung annehmen könnte, sondern er liegt in Gottes Ermessen. Wenn ein Mensch sich innerlich gegen ihn verhärtet, dann wird Gott ihn - nach vielen Versuchen ihn zurückzugewinnen - eines Tages seinem eigenen Willen preisgeben. Dann wird es noch schlimmer mit ihm.

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Lieber Thilo, Gott liebt alle Menschen, sowohl die bösen, als auch die guten. Er ist nur sehr traurig darüber, wenn die Menschen "böse" sind, weil er eine Beziehung mit ihnen haben will und sie ihm nicht gehorchen.

Je größer Deine Fähigkeiten und Dein Wille sind Gutes zu tun, um so mehr wird sich der Teufel darauf konzentrieren, gerade Dir zu schaden. Gott will dass allen Menschen geholfen werde.

Der Teufel...? Wer soll das sein? Eine reale Person?

Wo trifft man ihn denn?

Oder geht es am Ende um Fritze Teufel, den ehemaligen Kommunarden aus dem 20. Jahrhundert? Na, der ist schon ein alter Mann, den kannst du kaum als glaubhaften Gegenspieler eines ausschließlich guten Gottes aufbauen!

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@Harterkampfer

Das Universum ist der Traum des großen Gottes (nicht allmächtig und nicht zu verwechseln mit dem lieben Gott), um herauszufinden, ob er sich selbst töten soll oder in ein möglichst ideales Paradies versetzen. Zu diesem Zweck hat er sein Bewusstein gespalten in den Teufel und den lieben Gott (nicht sonderlich mächtig). Auch wir Menschen sind seine Bewusstseinsabspaltungen, so wie wir z.B. im Traum eine Bewusstseinsabspaltung haben, wenn wir uns mit einer (Traum)Person unterhalten. Das ganze ist ziemlich kompliziert und hat mit dem philosophischen Christentum nur noch wenig zu tun.

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@FreundGottes

sieht ganz so aus!? (bezogen auf den letzten Satz) Wo haben sie diese obskurantistische Lehre eigentlich her, ..? Selbsterfahrung? (Sorry, ist etwas "schnöde" gefragt,..?)

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@Sajonara

Anhänger des Panentheismus, speziell der sogenannten "Neuen Esoterik". Hier gilt Jesus Christus als großer Lehrmeister, aber nicht als Gott.

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@FreundGottes

Denke das kommt in die Nähe des Universalismus, ...!? Danke für die Antwort.

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@Sajonara

Ja, stimmt. Mit einigen Sondermeinungen, die einer Erklärung bedürfen, um nicht als Spinnerei abgetan zu werden. Z.B. achten wir die Schöpfungsmythologie des Johannesevangeliums als sehr gelungen. Am Anfang war ein Logikfeld in dem durch rekursive Logik ein Bewusstsein (Gott) vorhanden war.

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Jeder hat da so seine Eigene Meinung über Gott und dass Leben , die meisten sagen jedoch dass Gott Alle liebt , die guten sowie die bösen . Ich denke auch dass er jeden liebt

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