Wen ein Bakterium gegen ein antibiotika immun wird, sind die Keime dann auch immun?

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3 Antworten

So ganz versteh ich die Frage nicht. Man sagt umgangssprachlich "Keim" zu Bakterien (manchmal auch Pilzen, etc.), weil eine Krankheit draus "aufkeimen" kann, wie aus einem Samen eine große Pflanze keimt. Prinzipiell ist das aber das gleiche wie Bakterie.

Es gibt Sporen (die Dauerformen von manchen Bakterien und Pilzen), meinst Du das vielleicht? Die sind eh immun, da muß man z.B. mit konzentrierter Essigsäure ran. Die haben keinen Stoffwechsel, keine Hülle die sie am aufbauen sind, da gibt es keine Angriffspunkte für die üblichen Antibiotika.

Wenn ein Keim/Bakterium eine Immunität erwirbt, kann es die auch wieder verlieren (es ist ja ein riesen Aufwand, die Gene mit zu schleifen), aber nur, wenn es damit lange nicht in Kontakt kommt. Ist es dem regelmäßig ausgesetzt gibt es die Resistenz an alle Tochterzellen weiter (und die, die es mal nicht kopiert bekommen sterben dann).

Ein Bakterium ist ein Krankheitskeim. 

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