Wem“gehört“die Hütte?

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7 Antworten

Hütten und Grundstück gehören dem Eigentümer.

Frau Maier und Frau Müller haben jeweils 1 Hütte gemietet. Damit sind sie, für die Dauer des Mietverhältnisses, Besitzer jeweils 1 Hütte.

Frau Maier Besitzer der linken und Frau Müller Besitzer der rechten Hütte.

Wer die Kaution hinterlegt hat und die Miete zahlt ist völlig irrelevant.

Frau Müller kann/darf also nicht über die Hütte von Frau Maier verfügen und umgekehrt.

Weitervermietung bedarf übrigens der Zustimmung des Vermieters. Oder wurden die Hütten gepachtet?

Hat der Zusatz Wien in Deinem Usernamen  zu bedeuten das  der "Fall" Österreich spielt, beachte das sich die meisten Antworten hier, wie auch meine, auf deutsches Recht beziehen.

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Auf einem PACHT-Grund stehen 2 Hütten. Der Verpächter kann Eigentümer der Hütten sein aber auch der Pächter. Diese beiden Hütten vermieten entweder Pächter oder Verpächter an die beiden Mieterinnen, die damit Besitzerinnen werden. Dabei ist es unerheblich, wer für was die Miete bezahlt und Kaution hinterlegt. Der Vermieter wird vertragsgerecht bezahlt. Daher können beide Mieterinnen, jede für sich, die Hütten untervermieten, Genehmigung des Eigentümers und Vermieters vorausgesetzt.

Es gibt keinen Anspruch der Frau Maier auf Untervermietung der Hütte der Frau Müller. Zwischen Frau Müller und Frau Maier könnte ein mündlicher Darlehens- oder Schenkungsvertrag entstanden sein, der aber keinen Einfluss auf die Vermietungsrechte hat.

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Kommentar von Gerhart
16.08.2016, 08:43

Korrektur: Frau Müller hat keine Anspruch auf Vermietung der Hütte der Frau Maier. Frau Maier erhebt diesen Anspruch gegen Frau Müller nicht.

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es ist derjenige mieter der im mietvertrag steht. es gibt genügend beispiele in denen der mieter nicht der zahler ist ....

Z.B jemand der minderverdiendet ist oder auf sozialhilfe angewiesen ist

bekommt die miete gezahlt ist aber trotzdem mieter des hauses oder der wohnung

lg michi812

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Miet- und Kautionszahlung begründen kein Eigentum. Die Hütte gehört dem, der im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist.

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Frau Maier ist im Recht.

Wenn sie die Hütte gemietet hat, dann hat sie Anspruch auf die Nutzung.

Wenn Frau Müller zahlt - das kann sie ja einfach bleiben lassen.

Die Kaution bekommt Frau Müller nach Vertragsende mit Zinsen dann ja auch wieder zurück.

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Die Hütte gehört dem, der im Grundbuch steht. Egal wer Beiträge bezahlt für irgend etwas.

Frau Müller und Frau Maier haben diese Hütten nur gemietet. Sie haben beide einen Pachtvertrag/Mietvertrag mit dem Eigentümer. Und jede von ihnen kann ihre Hütte selbst vermieten. Frau Maier hat Recht, es ist ihr Pachtvertrag und ihre Hütte. Wenn Frau Müller diese Hütte vermieten will, dann soll sie trotzdem die Mieteinnahmen an Frau Maier zahlen.

Von Frau Müller war das nicht sehr clever, sie hat Ausgaben, aber keine Einnahmen, denn Frau Maier ist Pächterin. Wieso hat sie keine Rückzahlungen mit Frau Maier vereinbart? Z.B. für die Kaution?

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Kommentar von Gerhart
16.08.2016, 08:48

Ein Pächter steht nicht im Grundbuch und kann trotzdem Eigentümer der Hütten sein. Frau Müller und Frau Maier sind nur Mieterinnen der Hütten. Sie haben die Hütten vom Eigentümer der Hütten gemietet. Frau Maier hat einen Mietvertrag - nicht Pachtvertrag. Frau Maier bleibt damit Mieterin (Besitzerin) der gemieteten Hütte und nicht Pächterin!

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Derjenige der im Mietvertrag steht ist der rechtmäßige Besitzer. Wer die Zeche zahlt ist in dem Fall unerheblich.

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