Wem steht Sozialhilfe zu?

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10 Antworten

Ja, die stehen ihr zu. Als EU-Bürgerin muss sie lediglich nachweisen, dass sie mittellos ist und dauerhaft in Deutschland lebt. Sie ist damit - wie alle EU-Bürger - einem deutschen Staatsangehörigen rechtlich gleichgestellt. Das gilt umgekehrt übrigens auch für alle Deutschen, die in einem EU-Land leben.

Natürlich gibt es in den Ost Eu Ländern sozialhilfe. Ich Frage mich nur )was viel wesentlicher ist) warum Bürger, die der Eu im Jahr 2004 beigetreten sind in Deutschland bis jetzt nicht arbeiten dürfen. Nehmen wir Beispiel- Polen. In Polen genießen die Deutschen Staatsbürger die volle Freizügigkeit. Sie dürfen also arbeiten, Sozialleistungen beziehen, auch wenn sie nicht besonders hoch sind, sind sie doch gerecht, weil genau so hoch wie sie die Polnischen Staatsbürger bekommen. Beinah die ganze alte Eu hat für die Neuen ihre Arbeitsmärkte geöffnet, auch viele Länder, wo man wesentlich besser als in Deutschland verdient. Warum isolieren die Politiker das Land? Warum lässt man nicht ein wenig frische Luft hinein? Haben die Deutschen etwa Angst vor den fleißigen und besser ausgebildeten Polen oder Tschechen. Fürchtet euch nicht!!!Die neuen Eu-Bürger wandern längst woanders aus.Deutschland ist nicht mehr attraktiv. Ich habe den Eindruck, dass das Land etwas veraltet ist.

§ 120 Bundessozialhilfegesetz: Ausländer, die sich nach Deutschland begeben haben um Sozialhilfe zu beantragen, haben keinen Anspruch; ansonsten haben sie die gleichen Ansprüche aus dem BSHG

nach dem richtigen Hinweis von StefanKfg ergänze ich, dass diese Regelung jetzt im § 23 SGB XII steht; nochmals Dank an den Mitteiler

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hallo apropos Polen ich bin polin,seit juli 2008 wohne ich in deutschland,hatte ich meine gewerbe bis mai 2009.dass ich schanger geworden bin ich konnte nicht mehr auf meine gewerbe arbeiten.habe die abgemeldet und antrag auf alg 2 gestellt.bewilig für halbes jahr also bis 6.11.2009.ende october mein freund ist zu mir eingezogen,er bezieht seit juli alg1,ich wollte antrag auf weiterbewiligung auf alg2 aber er war abgeleht.mein freund hat antrag gestzellt und die habem 200.71 für ihm und kind bewiligt,ich existiere für arge nicht.ich hab kein anspruch auf gare nix,arge hat meine krankenversicherung abgemeldet also im schlimste fall habe autoumfall muss sterben weil krankenhaus kann mich mir nicht leisten.nach dem geurt sollte zum untersuchng zum frauenarzt und diabetologe weil ich hatte schwangerschaftsdiabetes leider kann ich mir nicht leisten :-(. klar wir werden heiraten aber das musst lreider dauernd weil hab kein geld um nach münchen zu fahren (konsulat) und fehlende papiere holen für arge bin einfach wie luft,sollte ich nichtessen,trinken ,wasser zum waschen nicht bezahlen kann einfach ge.... ich würde gern abeiten gehen aber wie was soll ich mit 6 wochen altes kin achso arge hat mein antrag auf weiterbewiligun abgelehnt weil ich in der schwangerschaft arbeiten nicht gegangen bin was sagt ihr dazu

Solange sie eine Aufenthaltserlaubnis hat stehen ihr Leistungen gem. SGB XII zu (Sozialhilfe). Sie kann kein Arbeitslosengeld II bekommen, da sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht.

Als EU-Bürgerin braucht sie keine Aufenthaltserlaubnis. Sie ist arbeitssuchend, und hat somit Anspruch auf Leistungen gem. SGB.

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Es ist nich fair,da kein Deutscher in keinem EU Land Beihilfen bekommt.Man muss die Gesetze ändern und sich somit anderen Ländern anpassen,da kommt auch kein EU Bürger mehr auf die Idee hier Geld einzufordern.Man sollte ihnen aber auf jeden Fall die Möglichkeit geben für sich selbst zu sorgrn,d.h.Arbeitserlaubnis,ob sie was finden,eine andere Frage.

Quatsch. Jeder EU-Bürger hat innerhalb der EU das Recht, seinen Wohnort frei zu wählen. Und somit ist er dort per EU-Vertrag rechtlich einem dort inländischen Mitbürger gleich gestellt. Somit stehen auch jedem Deutschen mit dauerhaftem Wohnsitz in einem anderen EU-Land die dort jeweils gültigen Leistungen zu.

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@FordPrefect

versuchs mal,viel Spass,wo in Ost Eu Ländern gibt es SOZIALHILFE???Würde mich brennend interessieren,dann brauchten sie ja nicht hierher betteln zu kommen,oder???

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Frage mich aber, weshalb Sie nicht in Polen bleibt. Von einem polnischen Bekannten weiß ich, daß man in Polen zur Zeit mehr Arbeit findet, als in Deutschland. Auch kann man mit dem Lohn dort normal leben. Tja allerdings sagte er mir auch, daß man in Polen nicht so einfach Sozialhilfe kassieren kann.

vielleicht hilft dir das weiter. http://www.deutsche-anwaltshotline.de/info/sozialrecht/sozialhilfe.php?gclid=CM_UrZ6Q75YCFQxUtAod13CGrg

ich glaube kaum, wenn sie keine Einkünfte hat und nicht arbeiten kann warum auch immer muss sie wohl zurück nach Polen

Vielleicht findest du hier was:
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitserlaubnis

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