Wem gehört das Eigentum auf einem Grundstück was verpachtet ist,wenn der Mietvertrag gekündigt/erloschen ist?

3 Antworten

Dem Besitzer des Grundstückes gehört alles. Da hat er recht.

Wenn der erste Pächter, vor dem Erlöschen des Pachtvertrages rückgebaut hätte, hätte der ehemalige Pächter alles Material behalten können. So ist aber das Material das verbaut wurde in den Besitz des Grundstückeigners übergegangen.

Wenn ihr eh schon ohne Pachtvertrag drauf seit, dann habt ihr gar keine Rechte, denn ihr habt ja auch keine Pflichten (bezahlen)

Oh man.. :-( Danke für die Info

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Dem neuen Eigentümer gehört er Stall, da er den sicher mit erworben hat. Wenn Ihr die ganze Zeit unwidersprochen Pacht bezahlt, ist das auch eine Art Vertrag (im Zweifel Rechtsanwalt fragen). Natürlich hat der neue Eigentümer auch das Recht, Bedingungen zu stellen und die Pacht zu erhöhen.

Es gibt gar keinen 'neuen' 'Eigentümer'! Der 'Eigentümer' ist immer noch die selbe Person, dem das Grundstück gehört! Er ist auch der Verpächter, weil es sein 'Eigentum' ist!

Einen 'neuen' Eigentümer gäbe es nur, wenn das Grundstück an jemanden 'verkauft' würde - aber davon lese ich nichts...!?

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@Michaela012345

Ach so, ja, so kann man es auch sehen. Egal wie: dem Eigentümer, der gleichzeitig als Verpächter fungiert, gehört trotzdem der Stall, und er kann auch die Bedingungen stellen.

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Hallo entschuldigt ich habe mich nicht deutlich ausgedrückt. X= verpächter des grundstücks Y= ehemalige pächterin (auch die die alles was auf dem grundstück steht gebaut/bezahlt hat) Z= person, an die y den stall verkauft hat (=alles was auf dem grundstück gebaut wurde/reitplatz/tränken/unterstände/heulager) Y und x hatten nen pachtvertrag, z hat den stall von y übernommen, jedoch keinen neuen Pachtvertrag mit x gemacht. Z "betreibt" den stall als hobby hat sein eigenes pferd selbst dort und macht dies nicht um gewinn zu erwirtschaften. Nun ist x an z herangetren und behauptet, dass alles auf dem gepachteten grunstück ihm sei, da wir ja keinen pachtvertrag hätten. Hoffe es ist nun klarer? Lg

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@yammiyammi123

Ist sogar noch verworrener als zuvor. Es gilt trotzdem: Was auf einem gepachteten Grundstück gebaut wird - geht in den Besitz des Grundstückeigentümers über, sofern es nicht vor Beendigung des Pachtvertrages wieder abgebaut wurde.

Noch schlimmer, der Besitzer kann sogar verlangen, das man alles was auf seinem Grundstück gebaut wurde wieder abreissen muß, und das Grundstück wieder in den Ursprungszustand zu bringen.

Das kann manchmal sogar teurer werden als der Bau.

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@friesennarr

Ja, das wird er nicht verlangen, da er sich so einen Bau eines Reitplatzes von 20 000€ spart. Für uns heisst das allerdings: 1. dass wir weg müssen, wenn wir auf seine Forderungen nicht eingehen und 2. nicht mal zb. den Reitplatz (Sand/Kies/Drainage) mitnehmen oder verkaufen können... Das ist wirklich sehr schlimm. Nun stehen wir da mit nichts.

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An wen haben die Pächter, denn den Stall verkauft?

Sorry habe mich falsch ausgedrückt. Der VERpächter ist immer der gleiche geblieben und die ehemaligen Pächterin hat den Stall einer 3. Person (siehe oben habe diese Person Z genannt) verkauft.

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