Wem "gehören" die Welpen nach einem ungeplanten Deckakt?

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Der Hündin (und deren Besitze)gehören die Welpen. Ein Schadensersatz kann NICHT geltend gemacht werden. Ich züchte seit 26 Jahren im VDH und muss, wenn ich keinen Schaden(und keine ungeplanten Welpen)haben will, auf meine läufige Hündin achten und sie so halten, dass kein Rüde an sie ran kann. Die TA Kosten für die Welpen, trägt der Hündinnenbesitzer. Eine Hündin kann in 1 Läufigkeit mehrfach - von verschiedenen Rüden - gedeckt werden und Welpen von unterschiedlichen Rüden zur Welt bringen.

zunächst "gehören" die Welpen zur Hündin und ihrem Besitzer

Ich würde mal sagen, daß da der Eigentümer der Hündin die besseren Karten hat... Oder soll der Besitzer des Rüden erst mal einen "Vaterschaftstest" machen lassen?

Ich meine, tatsächlich entsteht dann doch bei Zuchttieren eher die Frage nach einem Schadensersatz, weil der an sich potentiell kostbare Wurf nun relativ wertlos ist, da die Welpen dann nicht reinrassig sind... Dazu gibt es so weit ich weiß bereits Urteile...

selbst hier gibt es keinen anspruch. Denn wenn man diesen kostbaren rüden hat muss ebenso kucken das der rüde weder ausbüchst noch am zaun mal eben ne hündin besteigen "könnte". Wie gesagt, der halter der hündin kann sogar ansprüche geltend machen wenn ihr daraus ein schaden entsteht. z.b. probleme bei der geburt etc deckt ein dahergelaufener rüde eine zuchthündin ist das ebenso der fall. der rüdenhalter haftet

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die kosten die, nach abzug des verkaufserlöses übrig bleiben, sind vom deckrüdenbesitzer zu zahlen, sofern der hündinnenbesitzer seine hündin angemessen gesicher hat (was ja selbstverständlich ist. nennt sich deckschaden.

so wie informiert bin sollten beide hundebesitzer mithelfen. So fern es vorher kein abkommen (vertrag) liegt die pflicht bei der hündinen besitzer.

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