Wem gegenüber darf das Einwohnermeldeamt auskunft erteilen?

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6 Antworten

Klar, mit dem Datenschutz ist es bei uns nicht so genau. Sie erfahren ohnehin nur ob Du dort gemeldet bist. 

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Ja. Solange du der Datenweitergabe nicht explizit wiedersprochen hast kann jeder gegen Gebühr eine Auskunft über deinen Wohnort beim Einwohnermeldeamt fordern.

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Wenn Du z.B. angibst, Du wolltest den Vertrag wegen Umzugs kündigen, dann darf der Anbieter beim Einwohnermeldeamt nachfragen, ob dies auch tatsächlich stimmt.

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Wenn dein Mobilfunkbetreiber eine offene Forderung gegen dich hat, hat er ein berechtigtes Interesse daran, deine ladungsfähige Anschrift herauszufinden, um die Forderung gerichtlich geltend zu machen.

Beispiel: Es kann ja nicht sein, dass gegen Verträge verstoßen wird und der Gläubiger keine Möglichkeit hat, seinen Schuldner zu finden. Das würde sich sehr schnell herumsprechen und niemand würde seinen Handyvertrag bezahlen. Das geht natürlich nicht.

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Er darf Deine Adresse erfragen und muss dafür bezahlen. Das ist auch in Ordnung, wenn Du versuchst, vor den Schulden, die Du bei denen vielleicht hast, abzuhauen. Wenn Du keine Schulden hast, haben die ein berechtigtest Interesse daran, Deine richtige Adresse zu kennen. Sonst würden gesetzliche Datenspeicherungen keinen Sinn machen.

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Darf er, wenn er dafür bezahlt ....


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Kommentar von frodobeutlin100
04.01.2016, 10:26

wiki:

Eine einfache Auskunft über Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und Anschriften (§ 21 Abs. 1 MRRG) sowie bedingt auch Geburtsdaten (§ 22 Abs. 2 MRRG) einzelner bestimmter Personen können neben bestimmten öffentlichen Stellen auch private Antragsteller erhalten. Dazu zählen neben privaten Stellen (beispielsweise Unternehmen, privatrechtliche Religionsgesellschaften, Parteien) auch einzelne Privatpersonen, sofern  diese das 16. Lebensjahr vollendet haben und damit die melderechtliche Handlungsfähigkeit besitzen.

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